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Rezensionen: sehepunkte Nr. 20 (2019), 2

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Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 20 (2020), Nr. 2, enthält Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen Mittelalter und Frühe Neuzeit.

Virginia Blanton / Veronica O’Mara / Patricia Stoop (eds.): Nuns‘ Literacies in Medieval Europe. The Antwerp Dialogue, Turnhout: Brepols 2017, ISBN 978-2-503-55411-2, rezensiert von Rita Voltmer. In diesem Sammelband sind vier beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Sitting between Two Sisters. Reading Holy Writ in a Community of Tertiaries in Sint-Agnes, Amersfoort“ (Sabrina Corbellini), „A Carthusian Nuns Reportationes of Henricus Cools Sermons in the Low Countries“ (Patricia Stoop und Lisanne Vroomen), „The Transmission of Books among Canonesses of the Collegiate Church of Sainte-Waudru in Mons. The Example of Marie de Hoves’s Books“ (Anne Jenny-Clark) und „The Transmission of Images between Flemish and English Birgittine Houses“ (Mary C. Erler). URL: http://www.sehepunkte.de/2020/02/32211.html

Andrew Brown / Jan Dumolyn (eds.): Medieval Bruges. c. 850-1550, Cambridge: Cambridge University Press 2018, ISBN 978-1-108-41965-9, rezensiert von Heribert Müller. URL: http://www.sehepunkte.de/2020/02/33212.html

Justus Nipperdey / Katharina Reinholdt (Hgg.): Essen und Trinken in der Europäischen Kulturgeschichte, Münster / Hamburg / Berlin / London: LIT 2016, ISBN 978-3-643-13320-5, rezensiert von Janine Maegraith. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „For the peace of man and the grace of God. Dietary advices of Johan Wier“ (Hans de Waardt). URL: http://www.sehepunkte.de/2020/02/29593.html

Sophie Raux: Lotteries, Art Markets, and Visual Culture in the Low Countries, 15th-17th Centuries, Leiden / Boston: Brill 2018, ISBN 978-90-04-35321-3, rezensiert von Elizabeth Harding. URL: http://www.sehepunkte.de/2020/02/32694.html

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Open Access: Over taalbewustzijn en taalvariatie

Abbildung Buchcover Truus De Wilde: „Over taalbewustzijn en taalvariatie"

Unter dem Titel „Over taalbewustzijn en taalvariatie. Taalideologie bij docenten Nederlands aan Europese universiteiten“ ist kürzlich die Dissertation der Berliner Niederlandistin Truus De Wilde als Band 12 der Lage Landen Studies erschienen.

Diese steht nun unter der Lizenz CC BY-NC-ND 3.0 auch online zur Verfügung.

De Wilde analysiert aus soziolinguistischer Perspektive, wie Dozent*innen an europäischen Universitäten mit niederländischen Sprachvarietäten umgehen.

Zitat aus dem Abstract:

„Taalvariatie stelt docenten voor een bijzondere uitdaging: de vraag naar wat (nog net) kan en naar wat fout is. Die vraag is vaak niet zo makkelijk te beantwoorden. Hoe taaldocenten omgaan met taalvariatie, staat in deze sociolinguïstische studie centraal. Met een etnografische methode slaagt Truus De Wilde erin te achterhalen hoe docenten reageren op taalvariatie en analyseert ze achterliggende motieven. Taalideologieën over wat een standaardtaal is en zou moeten zijn, liggen aan de basis van deze analyse. Op basis van deze ideologieën worden vier archetypes geconstrueerd. De vele citaten uit interviews illustreren de archetypes en wijzen op de centrale rol van taalbewustzijn.“

Hier geht es zur Online-Ausgabe der Dissertation.

Abbildung Buchcover Truus De Wilde: Over taalbewustzijn en taalvariatie

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung von Academia Press

 

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Temporärer Ausfall des FID-Rechercheportals am 11.02.2020

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Bitte beachten Sie, dass es am Dienstag, 11.2.2020, zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr aufgrund eines technischen Updates voraussichtlich zu einem kurzzeitigen Ausfall unseres Rechercheportals FID Benelux-Search kommen wird.

Das Update dient vor allem der Verbesserung der Funktionalitäten unseres Suchsystems, das hierdurch u.a. auch optimiert werden soll für die Nutzung auf mobilen Endgeräten.

Eventuelle Unannehmlichkeiten bitten wir zu entschuldigen!

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Open Access: Dissertation zum flämischen Sprachnationalismus

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Gerne machen wir Sie auf die Dissertation zum Thema „Flämischer Sprachnationalismus im Spannungsfeld zwischen kollektiver Identitätsstiftung und Rechtspopulismus“ aufmerksam, die Michiel Vanhoutte Ende letzten Jahres im Fachbereich 06 – Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vorgelegt hat.

Diese steht nun unter der Lizenz CC BY 4.0 auch online zur Verfügung.

Zitat aus dem Abstract:

„In der Arbeit wird die Entstehung Belgiens als Nationalstaat dargestellt. Da es sich bei den Flamen und Wallonen von Anfang um zwei unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen Sprachen handelte, wurde es sehr schwer, zur Zufriedenheit beider eine Nationale Regierung zu bilden. Die Flamen waren in der Mehrheit aber die nationale Regierung war wallonisch dominiert und frankophon. Hierdurch war Nationalismus und gemeinsamer Habitus sehr schwer zu vereinen. Die Flamen mussten sich, von Anfang an, gegen den Vorwurf des Rechtextremismus und Rechtspopulismus als spezifischen Konfliktmodus wehren. Auch die Politisierung des flämischen Sprachnationalismus war immer ein Anlass für Auseinandersetzungen zwischen Flamen und Wallonen. Erst in den siebziger Jahren haben Flandern und die Wallonie, zusätzlich zur nationalen Regierung, je eine eigene Regierung bekommen.“

Hier geht es zur Online-Ausgabe der Dissertation.

