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Stellenangebote: INTERREG-Projekt „Unterrichtsmaterial D-NL /Lesmateriaal D-NL“

Im Zentrum für Niederlande-Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind im Rahmen des INTERREG-Projekts „Unterrichtsmaterial D-NL /Lesmateriaal D-NL“ ab dem 01.09.2020 befristet bis zum 30.06.2022 zwei Stellen zu besetzen:

Bewerbungsschluss ist der 24. Juli 2019.

Haus der Niederlande in Münster, Sitz des ZNS

Bildnachweis: By Dietmar Rabich [CC BY-SA 4.0 ], via Wikimedia Commons

 

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Veranstaltungstipp: Aachen, Düsseldorf, Neuss u.a. – Literaturfestival Literarischer Sommer/ Literaire Zomer

Grafik Veranstaltungstipp

Vom 29.07. bis zum 09.09.2020 findet in Aachen, Bedburg-Hau, Düsseldorf, Eijsden, Heerlen, Kerkrade, Korschenbroich, Krefeld, Neuss, Rommerskirchen, Vaals, Valkenburg und Venlo das 21. deutsch-niederländische Literaturfestival Literarischer Sommer / Literaire Zomer statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„13 Städte in Deutschland und in den Niederlanden laden dazu ein, über Literatur mit Autorinnen, Autoren und Gleichgesinnten zu diskutieren, wenn auch unter besonderen Umständen. Einige Veranstaltungen, die fest geplant waren, können unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht realisiert werden, andere finden eventuell als Online-Lesungen statt. Wir bitten Sie, sich hier auf unserer Homepage über die aktuellen Programmänderungen zu informieren, da es täglich zu Änderungen kommen kann.

Wie überall werden auch bei den Veranstaltungen die offiziellen Hygienevorschriften und die Maskenpflicht eingehalten. Die Veranstaltungen können nur nach vorherigem Kartenkauf besucht werden. Das Kartenkontingent ist wegen der Abstandsregeln sehr begrenzt und wir empfehlen, frühzeitig online eine Eintrittskarte zu kaufen.“

Folgende niederländischsprachige Autor*innen stehen auf dem Programm:

  • Abdelkader Benali: Henri Matisse in Tanger
    Mittwoch, 19.08.20, 20:00 Uhr, Ludwig Forum, Jülicher Straße 97-109, 52070 Aachen
  • Abdelkader Benali: Henri Matisse in Tanger
    Dienstag, 18.08.20, 19:00 Uhr, Literaturbüro NRW e.V., Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf
  • Lia Tilon: Der Archivar der Welt
    Sonntag, 23.08.20, 11:00 Uhr, Museum Schloss Moyland, Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau
  • Merlijn Huntjens (NL) und Oscar Malinowski (D), Puerto Hurraco Sisters (D): Crossborder-Slam & Music
    Samstag, 22.08.20, 14:00 Uhr, Heerlen, Ort wird noch bekannt gegeben
  • Hagar Peeters: Malva
    Donnerstag, 13.08.20, 20:00 Uhr, Kulturzentrum Fabrik Heeder, Studiobühne 1, Virchowstraße 130, 47805 Krefeld
  • J.J. Voskuil (Vorleser: Markus Andrae): Das Büro. Band 6 „Abgang“ | Het Bureau 6 – Afgang
    Donnerstag, 06.08.20, 18:00 Uhr, Dachterrasse im RomaNEum, Brückstraße 1, 41460 Neuss
  • Jan Konst: De wintertuin | Der Wintergarten
    Donnerstag, 20.08.20, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Neumarkt 10, 41460 Neuss
  • Jaap Robben: Operatie Veritable – Auf Spurensuche am Niederrhein
    Donnerstag, 03.09.20, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek, Neumarkt 10, 41460 Neuss

Alle Details zum Literaturfestival Literarischer Sommer / Literaire Zomer finden Sie hier.

