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Erinnerung digitale Konferenz: Europäische Grenzregionen

Plakat Online-Workshop Europäische Grenzregionen

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Digitale Konferenz: Europäische Grenzregionen. Neue Wege im Umgang mit historischen Raum- und Grenzkonzeptionen in der Geschichtswissenschaft

Veranstaltet durch: Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte, Junior-Professur für Public History an der Universität zu Köln, Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies

Gefördert durch: Fritz Thyssen Stiftung

Datum: Donnerstag, 25.02.2021 und Freitag, 26.02.2021

Ort: Online | Teilnahme kostenlos

Anmeldung: über adngwdng@protonmail.com

Hier finden Sie das Programm.

 

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J.M.A. Biesheuvelprijs 2021 für Mensje van Keulen

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Der diesjährige J.M.A. Biesheuvelprijs für den besten niederländischsprachigen Kurzgeschichtenband geht an die Schriftstellerin Mensje van Keulen.

Sie erhält den Preis für Ik moet u echt iets zeggen (Atlas Contact, 2020) und konnte sich damit gegen Joost de Vries mit Rustig aan, tijger (Das Mag, 2020) und Rob van Essen mit Een man met goede schoenen (Atlas Contact, 2020) durchsetzen. Im letzten Jahr ist der J.M.A. Biesheuvelprijs nicht vergeben worden.

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Open Access: Säkulares Luxemburg?

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Seit kurzem ist der Titel „Säkulares Luxemburg? Entstehung und Auswirkungen eines Säkularisierungsprozesses“ von Liz Lambert online frei verfügbar. Es handelt sich um die überarbeitete Version einer Masterarbeit, die im Herbst 2019 am Institut für Religionswissenschaft und Religionspädagogik der Universität Bremen entstanden ist.

Aus dem Klappentextext:

„Im Großherzogtum Luxemburg stand im Laufe des letzten Jahrzehntes insbesondere ein Thema im Mittelpunkt vieler politischer und gesellschaftlicher Debatten: die Trennung von Staat und Religion. Mit dem Argument, den Interessen und der Pluralität der luxemburgischen Gesellschaft gerecht zu werden, wurde die Säkularisierung vor allem durch die 2013 gewählte Regierung Bettel-Schneider I erheblich vorangetrieben.
Liz Lambert analysiert einzelne Aspekte dieses Säkularisierungsprozesses, indem sie erstens einen historischen Abriss der diesbezüglichen Entwicklungen seit der Zeit Napoleons darlegt, zweitens eine Analyse der jüngeren Entwicklungen (Regierungswechsel von 2013 und Abkommen von 2015) anstellt und drittens darauf eingeht, wie sich dieser Prozess auf die religiösen Institutionen sowie die freigeistigen Vereine ausgewirkt hat.“

Die Online-Version wird unter der Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 Open Access auf dem Dokumentenserver Media der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen zur Verfügung gestellt:

  • Lambert, Liz: Säkulares Luxemburg? Entstehung und Auswirkungen eines Säkularisierungsprozesses (Veröffentlichungen des Instituts für Religionswissenschaft und Religionspädagogik; Bd. 10), Bremen 2020. (zugleich Masterarbeit Universität Bremen 2019) DOI: https://doi.org/10.26092/elib/398Grafik Onlinequellen
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Inktaap 2021 für Sander Kollaard

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Für seinen Roman „Uit het leven van een hond“ (Van Oorschot, 2019) wurde Sander Kollaard mit dem diesjährigen Inktaap geehrt. Der Preis wird im niederländischen Sprachgebiet an ein Buch verliehen, das eine aus Jugendlichen bestehende Jury ausgewählt hat.

Die anderen Nominierten waren Willemijn van Dijk mit „Het wit en het purper“ (Ambo|Anthos, 2019) und Wessel te Gussinklo mit „De hoogstapelaar“ (Koppernik, 2019).

Vorjahressiegerin war Nina Polak mit dem Roman „Gebrek is een groot woord“ (Prometheus, 2018).

