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FID Benelux im Austausch mit Bibliotheken

Bildmarke FID Benelux

Eine enge Anbindung an die Fachwissenschaft und der permanente Austausch mit der Fachcommunity bilden die Basis für die Arbeit des FID Benelux. Momentan stehen die Aktivitäten des FID Benelux zudem auch verstärkt im Zeichen des Austauschs mit Fachkolleg*innen an anderen wissenschaftlichen Bibliotheken als Multiplikatoren und Mandanten. Dabei geht es darum, das Angebot des FID über die leicht adressierbaren Fachreferate für Niederlandistik hinaus bei dieser Zielgruppe bekannter zu machen und zu ermitteln, wie wir als Fachinformationsdienst für Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung noch besser zusammenarbeiten können mit Bibliotheken im gesamten Bundesgebiet.

Eine gute Gelegenheit hierfür bot die vom Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung (ZBIW) organisierte Veranstaltung Erfahrungsaustausch: Fachreferate der Geisteswissenschaften, die am 12. und 13. März 2019 in Bonn stattfand.*

Wir freuen uns darüber, dass die Organisatorinnen die gemeinsame Präsentation unseres FIDs und des FIDs Romanistik relativ kurzfristig mit ins Programm genommen haben, denn so konnten wir nicht nur unsere Services vorstellen, sondern auch in einen vertieften Dialog mit den Teilnehmer*innen einsteigen, der sich in den Kaffeepausen, beim gemeinsamen Mittagessen und selbst auf der Zugfahrt nach Hause fortsetzte. Themen waren etwa der Umgang mit FID-Lizenzen sowie die Frage, welche Informationen und Services die Bibliotheken von den FIDs erwarten.

Foto Präsentation FID Benelux

Präsentation des FID auf dem Erfahrungsaustausch Fachreferate der Geisteswissenschaften in Bonn. Foto: B. Liemann/FID Benelux

Diese Fragen werden den FID Benelux auch in der kommenden Woche auf dem Bibliothekskongress in Leipzig begleiten. Dort ist Projektleiterin Ilona Riek am 19.03.2019 von 14:00 – 16:00 Uhr in der öffentlichen Arbeitssitzung „Geografische Vielfalt bedienen – die regionalen Fachinformationsdienste stellen sich vor“ (Seminarraum 8) sowohl als Mitorganisatorin als auch mit einer eigenen Präsentation vertreten. Am 20.03.2019 ist sie eingeladen, als Teilnehmerin der Podiumsdiskussion „Wissenschaftliche Bibliotheken und die Fachinformationsdienste – zusammen wirken?!“ die Sicht des FID Benelux in die Diskussion einzubringen (15:30 – 17:00 Uhr, Podium der Verbände).

Ein besonderes Highlight des diesjährigen Bibliothekskongresses ist aus der Benelux-Perspektive übrigens, dass die Niederlande das Gastland sind. Nach dem Auftakt beim Kongress wird unser Nachbarland dann von 2019 bis 2022 das Partnerland von Bibliothek & Information Deutschland (BID), der Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheks- und Informationsverbände, sein. In diesem Zusammenhang ist ein umfangreiches Programm geplant, über das wir zu gegebener Zeit berichten werden.

Logo Partnerland Niederlande

*Die gesamte Veranstaltung ist gut dokumentiert auf Twitter unter dem Hashtag . Darüber hinaus soll demnächst ein Tagungsbericht in o-bib. Das offene Bibliotheksjournal erscheinen.

 

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Rezensionen: Reihe „Historische Belgienforschung“

Logo Arbeitskreis Historische Belgienforschung

Bei H-Soz-Kult wurden die Dissertationen von Diana Miryong Natermann und Sebastian Bischoff besprochen. Beide sind in der vom Arbeitskreis Historische Belgienforschung im deutschsprachigen Raum herausgegebenen Reihe im Waxmann Verlag erschienen.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

 

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

 

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Inktaap 2019 für Murat Isik

Der niederländische Schriftsteller Murat Isik wurde für seinen Roman „Wees onzichtbaar“ (Ambo|Anthos, 2017) mit dem „Inktaap“ 2019 ausgezeichnet. Der seit 2002 bestehende Literaturpreis wird im niederländischen Sprachgebiet durch eine mit Jugendlichen besetzte Jury verliehen. Diese wählt dabei ihren Favoriten aus den Preisträger*innen des BNG Bank Literatuurprijs, des ECI Literatuurprijs und des Libris Literatuur Prijs.