Grafik Veranstaltungstipp

 

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CfP: Europäische Grenzregionen. Neue Wege im Umgang mit historischen Raum- und Grenzkonzeptionen in der Geschichtswissenschaft

Grafik Call for Papers

25.–26.02.2021, Triforum, Innere Kanalstraße 15, 50823 Köln

Spätestens seit dem Spatial Turn stehen Raumkonzeptionen in der Geschichtswissenschaft zur Debatte. Verschiedene Studien haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, neue Perspektiven auf historische Räume aufzuzeigen. Was für den Nationalstaat als hermetischen Rahmen historischer Analysen und Methoden galt, muss dabei auch für andere Raumkonzeptionen gültig sein: History takes place, aber wie sich das vollzieht, weicht von der einst angenommenen Selbstverständlichkeit ab und ist mittlerweile selbst zum Objekt geschichtswissenschaftlicher Untersuchung geworden.

Der von uns konzipierte Workshop hinterfragt vor diesen Prämissen den Umgang mit europäischen Grenzregionen in den Geschichtswissenschaften. Wo liegen ihre Grenzen jenseits des Topographischen? Von historischen und kulturellen Konzeptionen geprägt, durch politische Grenzen zerstückelt oder zusammengefügt sowie als Raum von Kooperation und Konflikt sind sie komplexe Untersuchungsobjekte. Hier wird Simmels Aussage, Grenzen seien keine „räumliche Tatsache mit soziologischen Wirkungen, sondern eine soziologische Tatsache, die sich räumlich formt“[1] besonders deutlich. Grenzregionen sind daher ein Raum der Deutungskämpfe, mit denen sich auch der anstehende Historikertag an der LMU München beschäftigen wird.

Teildisziplinen wie die Global-, Regional- oder Landesgeschichte haben zu Grenzregionen unterschiedliche theoretische und methodische Zugänge entwickelt. Ob als Fallbeispiel bezüglich der Entstehung, Verbreitung und Anwendung von Technologien, Strategien oder Praktiken, als Teil einer (bilateralen) Verflechtungsgeschichte und Interaktionsraum von Nationalstaaten oder als empirische Basis einer „Geschichte von unten“: die Lesarten der Grenzregion sind vielfältig. Auch die Public History eröffnet besondere Perspektiven auf die Grenzregionen mit ihren spezifischen Ausprägungen von Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur. Historische Vermittlungs- und Bildungsarbeit profitiert dort von einem unmittelbareren Zugang zu Problemen der Makrogeschichte. Damit verbunden sind häufig Erwartungen, die Überwindung vergangener Konfliktlagen zu veranschaulichen.

Für die Thematik des Workshops bedeuten Grenzregionen eine Chance, Raumperspektiven anhand differenter Fallbeispiele dar- bzw. gegenüberzustellen und zu diskutieren, denn hier greifen die klassischen Herangehensweisen oftmals nicht. Die verschiedenen Dynamiken zwischen Lokalem, Regionalem und Transnationalem sollen in die Analyse mit einbezogen werden. Mögliche Fragen und Themen können dabei umfassen:

• Gibt es ein spezifisches historisches Verständnis von Grenzregionen? Wie wird damit öffentlich umgegangen und wie wird es vermittelt?
• Was macht eine Grenzregion aus global-, regional- oder landeshistorischer Perspektive zu einer solchen? Wie wird sie jeweils konzeptioniert?
• Welche Ausprägungen findet die Geschichtskultur in Grenzregionen? Wie ist sie mit verschiedenen Raumkonstruktionen verknüpft und welche Akteur:innen spielen dabei eine Rolle (Museen, Vereine, Geschichtsmarketing, Bildungsinstitutionen, etc.)?
• Wo verlaufen die Grenzen innerhalb der Grenzregionen, wie interagieren die verschiedenen Grenzziehungen (sozial, politisch, kulturell) miteinander?
• Gibt es Themen, die sich besonders auf Grenzregionen auswirken, z.B. die europäische Kolonialgeschichte? Wie werden Prozesse der Inklusion und Exklusion, soziale und ökonomische Beziehungen davon beeinflusst?
• Wie konstituieren sich regionale Identitäten? In welchem Verhältnis stehen diese zu anderen sinnstiftenden Verortungen? Und wie lassen sich diese untersuchen?
• Welche praktischen Hindernisse gibt es bei der Erforschung von Grenzregionen (unterschiedliche Archivstrukturen, Verwaltungssysteme, etc.)?
• Wie entwickeln und vernetzen sich die Verwaltungsstrukturen solcher Regionen und ihrer Städte im historischen Verlauf?
• Ist eine integrierende Perspektive auf Grenzregionen, die verschiedene geschichtswissenschaftliche Ansätze vereint, möglich oder erstrebenswert?