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Rezensionsüberblick Beneluxforschung Januar 2021

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Im Januar 2021 sind zahlreiche Online-Rezensionen mit Bezug zur historischen Beneluxforschung erschienen. Wir haben folgende Fachzeitschriften und Kommunikationsplattformen ausgewertet und einen Überblick für Sie erstellt:

sehepunkte | Hémecht. Revue d’histoire luxembourgeoise / Zeitschrift für Luxemburger Geschichte | Osnabrücker Mitteilungen

sehepunkte

  • Geoffrey Parker: Emperor. A New Life of Charles V, New Haven / London: Yale University Press 2019. Rezensiert von: Bettina Braun | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 1 [15.01.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/01/34278.html.
  • Heinz Schilling: Karl V. Der Kaiser, dem die Welt zerbrach, München: C.H.Beck 2020. Rezensiert von: Christine Roll | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 1 [15.01.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/01/34109.html.
  • Matthias Müller / Sascha Winter (Hgg.): Die Stadt im Schatten des Hofes? Bürgerlich-kommunale Repräsentation in Residenzstädten des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit, Ostfildern: Thorbecke 2020. Rezensiert von: Peer Frieß | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 1 [15.01.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/01/34666.html | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Performativität und Materialität geteilter Macht. Die Delfter Pompa funebris für Wilhelm von Oranien (1533–1584) und die Memorialkultur der niederländischen Statthalter“ (Cordula Bischoff).

Hémecht. Revue d’histoire luxembourgeoise / Zeitschrift für Luxemburger Geschichte

Osnabrücker Mitteilungen

  • Eugen Kotte / Helmut Lensing (Hg.): Die Grafschaft Bentheim im Ersten Weltkrieg. „Heimatfront“ an der deutsch-niederländischen Grenze, Nordhorn: Verlag des Heimatvereins Grafschaft Bentheim e.V., 2018. Rezensiert von: Michael Haverkamp | In: Osnabrücker Mitteilungen, 125 (2020), S. 217-220, URL: https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/om/125-2020/ReviewMonograph579182695. | In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Kriegskriminalität. Schmuggel, Schleichhandel und andere Straftaten 1914–1918“ (Gabriele Wink), „ ‚Die Regierung strebt danach, Flüchtlinge als Gäste anzusehen’. Lokale Politik und Not in Twente 1914–1918“ (Dick Schlüter) und „Zwischen Drenthe und Deutschland. Schmuggler und andere Grenzgänger während des Ersten Weltkriegs 1914–1918“ (Albert Eggens).

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Open Access: Fietsen naar Nederlands voorbeeld?

Verkehrsschild "Fietspad"

Das Jahr ist noch jung, daher freut es uns umso mehr, dass wir in diesem Monat nach „Der gute Draht zum Nachbarn“ von Nicola Jahn nun bereits die nächste Veröffentlichung im Rahmen von FID Benelux – Open Access Publications ankündigen können, und zwar:

Bouwmans, Michèlle: Fietsen naar Nederlands voorbeeld?
Een vergelijkend onderzoek naar het fietsbeleid in Nederland en Duitsland

FID Benelux – Open Access Publications
Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 8
2020, Paperback, 178 Seiten, ISBN: 978-3-8405-1008-3

Die Publikation wurde als beste Abschlussarbeit des Jahres 2019 im Masterstudium Niederlande-Deutschland-Studien der WWU Münster mit dem den Geert-Mak-Preis des Ambassador Clubs Münster ausgezeichnet. Die vorliegende Ausgabe ist in niederländischer Sprache verfasst und mit einer umfangreichen deutschsprachigen Zusammenfassung versehen.

Die Online-Version wird unter der Lizenz CC BY 4.0 Open Access bereitgestellt.

Die gedruckte Ausgabe ist bei Readbox Unipress erschienen und über den Buchhandel erhältlich.

