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Gut 300.000 Bücher der UB Gent neu in Delpher

Screenshot Titelseite

Ab dem Jahr 2007 hat die Universitätsbibliothek Gent ihre historischen Bestände als eine der ersten europäischen Bibliotheken in Zusammenarbeit mit Google digitalisieren lassen hat. Diese bedeutende Sammlung gemeinfreier Werke bis zum Erscheinungsjahr 1877 ist seit kurzem auch in Delpher enthalten.

Mit einem Umfang von gut 100 Millionen digitalisierten Seiten ist Delpher das wichtigste niederländische Rechercheportal, wenn es um frei zugängliche Digitalisate von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften geht. Für die in der Google-Sammlung von Delpher enthaltenen Digitalisate gelten jedoch einige Einschränkungen, die u.a. mit dem Prozess der Massendigitalisierung zusammenhängen. So sind die Scans oft qualitativ nicht ganz einwandfrei und es ist keine automatische Texterkennung (OCR) verfügbar. Die Suchanfrage wird zurzeit noch direkt weitergeleitet an Google Books. Eine verbesserte Integration der Titel aus dem „Google Books Library Project“ ist jedoch in Planung.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf den Seiten der Koninklijke Bibliotheek (KB) Den Haag.

 

Screenshot Titelseite

Neuzugang in Delpher  –  Joducus Johannes Steyaert: Beknopte beschryving van Gent … (1847)

 

 

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Literaturgespräch: Cees Nooteboom meets J. M. W. Turner

Foto Cees Nooteboom

„Cees Nooteboom meets J. M. W. Turner“, so lautet der Titel der Abendveranstaltung, die am 16. Dezember 2019 um 19:30 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster stattfindet.

Der bekannte niederländische Schriftsteller, von dem gesagt wird, dass er mit dem Auge eines Malers schreibe, spricht anlässlich der Ausstellung „Turner. Horror and Delight“ über sein literarisches Schaffen, über das Reisen sowie sein Verhältnis zum britischen Landschaftsmaler William Turner.

Der Eintritt beträgt 10 EUR im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Mehr Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie  auf den Seiten des LWL-Museums.

Zur Vorbereitung auf den Abend können wir  z.B. den Titel „Wat het oog je vertelt. Kijken als avontuur“ von Cees Nooteboom (Amsterdam: De Bezige Bij. 2016. ISBN 9789023498131) empfehlen.

Cees Nooteboom (2011)

Bildnachweis: Hpschaefer www.reserv-art.de [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

 

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Konferenz: Natur und Kultur im friesischen Küstenraum

Foto Landschaftshaus in Aurich

Am 3. Dezember 2019 veranstaltet das Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland seine inzwischen vierte Konferenz, diesmal unter dem Titel „Natur und Kultur in der Geschichte – Aspekte eines besonderen Verhältnisses im friesischen Küstenraum“.

Gastgeber sind das Schlossmuseum Jever, das Niedersächsische Landesarchiv-Standort Aurich und die Ostfriesische Landschaft. Die Tagung findet im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich statt (Georgswall 1-5, 26603 Aurich).

Eine Anmeldung ist noch bis zum 27. November möglich.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.

Landschaftshaus in Aurich

Bildnachweis: Matthias Süßen [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

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Veranstaltungstipp: „Abgehängt in Ost und West“ am 3.12. in Münster