Diese Fragen knüpfen an die Diskussion über das Nebeneinander von Inklusion und Exklusion an kulturellen und politischen Grenzen und die Konstruktion regionaler Identitäten als Herausforderung der Public History auf den Historicidagen 2019 in Groningen an. Mit dem Workshop soll ein Format geschaffen werden, das verschiedene Teilbereiche der Geschichtswissenschaft und benachbarte Disziplinen zusammenbringt.

Organisiert wird der Workshop durch den Arbeitskreis deutsch-niederländische Geschichte (ADNG-WDNG) und die Junior-Professur für Public History an der Universität zu Köln. Kooperationspartner ist der FID Benelux.

Die Vortragsprachen sind Englisch und Deutsch. Bei Diskussion und Kommunikation möchten wir darüber hinaus rezeptive Mehrsprachigkeit (für Niederländisch und Französisch) praktizieren. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Reise- und Unterbringungskosten der Referierenden können, vorbehaltlich der Finanzierung, bis zu einer bestimmten Höhe übernommen werden. Vorschläge für Beiträge zu allen Epochen in einem geplanten zeitlichen Umfang von 20 Min. mit Titel und einem knappen CV werden in Form kurzer Exposés von maximal 500 Wörtern bis zum 30. September 2020 an Dr. Lina Schröder, <lina.schroeder@uni-wuerzburg.de>, erbeten.
Eine anschließende Publikation ist geplant.

Organisation

Dr. Marieke Oprel, Dr. Lina Schröder, Markus Wegewitz (ADNG-WDNG)
Prof. Dr. Christine Gundermann (Junior-Professur für Public History/Universität zu Köln)

Kooperationspartner

FID Benelux / Low Countries Studies: Fachinformationsdienst für Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung

[1] Simmel, Georg: Soziologie des Raumes, in: Gustav Schmoller (Hrsg.), Das Jahrbuch für Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtspflege des Deutschen Reiches. Neue Folge, Leipzig 1903, S. 27–71, hier S. 46.

Grafik Call for Papers

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2020), 2

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neuere und Neueste Geschichte beschäftigen:

Mittelalter (500–1500)

  • Paul Bertrand, Documenting the Everyday in Medieval Europe. The Social Dimensions of a Writing Revolution, 1250–1350. Translated by Graham Robert Edwards, Turnhout (Brepols) 2019, rezensiert von Richard Allen. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73211
  • Patrick Leuckel, »all welt will auf sein wider Burgundi«. Das Reichsheer im Neusser Krieg 1474/75, Paderborn, München, Wien, Zürich (Ferdinand Schöningh) 2019, rezensiert von Tobias Daniels. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73224
  • Jessika Nowak, Georg Strack (Hg./ed.), Stilus – Modus – Usus. Regeln der Konflikt- und Verhandlungsführung am Papsthof des Mittelalters/Rules of Negotiaton and Conflict Resolution at the Papal Court in the Middle Ages, Turnhout (Brepols) 2019, rezensiert von Étienne Doublier. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Hariulf von Oudenburg und der usus curiae im Prozess vor Papst Innozenz II. (1141)“ (Claudia Zey). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73236
  • Elina Screen, Charles West (ed.), Writing the Early Medieval West. Studies in Honour of Rosamond McKitterick, Cambridge (Cambridge University Press) 2018, rezensiert von Clemens Gantner. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „History and (selective) memory. Articulating community and division in Folcuin’s Gesta abbatum Lobiensium“ (Ingrid Rembold). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73239
  • Hériman de Tournai, La restauration du monastère de Saint-Martin de Tournai. Traduction française de Paul Selvais, Turnhout (Brepols) 2019, rezensiert von Benoît-Michel Tock. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73225
  • Amable Sablon du Corail, La guerre, le prince et ses sujets. Les finances des Pays-Bas bourguignons sous Marie de Bourgogne et Maximilien d’Autriche (1477–1493), Turnhout (Brepols) 2019, rezensiert von Marc Boone. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73238