Die anderen Nominierten waren in diesem Jahr Marjolijn van Heemstra mit „En we noemen hem“ (Das Mag Uitgevers, 2017) und Koen Peeters mit „De mensengenezer“ (De Bezige Bij, 2017).

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Murat Isik (2014)

Bildnachweis: By Arild Vågen [CC BY-SA 4.0], from Wikimedia Commons

 

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CFP: Worlding the Low Countries

Grafik Call for Papers

Vom 6. bis zum 8. November 2019 findet am University College London die Konferenz Worlding the Low Countries statt. Organisator ist das dortige Department for Dutch Studies, welches 2019 sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Es handelt sich um die 13th International Conference of the Association for Low Countries Studies.

Veranstaltungsort: University College London, Gower St, Bloomsbury, London WC1E 6BT

Aus der Veranstaltungsankündigung:

„We are looking for individual papers (20 minutes) and fully constituted panel suggestions (3 * 20 minutes plus Chair) on this year’s conference theme of ‘Worlding the Low Countries’ from a variety of disciplinary and interdisciplinary angles. Questions that could be considered include the following (but paper proposals are not restricted to these suggestions):

  • How does literature in Dutch represent the world: how does it represent other continents, how does it represent the movement from characters of the Low Countries across the globe, or from ‘others’ coming to the Low Countries?
  • How are the Low Countries represented across the world in image, text and performance, and vice versa, how are other regions represented within the Low Countries?
  • How to understand the intercultural relations that shape literatures and arts of the Low Countries?
  • How do we decolonize the study of Dutch and the literary and art history of the Low Countries?
  • How do historical and current ecological developments (re)configure the map of the Low Countries?
  • How to systematically compare the different manifestations and articulations of Dutch (literature, language, culture) in the world and in the Low Countries?
  • What is the function of translation in worlding the Low Countries, and can its study offer a model for further research into the Low Countries’ globality?
  • How to study the worldliness of the sociolinguistic situation in large urban centres in the Low Countries? Do those situations affect national imagery, or the understanding of Flanders and the Netherlands as a community supposedly united by one language?“

Die Deadline für das Einreichen von Abstracts ist der 30. März 2019.

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Grafik Call for Papers

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Neue FID-Lizenz: B en M

Bildmarke FID Benelux

Der FID Benelux freut sich, insbesondere Politikwissenschaftler*innen, aber auch anderen Interessierten in ganz Deutschland im Rahmen seiner FID-Lizenzen nun die elektronische Ausgabe der Zeitschrift Beleid en Maatschappij (B en M) anbieten zu können.

Beleid en Maatschappij befasst sich aus einer multidisziplinären Perspektive mit Governance und Politik im öffentlichen wie im privaten Sektor. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Situation in den Niederlanden.

Im vorliegenden Fall konnte statt einer FID-Lizenz für einen beschränkten Nutzerkreis zu günstigen Konditionen eine Nationallizenz ausgehandelt werden. Daher erfolgt der Zugang hier nicht über eine Registrierung als Einzelnutzer*in, sondern über Ihre jeweilige Heimatbibliothek:

Wissenschaftliche Bibliotheken in ganz Deutschland können sich unter www.nationallizenzen.de kostenfrei für die Zeitschrift registrieren lassen und das Angebot so für ihre Nutzerinnen und Nutzer zugreifbar machen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Bibliothek vor Ort, falls dort noch kein Zugriff auf B en M besteht.

B en M ist in der Angebotsübersicht der Nationallizenzen unter Zeitschriften des FID Benelux / Low Countries Studies zu finden. Für Fragen bezüglich des Zugangs zu der Zeitschrift stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen über das aktuelle Gesamtangebot des FID Benelux an FID-Lizenzen erhalten Sie hier.

 

Logo FID Benelux Licenses

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KB erstellt Webarchiv der chinesischen Gemeinschaft

Die chinesischen Einwanderer sind eine Gruppe von Migranten, die sich ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts in größerer Zahl in den Niederlanden angesiedelt hat.

