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Gouden Ganzenveer 2021 für Margot Dijkgraaf

Die niederländische Literaturkritikerin und Autorin Margot Dijkgraaf erhält die Gouden Ganzenveer 2021. Coronabedingt wurde die Preisverleihung mehrmals verschoben und soll nun am 20. September in Amsterdam stattfinden. Mit der Gouden Ganzenveer werden Personen oder Einrichtungen ausgezeichnet, die sich verdient gemacht haben um das geschriebene und gedruckte Wort in niederländischer Sprache.

Die Academie De Gouden Ganzenveer ehrt Dijkgraaf als Botschafterin der niederländische Sprache, die in den Niederlanden verankert sei, aber ihren Blick nach Außen richte. In der Pressemitteilung heißt es weiter:

„Zij brengt Nederlandstalige auteurs in Frankrijk en in andere Europese landen onder de aandacht en Franstalige – en daarmee ook Arabische en Afrikaanse – literatuur in Nederland. Met haar niet aflatende enthousiasme en ijver voor het ontsluiten van Europese literatuur – bijvoorbeeld blijkend uit haar initiatief voor de Europese Literatuurprijs – maakt ze belangrijke, maar minder bekende auteurs uit andere dan het Angelsaksische taalgebied toegankelijk voor een breed publiek.“

Hier finden Sie eine Auswahl ihrer Publikationen.

Margot Dijkgraaf

Bildnachweis: Cyril Marcilhacy

 

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Merijn de Boer gewinnt BNG Bank Literatuurprijs 2020

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Merijn de Boer hat für seinen Roman De Saamhorigheidsgroep (Querido) den mit 15.000 Euro dotierten BNG Bank Literatuurprijs gewonnen. Mit diesem Preis wird das literarische Schaffen „junger Talente“ gewürdigt. Er geht jährlich an niederländischsprachige Autor:innen, die nicht älter als 40 Jahre sind.

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Eva Meijer mit De nieuwe rivier (Das Mag) und Martijn Simons mit De Hollandse droom (Lebowski).

Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Preisverleihung via YouTube.

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Tagungsbericht: Europäische Grenzregionen

Plakat Online-Workshop Europäische Grenzregionen

Auf H-Soz-Kult ist ein Tagungsbericht von Kristian Mennen über die digitale Konferenz „Europäische Grenzregionen. Neue Wege im Umgang mit historischen Raum- und Grenzkonzeptionen in der Geschichtswissenschaft“ erschienen, die am 25. und 26. Februar 2021 stattgefunden hat. Veranstalter waren der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte, die Junior-Professur für Public History an der Universität zu Köln sowie der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies

Hier geht’s zum Tagungsbericht …

Plakat Online-Workshop Europäische Grenzregionen

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Online-Vortrag: Dialects vs. languages

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Sprachwissenschaftler Gunther De Vogelaer hält am 27. April 2021 von 16:00 bis 18:00 Uhr c.t. im Rahmen der Dahlem Lectures in Linguistics einen Online-Vortrag mit dem Titel „Acquiring attitudes in the German-Dutch border region: Dialects vs. languages“.

Der Online-Vortrag findet über Webex statt. Alle Details inklusive der Zugangsdaten zur Veranstaltung finden Sie hierGrafik Veranstaltungstipp

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Buchvorstellung: Inleiding Nederlandse taalkunde

Buchcover Inleiding Nederlandse Taalkunde

Die Oldenburger Sprachwissenschaftlerinnen Esther Ruigendijk, Marijke De Belder und Ankelien Schippers stellen am 23. April 2021 um 17:00 Uhr ihr neues Buch „Inleiding Nederlandse taalkunde. Voor aankomende neerlandici intra en extra muros“ online in einem Livestream vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Marc van Oostendorp.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Kürzlich ist das Buch „Inleiding Nederlandse taalkunde – Voor aankomende neerlandici intra en extra muros“ von Esther Ruigendijk, Marijke De Belder und Ankelien Schippers beim Verlag Amsterdam University Press erschienen. Es handelt sich um eine systematische und gründliche Einführung in die niederländische Sprachwissenschaft, die sich an alle Interessierte – auch Nicht-MuttersprachlerInnen – richtet, die sich mit dem Niederländischen und der niederländischen Linguistik näher beschäftigen möchten. Es ist gleichermaßen für die sprachwissenschaftliche Ausbildung an Universitäten und Hochschulen geeignet und stellt in dreizehn Kapiteln die wichtigsten linguistischen Teilgebiete vor. Dabei bieten die Autorinnen auch Einblicke in verschiedene sprachwissenschaftliche Disziplinen wie Psycholinguistik, historische Linguistik und Spracherwerb, und schließen jedes Kapitel mit Übungsaufträgen ab.“