Frühe Neuzeit, 1500–1815 

  • Carsten Brall (Hg.), Konfessionelle Theologie und Migration. Die Antwerpener Gemeinde Augsburger Konfession im 16. Jahrhundert. Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte, Göttingen (V&R) 2017, rezensiert von Luka Ilic. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73283
  • Albrecht Burkardt (dir.), Médiateurs et instances de médiation dans l’histoire du voyage, Limoges (Pulim) 2019, rezensiert von Willem Frijhoff. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Le voyage de Guillaume de Rubrouck en Mongolie, Obstacles linguistiques“ (Francesca Tasca). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73285
  • Karin Förster, Das reformatorische Täufertum in Oldenburg und Umgebung (1535–1540). Unter der besonderen Berücksichtigung des Täufertheologen David Joris, Münster (LIT-Verlag) 2019, rezensiert von Astrid von Schlachta. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73296
  • Michael Massing, Fatal Discord. Erasmus, Luther, and the Fight for the Western Mind, New York, NY (HarperCollins Publishers) 2018, rezensiert von Gérald Chaix. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73303
  • Susan Richter, Armin Kohnle (Hg.), Herrschaft und Glaubenswechsel. Die Fürstenreformation im Reich und in Europa in 28 Biographien, Heidelberg (Universitätsverlag Winter) 2016, rezensiert von Matthias Meinhardt. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Wilhelm I. von Oranien (1533-1584)“ (Oliver Plate). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73307

Neuere und Neueste Geschichte, 19.‒21. Jh.

  • Ann Laura Stoler, Au cœur de l’archive coloniale. Questions de méthode. Traduit de l’anglais par Christophe Jaquet et Joséphine Gross. Avec une préface d’Arlette Farge, Paris (Éditions de l’EHESS) 2019, rezensiert von Christine de Gemeaux. Hierbei handelt es sich um eine Übersetzung des englischsprachigen Originaltitels „Along the archival grain“ (Princeton University Press 2009), in dem niederländische Kolonialarchive in Indonesien zwischen 1830 und 1930 im Fokus stehen. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2020.2.73365Grafik Rezension

 

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Regionale Fachinformationsdienste: Vorwärts weltweit!

Titelseite Präsentation

Unter dem an Kurt Schwitters angelehnten Motto „Vorwärts nach weit“ sollte der 109. Deutsche Bibliothekartag vom 26. bis 29. Mai 2020 in Hannover stattfinden. Dazu ist es aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie leider nicht gekommen.

Anknüpfend an die erfolgreiche Auftaktveranstaltung „Geografische Vielfalt bedienen − die regionalen Fachinformationsdienste stellen sich vor“ auf dem Bibliothekskongress 2019 in Leipzig wollten die regionalen Fachinformationsdienste (FIDs) den Faden auf dem Bibliothekartag 2020 wieder aufnehmen und den Dialog mit Fachkolleg*innen an anderen Bibliotheken fortführen. Als philologischer Fachinformationsdienst mit regionalem Bezug sollte dieses Mal auch der FID Romanistik mit von der Partie sein. Geplant war eine zweistündige Fachsession am 26. Mai mit dem Titel „Vorwärts weltweit! Wir bleiben im Gespräch: Die regionalen Fachinformationsdienste und Romanistik“.