Die Königliche Bibliothek (KB) in Den Haag hat nun ein Webarchiv dieser chinesischen Einwanderergemeinschaft angelegt, für das rund 450 Webseiten ausgewählt wurden, die gemeinsam ein repräsentatives Bild der chinesischen Kultur in den Niederlanden zeichnen sollen.

Mehr Informationen zu dem Projekt sowie zu den verfügbaren Daten sind nachzulesen auf der englischsprachigen KB-Webseite Web Collection Chinese Netherlands .

Eingangstor zur Chinatown in Den Haag

Bildnachweis: Michielverbeek [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Open-Access-Pilotprojekt in den Niederlanden

Unter dem Motto „You share, we take care!“ läuft an den niederländischen Universitäten gegenwärtig ein auf sechs Monate angelegtes Pilotprojekt, in dem es darum geht, wissenschaftliche Artikel aus Zeitschriften und Sammelwerken in größerem Umfang Open Access bereitzustellen.

Die Niederlande haben es sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 100% des wissenschaftlichen Outputs Open Access anzubieten. Da nicht mit allen Verlagen entsprechende Vereinbarungen erzielt werden konnten, stützt sich die Initiative „You share, we take care!“ auf Artikel 25fa des niederländischen Urheberrechtsgesetzes, das so genannte Amendement Taverne.* Dieser Artikel ermöglicht es, kürzere wissenschaftliche Werke ungeachtet eventueller Einschränkungen durch Verlage öffentlich zugänglich zu machen. Es heißt hier konkret:

„De maker van een kort werk van wetenschap waarvoor het onderzoek geheel of gedeeltelijk met Nederlandse publieke middelen is bekostigd, heeft het recht om dat werk na verloop van een redelijke termijn na de eerste openbaarmaking ervan, om niet beschikbaar te stellen voor het publiek, mits de bron van de eerste openbaarmaking daarbij op duidelijke wijze wordt vermeld.“

Auf dieser Grundlage haben die niederländischen Universitäten beschlossen, die Verlagsversionen kurzer wissenschaftlicher Publikationen in Absprache mit den betreffenden Wissenschaftler*innen nach einer Frist von sechs Monaten über die universitären Repositorien verfügbar zu machen.

Die Voraussetzungen hierfür sind u.a., dass die jeweilige Publikation ganz oder teilweise aus niederländischen öffentlichen Mitteln finanziert wurde und dass deren Verfasser*in(nen) in einem Dienstverhältnis zu einer Einrichtung stehen, die an dem Pilotprojekt beteiligt ist.

mehr Informationen zu „You share, we take care!“ auf open access.nl

*Über die Website https://wetten.overheid.nl besteht ein Zugang zu allen niederländischen Gesetzen.

 

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Boekhandelsprijs 2019 für Johan Fretz

Johan Fretz erhält für seinen Roman „Onder de paramariboom“ (Lebowski) den „Nederlandse Boekhandelsprijs“ 2019. In dem Roman beschreibt Fretz die Reise eines Niederländers surinamischer Herkunft in das Geburtsland seiner Mutter.

Der Nederlandse Boekhandelsprijs ist ein Literaturpreis, der seit 2015 jährlich vom niederländischen Buchhandel vergeben wird.

Lesen Sie zur Preisverleihung auch die entsprechende Pressemitteilung.

Johan Fretz 2015

Bildnachweis: Ausschnitt aus einem Foto von Vera de Kok [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Stellenangebot: Niederlandistik Sprachwissenschaft Universität Köln

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Am Institut für Niederlandistik der Universität zu Köln ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Bereich Niederlandistik / Sprachwissenschaft im Umfang der Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit für ein bis zum 31.09.2023 befristetes Beschäftigungsverhältnis zu besetzen.

Zum Aufgabengebiet gehören die Mitarbeit in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft des Niederländischen sowie die Mitarbeit bei der Durchführung und Antragstellung von Forschungsprojekten. Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation ist gegeben.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.03.2019.

Hier geht es zur vollständigen Stellenausschreibung auf den Seiten der Universität zu Köln.

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