Zum Inhalt

Die Masterarbeit verfolgt das Ziel, die Übertragbarkeit der niederländischen Radverkehrspolitik auf Deutschland zu untersuchen. Aus dieser Zielsetzung ergibt sich folgende Hauptfrage: „Inwiefern kann die niederländische Radverkehrspolitik als Beispiel für die weitere Förderung der alltäglichen Fahrradnutzung in deutschen Städten dienen?“ Es wurden deutsche und niederländische Experten befragt, die sich beruflich mit Radverkehrsförderung auf politischer oder gesellschaftlicher Ebene beschäftigen. Die Interviews wurden durch eine vergleichende Politikdokumentenanalyse der niederländischen und deutschen Masterpläne unterstützt. Aus dieser Studie ergibt sich, dass sich deutsche Städte gut an den Niederlanden orientieren können. Inwiefern aber die niederländischen Elemente tatsächlich in die Praxis der deutschen Städten umgesetzt werden können, hängt von der Stadtgröße, dem zugehörigen Kreis/Bundesland und dem politischen Engagement der lokalen Verwaltung ab.

Verkehrsschild "Fietspad"

Bildnachweis: Donald Trung Quoc Don (Chữ Hán: 徵國單), CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

FID Benelux – Open Access Publications

> mehr zu FID Benelux – Open Access Publications

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wenn auch Sie an einer Open-Access-Veröffentlichung Ihrer beneluxbezogenen Forschungsarbeit interessiert sind! Dann besprechen wir die weiteren Einzelheiten und Möglichkeiten mit Ihnen.

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Odyssee 1940-1945: Autobiografie Johan F. Beckman online (niederländisch und deutsch)

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Die Autobiografie des niederländischen Widerstandskämpfers, Auschwitz-Überlebenden und „Gerechten unter den Völkern“ Johan F. Beckman wurde auf der Internetplattform Mahnmal Koblenz in niederländischer und in deutscher Sprache online veröffentlicht.

Gastbeitrag von Joachim Hennig, stellvertretender Vorsitzender des „Fördervereins Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V.“

Seit Ende 2020 ist die Lebensgeschichte des niederländischen Widerstandskämpfers Johan F. Beckman im Internet. Beckmans „Odyssee 1940-1945“ kann jetzt in der Originalfassung auf Niederländisch und in einer Bearbeitung von Joachim Hennig auf Deutsch nachgelesen und auch heruntergeladen werden.

Diese Biografie ist ein besonderes Zeugnis eines Überlebenden des verbrecherischen NS-Regimes, das nicht in Vergessenheit geraten darf, sondern ein möglichst großes Publikum finden sollte. Inzwischen gibt es zwar mehrere tausende veröffentlichter Lebenserinnerungen, Johan Beckmans „Odyssee“ sticht aus der Menge dieser Berichte aber hervor, gerade auch für deutsche Leser.

Als Soldatenanwärter und Student erlebte Johan Beckman den Überfall Hitler-Deutschlands auf die Niederlande und schloss sich dem dortigen Widerstand an. Um wirkungsvoll gegen die Deutschen kämpfen zu können, wurde er einer von weit mehr als tausend „Englandfahrern“ und begab sich auf eine Reise zu seiner im Exil in England lebenden Königin Wilhelmina. Über das von Deutschen besetzte Belgien und Nordfrankreich reiste er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Rob bis an die französisch-schweizerische Grenze. Dort wurden sie von der deutschen Geheimen Feldpolizei (GFP) verhaftet und gelangten über mehrere Stationen in das Frontstammlager Royallieu-Compiègne bei Paris. Nach einem für sie glimpflich verlaufenden kriegsgerichtlichen Verfahren kamen sie aber nicht frei, sondern wurden in das Konzentrationslager Auschwitz im von Deutschen besetzten Polen deportiert. Dort waren sie vor allem Übersetzer in der Aufnahmeabteilung des Stammlagers Auschwitz und hatten in ihrer mehr als zweijährigen Haftzeit einen eingehenden Einblick in das Leben, Überleben und Sterben dort wie auch zum Teil in das in Auschwitz-Birkenau. Darüber berichtet Johan F. Beckman sehr eingehend und anschaulich, wie man es nur höchst selten findet. Gegen Kriegsende verschleppte man die beiden noch in das Konzentrationslager Groß-Rosen und dann in das in Tschechien gelegene KZ-Außenlager (des Stammlagers Flossenbürg) Leitmeritz. Mit einem Räumungstransport gelangten die Beckman-Brüder bis Prag. Auf dem Bahnhof von Tschechiens Hauptstadt gelang ihnen die Selbstbefreiung. Nachdem sich Johan Beckman dort dem Widerstand angeschlossen hatte und Prag von der sowjetischen Armee befreit worden war, kehrten Johan Beckman und sein Bruder Rob in ihre niederländische Heimat zurück. Dort hielten es die beiden Brüder aber nicht lange aus. Vielmehr kämpften sie, die als Söhne eines niederländischen Offiziers in Niederländisch-Indien (Indonesien) geboren worden waren, in Indonesien bis zu dessen Unabhängigkeit. Anschließend war Johan F. Beckman noch Offizier in der regulären niederländischen Armee.