Als Ersatz für diese ausgefallene Veranstaltung haben die insgesamt elf FIDs eine gemeinsame Präsentation zusammengestellt, die nun auf dem Online-Publikationsserver BIB-OPUS verfügbar ist:

urn:nbn:de:0290-opus4-172634

Titelseite Präsentation

Wie es in der Einführung sehr zutreffend heißt, kann diese Präsentation den persönlichen Austausch nicht ersetzen. Sie möchte jedoch einen Eindruck davon vermitteln, welche Themen und Angebote zurzeit eine wichtige Rolle bei den jeweiligen FIDs spielen und welche Services gerade auch in Corona-Zeiten von besonderer Bedeutung sind. Zudem soll sie den individuellen Dialog anregen.

Melden Sie sich also gerne bei uns, falls Sie Fragen zum Angebot des FID Benelux haben!

Auch wenn die o. g.  Fachsession sich ursprünglich an ein vorwiegend bibliothekarisches Publikum richtete, sind selbstverständlich alle Interessierten herzlich eingeladen, sich mit Fragen und Wünschen an uns zu wenden.

Folie FID Benelux

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Libris Literatuur Prijs 2020 für Sander Kollaard

Grafik Auszeichnungen

Der niederländische Schriftsteller Sander Kollaard hat für seinen Roman Uit het leven van een hond (Van Oorschot) den Libris Literatuur Prijs 2020 erhalten. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird für den besten niederländischsprachigen Roman des vergangenen Jahres vergeben.

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Saskia de Coster mit Nachtouders (Das Mag), Wessel te Gussinklo mit De hoogstapelaar (Koppernik), Oek de Jong mit Zwarte schuur (Atlas Contact), Marijke Schermer mit Liefde, als dat het is (Van Oorschot) und Manon Uphoff mit Vallen is als vliegen (Querido).

Mehr Informationen zur Preisverleihung sind auf den Seiten des Libris Literatuur Prijs nachzulesen.

Literatur von Sander Kollaard finden Sie selbstverständlich in unserem Rechercheportal.Grafik Auszeichnungen

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BelgienNet: Beiträge zur belgischen Kolonialgeschichte

Julien Bobineau (Universität Würzburg) hat auf der Informationsplattform BelgienNet drei aktuelle Beiträge zur belgischen Kolonialgeschichte veröffentlicht:

Der kongolesische Premierminister Patrice Lumumba und der belgische Premierminister Gaston Eyskens unterzeichnen die Erklärung zur Unabhängigkeit der Demokratischen Republik Kongo am 30. Juni 1960 in Kinshasa (1881-1966 Léopoldville/Leopoldstad).

Bildnachweis: unknown, Congopresse / Public domain

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Rezensionen: sehepunkte Nr. 20 (2020), 6

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 20 (2020), Nr. 6 , enthält Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen „Mittelalter“ und „Frühe Neuzeit“.

Bertram Resmini (Bearb.): Germania Sacra. Dritte Folge 11: Die Bistümer der Kirchenprovinz Trier. Das Erzbistum Trier 13. Die Benediktinerabtei St. Maximin vor Trier, Berlin: de Gruyter 2016, 2 Bde., ISBN 978-3-11-040944-4, rezensiert von Ralf Lützelschwab. URL: http://www.sehepunkte.de/2020/06/29621.html

Myriam-Isabelle Ducrocq / Laïla Ghermani: Le Prince, le despote, le tyran. Figures du souverain en Europe, de la Renaissance aux Lumieres (= Les Dix-Huitièmes Siècles; 206), Paris: Editions Honoré Champion 2019, ISBN 978-2-7453-5018-3, rezensiert von Claudia Opitz-Belakhal. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Le prince, le tyran, le despote, figures du souverain chez Bodin, Hobbes, Spinoza ou le le prince moderne, de la souveraineté absolue à la séparation des pouvoirs“ (Blandine Kriegel). URL: http://www.sehepunkte.de/2020/06/33128.html

Grafik Rezension

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Notizen aus dem Homeoffice #2: Angebote des FID

Icon Home Office Open Access

Wie bereits in Notizen aus dem Homeoffice #1 berichtet, haben wir während des Lockdowns – wenn auch unter erschwerten Bedingungen – kontinuierlich weitergearbeitet an all unseren Services und Teilprojekten. Unter der E-Mail-Adresse fid.benelux@uni-muenster.de stehen wir auch im Homeoffice jederzeit für Anfragen zur Verfügung und es freut uns sehr, dass wir die digitale Forschung und Lehre auf diesem Weg in vielen Fällen schnell und unbürokratisch unterstützen konnten.