Abbildung Buchcover Tommy Wieringa: Santa Rita

Literarisches Übersetzen ist eine Kunst, die besondere Fertigkeiten erfordert. Hierüber gibt es in der Veranstaltung „Abgehängt in Ost und West. Zwei Neuerscheinungen aus Tschechien und den Niederlanden“ am 3. Dezember in Münster mehr zu erfahren. Die Übersetzerinnen Bettina Bach und Eva Profousova werden aus den Romanen Ein empfindsamer Mensch von Jáchym Topol und Santa Rita von Tommy Wieringa lesen und dem Publikum einen Einblick in verschiedene Aspekte der übersetzten Werke sowie in ihre Vorgehensweisen beim Übersetzen geben.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Die beiden Romane Ein empfindsamer Mensch des Tschechen Jáchym Topol und Santa Rita des Niederländers Tommy Wieringa überschneiden sich auf eine interessante Weise – in beiden geht es um Menschen, die durch die Politik und die geographische Lage an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Wieringas Held Paul Krüzen lebt an der niederländisch-deutschen Grenze und betreibt einen Internethandel mit Militärdevotionalien, sein Leben spielt sich vorwiegend zwischen Kneipe und Bordell ab. Die Helden von Topols groteskem Roman leben zwar nur wenige Kilometer von Prag entfernt, dennoch ist ihre Welt (Schrottplatz, Bordell, Kohlenschiff, Kneipe) genauso eigen und eng wie die der niederländischen Figuren. Diese besondere Welt, die „abgehängten“ Menschen, über die beide Autoren schreiben, wirken sich auch sprachlich und stilistisch aus. Das stellte die Übersetzerinnen vor besondere Anforderungen.“

Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom Institut für Niederländische Philologie der Universität Münster und beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster). Der Eintritt beträgt 5,00 € (Studierende 2,50 €).

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Cover Wieringa Santa Rita

Quellenachweis: Coverabdruck mit freundlicher Genehmigung des Carl Hanser Verlags

 

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Aktuelle Rezensionen aus Hémecht

Grafik Rezension

Die Buchbesprechungen der neuesten Ausgabe der luxemburgischen Zeitschrift Hémecht. Zeitschrift für Luxemburger Geschichte wurden auf Recensio.net, der Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft, veröffentlicht.

In der Ausgabe 71 (2019), 3 von Hémecht finden Sie die folgenden Rezensionen mit Benelux-Bezug:

Hans-Werner Goetz: Rezension über: Michel Margue / Hérold Pettiau (eds.), La Lotharingie en question. Identité, oppositions, intégration. Actes des 14es Journées Lotharingiennes 10–13 octobre 2006, Université du Luxembourg / Lotharingische Identitäten im Spannungsfeld zwischen integrativen und partikularen Kräften, Luxembourg: Section historique de l’Institut Grand-Ducal , 2018, in: Hémecht, 2019, 3, p. 360-364, DOI: 10.15463/rec.846054819

Michel Pauly: Rezension über: Emmanuel Bodart, Société et espace urbains au bas Moyen Âge et au début de l’époque moderne. Morphologie et sociotopographie de Namur du XIIIe au XVIe siècle, Namur: Société archéologique de Namur, 2017, in: Hémecht, 2019, 3, p. 367-369, DOI: 10.15463/rec.846054821

Edmond Thill: Rezension über: Luciano Pagliarini / Laura Caregari, Eugène Mousset. Le maître d’Esch, 1877–1941 / Eugène Mousset. Der Escher Meister, 1877–1941, Esch-sur-Alzette: Editions Schortgen, 2017, in: Hémecht, 2019, 3, p. 370-373, DOI: 10.15463/rec.846054823

Franck Colotte: Rezension über: Cornel Meder (ed.): Aline Mayrisch de Saint-Hubert, Toute la noblesse de sa nature. Recueil des écrits publiés, Ehlerange: Cercle des Amis de Colpach, 2014, in: Hémecht, 2019, 3, p. 373-376, DOI: 10.15463/rec.846054824

Estelle Evrard: Rezension über: Thomas Vercruysse (ed.), Luxembourg – Ville créative, Luxembourg: Capybarabooks, 2015, in: Hémecht, 2019, 3, p. 378-380, DOI: 10.15463/rec.846054826

Fabio Spirinelli: Rezension über: Romain Meyer, François Bausch – der Un-Geduldige. Skizzen eines politischen Lebens, Luxemburg: Éditions Guy Binsfeld, 2018, in: Hémecht, 2019, 3, p. 380-382, DOI: 10.15463/rec.846054827

Grafik Rezension

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Militärische Zusammenarbeit zwischen Belgien und der BRD

Foto Universität Potsdam, Blick auf den Versammlungshof (Aula) und den größten Hörsaal (Audimax)

Am 29. November stellt Jonas Krüning auf dem Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte in Potsdam sein Dissertationsprojekt unter dem Titel „Wandel der militärischen Zusammenarbeit zwischen den belgischen Streitkräften in Deutschland (BSD) und der Bundeswehr bis 1990“ vor.