Auf 228 Seiten vermittelt diese Biografie, ergänzt durch viele weiterführende Anmerkungen und Abbildungen ein sehr eindrückliches und anschauliches Bild des niederländischen Widerstandes, von außerdeutschen Haftstätten und von Verfolgung und Widerstand im Konzentrationslager Auschwitz.

Eine besondere Bedeutung erhält diese Autobiografie noch dadurch, dass Johan F. Beckman im 1. Frankfurter Auschwitz-Prozess 1965 als Zeuge vernommen wurde. Von der Vernehmung gibt es einen Tonbandmitschnitt, der in der Anlage der Bearbeitung in Deutsch als Tondokument und auch in schriftlicher Form abgerufen werden kann.

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Fachdidaktik: Belgien im Niederländischunterricht

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Im Rahmen der geplanten Serie „Belgien im Niederländischunterricht“ stellt das Belgienzentrum der Universität Paderborn nun den ersten Baustein mit didaktisierten Materialien für den Niederländischunterricht auf seiner Plattform BelgienNet zur Verfügung. Der Auftakt wird mit dem Titel „Ook in België wordt er Nederlands gesproken!“ gemacht. Schon bald soll ein weiterer Baustein über Flandern folgen.

Aus dem Einleitungstext:

„Ziel dieses didaktischen Bausteins ist es, Schüler:innen im Rahmen des Niederländischunterrichts nicht nur mit dem Leben im Nachbarland Belgien vertraut zu machen, sondern auch die Eigentümlichkeiten und die Bedeutung der niederländischen Sprache in Belgien zu verdeutlichen.

Die erste Einheit ist den Unterschieden zwischen den „nord-niederländischen“ und „flämischen“ Varianten der Sprache gewidmet. Es geht dabei um die Frage, ob die Sprache in beiden Gebieten identisch ist, und ob die Niederländer:innen und die Flam:innen einander verstehen können. Fokussiert wird zum Beispiel auf Diskrepanzen im Wortschatz und die abweichende Verwendung von Worten. Dem einführenden Teil folgen einige Übungen.

Thema der zweiten Einheit ist die Frage, wie sich die niederländische Sprache im gegenwärtigen Flandern entwickelt. Welche Rollen spielen die Standardsprache, die Dialekte und die so genannte „Zwischensprache“ oder „Tussentaal“?

Thema der dritten Einheit ist das Niederländische in Brüssel, welchen Stellenwert es unter den in der Hauptstadt gesprochenen Sprachen einnimmt und wie sich das Leben in einer mehrsprachigen Stadt gestaltet.“

Sie können den Baustein 1 als Gesamtdatei oder die einzelnen Einheiten separat über die angezeigten Links herunterladen.

  • Baustein 1 – Ook in België wordt er Nederlands gesproken! (PDF Gesamtdatei)
  • Einheit 1 – Verstaan Vlamingen en Nederlanders elkaar? (PDF Einheit 1)
  • Einheit 2 – Het Nederlands in Vlaanderen vandaag (PDF Einheit 2)
  • Einheit 3 – Het Nederlands in Brussel (PDF Einheit 3)
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Bildnachweis: ©Belgienzentrum (BELZ), Universität Paderborn

 

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