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Buchvorstellung sehen Sie am 23. April 2021 um 17:00 Uhr als Livestream via YouTube.Buchcover Inleiding Nederlandse Taalkunde

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung von Amsterdam University Press
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Rezensionsüberblick Beneluxforschung März 2021

Grafik Rezension

Im März 2021 sind zahlreiche Online-Rezensionen mit Bezug zur historischen Beneluxforschung erschienen. Wir haben folgende Fachzeitschriften und Kommunikationsplattformen ausgewertet und einen Überblick mit frei zugänglichen Rezensionen für Sie erstellt:

sehepunkte | BMGN – Low Countries Historical Review

sehepunkte

  • Rijcklof Hofman / Charles Caspers / Peter Nissen et.al. (eds.): Inwardness, Individualization, and Religious Agency in the Late Medieval Low Countries. Studies in the Devotio Moderna and its Contexts (= Medieval Church Studies; Vol. 43), Turnhout: Brepols 2020. Rezensiert von: Lucia Ambler | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 3 [15.03.2021], URL: http://sehepunkte.de/2021/03/34362.html.
  • Franz-Josef Arlinghaus / Peter Schuster (Hgg.): Rang oder Ranking? Dynamiken und Grenzen des Vergleichs in der Vormoderne (= Konflikte und Kultur – Historische Perspektiven; Bd. 38), Konstanz: UVK 2020. Rezensiert von: Tobias Schenk | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 3 [15.03.2021], URL: http://sehepunkte.de/2021/03/34629.html. | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Vergleich und Unvergleichbarkeit. Jan van Eycks Verkündigungs-Diptychon in Madrid“ (Johannes Grave).
  • Christoph Brüll / Christian Henrich-Franke / Claudia Hiepel u.a. (Hgg.): Belgisch-deutsche Kontakträume in Rheinland und Westfalen, 1945-1995 (= Historische Dimensionen Europäischer Integration; Bd. 31), Baden-Baden: NOMOS 2020. Rezensiert von: Markus Raasch | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 3 [15.03.2021], URL: http://sehepunkte.de/2021/03/35050.html.

BMGN – Low Countries Historical Review

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Woutertje Pieterse Prijs 2021 für Benny Lindelauf und Ludwig Volbeda

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Der Woutertje Pieterse Prijs für Kinder- und Jugendliteratur geht dieses Jahr an den Autoren Benny Lindelauf und den Illustratoren Ludwig Volbeda. Sie erhalten den mit 15.000 € dotierten Preis für ihr Buch Hele verhalen voor een halve soldaat (Querido).

Für Benny Lindelauf ist es die zweite Auszeichnung mit dem Woutertje Pieterse Prijs. Bereits 2011 hatte er den Preis für De hemel van Heivisj (Querido) erhalten.

Mehr Informationen …

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Open Access: Fake news in oorlogstijd

Buchcover Fake News

Bei Leuven University Press ist im vergangenen Monat ein Titel über eine gezielte Medienkampagne mit Falschinformationen zur Zeit der deutschen Besatzung Belgiens während des Ersten Weltkriegs erschienen, der gerade heutzutage einen besonderen Aktualitätswert hat:

Bruno Yammine: Fake news in oorlogstijd. Duitse mediamanipulatie en de Flamenpolitik (1914-1915)

Die Publikation ist sowohl als Paperback als auch als Open-Access-Version im PDF- bzw. E-PUB-Format verfügbar:

Lesen Sie hier die niederländischsprachige Zusammenfassung:

„Tijdens de Eerste Wereldoorlog probeerde de Duitse bezetter België intern te splijten. Dat gebeurde door het voeren van een Flamenpolitik, een beleid dat erop gericht was de Vlamingen of in elk geval de Vlaamse beweging in het harnas te jagen tegen België. Dat lukte, want een klein deel Vlaamsgezinden, de zogenaamde activisten, collaboreerde inderdaad. Vanaf de nazomer van 1914 zou Berlijn in het bezette land de Vlaamse beweging onophoudelijk bestoken met een grootscheepse mediacampagne. De Duitse diensten, gesteund door hun Oostenrijkse bondgenoten, maakten daarbij vooral gebruik van vlugschriften en de geschreven pers, niet alleen in België maar ook in het neutrale Nederland. In de zomer van 1915 was het activisme een feit: een anti-Belgisch Vlaams-nationalisme, waarvan de gevolgen tot op heden voelbaar zijn, had het daglicht gezien. De propaganda die eraan ten grondslag lag was zó vernuftig en ingenieus dat ze niet alleen tijdgenoten overtuigde, maar zelfs meer dan een eeuw later nog steeds historici misleidt. Het is een mooi staaltje van “fake news” avant la lettre.“

Buchcover Fake News

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