Das Kolloquium wird veranstaltet vom Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Arbeitskreis Militärgeschichte, dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft der Frühen Neuzeit, dem ZMSBw Potsdam und dem wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte.

Veranstaltungsort ist die Universität Potsdam, Raum 0.58, Haus 8, Am Neuen Palais 10 in 14469 Potsdam.

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der Veranstaltungsort an der Universität Potsdam

Bildnachweis: Duempel [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

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NS Publieksprijs 2019 für Martine Bijl

Grafik Auszeichnungen

Die im Mai diesen Jahres verstorbene niederländische Schriftstellerin, Sängerin und Schauspielerin Martine Bijl wurde  für ihre Autobiografie Rinkeldekink (Atlas Contact, 2019) postum mit dem diesjährigen NS Publieksprijs ausgezeichnet.

Die anderen Nominierten waren Murat Isik mit Wees onzichtbaar (Anthos, 2017), Peter Buwalda mit Otmars zonen (De Bezige Bij, 2019), Paulien Cornelisse mit Taal voor de leuk (Paulien Cornelisse, 2019), Ilja Leonard Pfeijffer mit Grand Hotel Europa (Arbeiderspers, 2019) und Levi Weemoedt mit Pessimisme kun je leren! (Nijgh & van Ditmar, 2018).

Mehr Informationen bei der Stichting Collectieve Propaganda van het Nederlandse Boek.

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Vortrag über Albert Konrad Gemmeker

Foto Ad van Liempt

Am 28. November stellt der niederländische Historiker und Journalist Ad van Liempt ab 19 Uhr sein neues Buch „Gemmeker. Commandant van Kamp Westerbork“ in Münster vor.

Die Buchpräsentation wird ausgerichtet vom Geschichtsort Villa ten Hompel (Kaiser-Wilhelm-Ring 28, 48145 Münster) in Kooperation mit dem Evangelischen Forum Münster e.V., Gegen Vergessen – Für Demokratie Regionalgruppe Münsterland e.V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Mehr als 80.000 Jüdinnen und Juden wurden aus dem Lager im Norden der Niederlande in die Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und Sobibor und in das Konzentrationslager Bergen Belsen deportiert. Der 1992 verstorbene Düsseldorfer Gemmeker überstand juristische Ermittlungen nach 1967 „unbeschadet“.

Mehrere Jahre suchte van Liempt in Archiven zur Vorgeschichte des SS-Obersturmbannnführers und besuchte zu diesem Zweck auch die Villa ten Hompel. Wichtige neue Informationen stammen von dem damaligen Vernehmungsrichter Wolfgang Steffen und Angehörigen der Familie Gemmeker.

Das niederländische Fernsehen berichtete bereits in einer Dokumentation. Das Buch selbst ist bisher nur in niederländischer Sprache erschienen. Ad van Liempt stellt nun erstmals in deutscher Sprache sein Buch vor.“

Mit der nun vorliegenden Gemmeker-Biografie wurde Van Liempt in diesem Jahr an der Universität Groningen promoviert.

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Foto Ad van Liempt

Ad van Liempt

Bildnachweis: Ziko [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

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Wessel te Gussinklo gewinnt BookSpot Literatuurprijs Fictie 2019

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Für seinen Roman De hoogstapelaar (Koppernik, 2019) erhielt Wessel te Gussinklo den mit 50.000 Euro dotierten BookSpot Literatuurprijs 2019, ehemals ECI Literatuurpreis, ehemals AKO Literatuurprijs, für das beste niederländischsprachige Buch der Kategorien „Fictie“.

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Peter Buwalda mit Otmars zonen (De Bezige Bij, 2019), Nicolien Mizee mit Moord op de moestuin (Nijgh & Van Ditmar, 2019), Marente de Moor mit Foon (Querido, 2018) und Manon Uphoff mit Vallen is als vliegen (Querido, 2019).

Bereits vorher war bekannt geworden, dass Peter Buwalda mit seinem Roman Otmars zonen (De Bezige Bij, 2019) den mit 10.000 Euro dotierten BookSpot Lezersprijs 2019 gewonnen hat.

Mehr Informationen …

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