URN: urn:nbn:de:hbz:6-92139600828

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Vortrag: Verfassungsgeschichte der deutschsprachigen Belgier

Foto Gebäude Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland am Innenhafen in Duisburg

Am 12. und 13. März 2020 veranstaltet der Brauweiler Kreis für Landes- und Zeitgeschichte e.V. seine Jahrestagung im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland in Duisburg.

In diesem Rahmen hält Peter M. Quadflieg  vom Staatsarchiv in Eupen einen Vortrag mit dem Titel „Verfassungsgeschichte der deutschsprachigen Belgier zwischen Preußen, dem Rheinland und einem Sonderstatus in Belgien“.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Programm.

Foto Gebäude Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland am Innenhafen in Duisburg

Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, Duisburg

Bildnachweis: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

 

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Guido Gezellearchief mit neuer Website

Guido Gezelle, Gemälde

O krinklende winklende waterding,
met ’t zwarte kabotseken aan,
wat zien ik toch geren uw kopke flink
al schrijven op ’t waterke gaan!

So lauten die Anfangszeilen eines der berühmtesten Gedichte von Guido Gezelle: Het schrijverke, erstmals erschienen 1858 in dem Gedichtband Vlaemsche Dichtoefeningen.

Der katholische Priester Gezelle (1830–1899) gilt als der bedeutendste flämische Dichter des 19. Jahrhunderts. Ihm zu Ehren hat das Guido Gezellearchief der Öffentlichen Bibliothek Brügge (Openbare Bibliotheek Brugge) nun eine neue modular aufgebaute Website entwickelt:

www.gezelle.be

Die Website ist nicht nur dem Leben und Werk, sondern auch der Nachwirkung des Dichters gewidmet. So präsentiert etwa das Modul „Atelier Gezelle“ künstlerische Arbeiten, die durch Gezelle inspiriert wurden, und in „Gezelle in de klas“ wird Lehrmaterial angeboten.

Auf der Website soll darüber hinaus eine wissenschaftliche Online-Edition seiner sehr umfangreichen Korrespondenz veröffentlicht werden. An diesem Vorhaben wird in mehreren Teilprojekten gearbeitet, deren erste Ergebnisse für den Herbst 2020 zu erwarten sind.

Bildmarke FID BeneluxWer Werke von und über Guido Gezelle lesen möchte, findet natürlich auch eine große Auswahl an Titeln (aktuell 318 Treffer) über FID Benelux-Search, darunter mehrere Digitalisate seiner Werke, die wir im Rahmen unseres Services FID Benelux-Digitization erstellt haben. Die Digitalisate dieser gemeinfreien Titel werden alle unter der Public Domain Mark 1.0 angeboten.

Guido Gezelle, Gemälde

Guido Gezelle, Bildnachweis: Gemälde von Hendrik De Graer [Public domain]

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Rezensionen: sehepunkte Nr. 20 (2020), 1

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Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 20 (2020), Nr. 1, enthält zwei Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen Mittelalter und 19. Jahrhundert.

Klaus Bergdolt bespricht Tiffany A. Ziegler: Medieval Healthcare and the Rise of Charitable Institutions. The History of the Municipal Hospital (= The New Middle Ages), Basingstoke: Palgrave Macmillan 2018. Hierin nimmt die Geschichte des Sint Jan-Spitals in Brüssel einen großen Raum ein. URL: http://www.sehepunkte.de/2020/01/32792.html

Joachim Schmiedl rezensiert Eveline G. Bouwers (Hg.): Glaubenskämpfe. Katholiken und Gewalt im 19. Jahrhundert (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Universalgeschichte; Beiheft 130), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2019. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Von Gewalt und Märtyrertum: Katholische Reaktionen auf die liberale Schulpolitik in Belgien“ (Eveline G. Bouwers). URL: http://www.sehepunkte.de/2020/01/33827.html

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Podiumsdiskussion: Nationalismus und Identität in den Niederlanden und Deutschland

Detail Einladung Veranstaltung Nationalismus

Am 21. Januar 2020 findet in der Bibliothek im Haus der Niederlande in Münster (Alter Steinweg 6/7) eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nationalismus und Identität in den Niederlanden und Deutschland“ statt.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Veranstalter ist das Zentrum für Niederlande-Studien (ZNS) der WWU Münster.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Nationalismus mobilisiert, liefert einfache Erklärungen für schwierige Sachverhalte und gibt klare Antworten auf die Frage nach der Zugehörigkeit. Nationalismus unterscheidet die Welt in Freund und Feind. Zugleich bringt der Nationalismus als Form von Populismus „das Volk“ gegen „die Eliten“ in Stellung und stellt so die Grundlage des Funktionierens der repräsentativen parlamentarischen Demokratie in Frage. Der Politikwissenschaftler Dr. Koen Vossen (Radboud Universiteit Nijmegen) hat sich intensiv mit dem nationalistischen Politikstil von Geert Wilders beschäftigt. Prof. Dr. Rolf-Ulrich Kunze (TU Karlsruhe, im WiSe 2019/20 am ZNS) wird Thesen aus seinem aktuellen Buch zum Nationalismus vorstellen. Im Anschluss diskutieren die beiden u. a. über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Nationalismusdebatte in den Niederlanden und in der Bundesrepublik, den Zusammenhang von Populismus und Nationalismus sowie die Veränderung der politischen Kultur in beiden Ländern.“

Detail Einladung Veranstaltung Nationalismus

Bildnachweis: ZNS

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