Die Erwerbung und Erschließung von Fachliteratur wurde stetig fortgeführt, sodass unsere wöchentlich erscheinenden Neuerwerbungslisten auch weiterhin recht gut gefüllt sind. Der gesamte Printbestand des FID Benelux ist mittlerweile wieder sowohl vor Ort an der ULB Münster ausleihbar (für die Details siehe die entsprechenden Corona-FAQs) als auch per Fernleihe bestellbar.

Durch die COVID-19 Pandemie und die damit verbundene Schließung von Bibliotheken sind vor allem elektronische Publikationen verstärkt in den Blickpunkt gerückt. Daher möchten wir an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich auf unser Angebot „FID-Lizenzen“ hinweisen. Allen Interessierten, die zum Nutzerkreis gehören, für den die jeweiligen Lizenzen abgeschlossen wurden, können wir einen kostenfreien Zugriff auf ansonsten kostenpflichtige elektronische Zeitschriften und E-Books ermöglichen. Innerhalb des Spielraums, den uns die jeweiligen Verträge erlauben, handhaben wir den Zugang zu den Lizenzprodukten derzeit so großzügig wie möglich.

Die FID-Lizenzen können gerade in der aktuellen Situation ein hilfreicher Beitrag zur Versorgung mit digitalen Medien sein. Wenn uns die letzten Wochen und Monate jedoch eines vor Augen geführt haben, so ist es die Bedeutung eines freien Online-Zugangs zu wissenschaftlicher Literatur und Information. Genau dafür machen wir uns als FID Benelux stark!

Eine der Hauptzielrichtungen unseres Fachinformationsdienstes ist es, einen möglichst hohen Anteil an fachlich relevanter wissenschaftlicher Literatur über die Beneluxländer uneingeschränkt online zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck wurden die Services FID Benelux Digitization und FID Benelux – OA Publications ins Leben gerufen, die wir fortlaufend weiter ausbauen.

Logo FID Benelux DigitizationIm Rahmen von FID Benelux Digitization haben wir bis jetzt (Stand 07.06.2020) 2.773 vorwiegend gemeinfreie Benelux-Titel aus dem Bestand der ULB Münster und anderer Bibliotheken digitalisiert. Darüber hinaus haben wir uns um die Digitalisierung vergriffener Werke bemüht. Dies u.a. auch aufgrund von konkreten Digitalisierungswünschen, die von Forscher*innen an uns herangetragen wurden.

Durch die Digitalisierung können die betreffenden Publikationen nun jederzeit, ortsunabhängig und ohne Einschränkungen wie etwa Fernleihfristen o.ä. genutzt werden.

Im Bereich FID Benelux – OA Publications sind momentan vier Neuveröffentlichungen in Vorbereitung, darunter drei Dissertationen, die an unterschiedlichen Hochschulen in Deutschland entstanden sind. Außerdem arbeiten wir bereits seit längerem an der Umwandlung einer Printzeitschrift in eine Open-Access-Zeitschrift.

Der Service FID Benelux – OA Publications bietet viel Raum für kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Bislang sind zwei OA-Reihen erschienen. Weitere Reihen und Einzelpublikationen sind sehr willkommen, gegebenfalls auch im „Delayed Open Access“, bei dem Printpublikationen erst nach einer gewissen Embargofrist Open Access zugänglich gemacht werden.  Ähnliches gilt für OA-Zeitschriften – sei es als vollkommen neue Zeitschrift, sei es als Umwandlung einer bestehenden Zeitschrift in eine OA-Zeitschrift.

Eine Nutzung unseres Digitalisierungsservices in Kombination mit unserem Service zum Open-Access-Publizieren ist ebenfalls möglich. Als Umsetzungsbeispiel hierfür lässt sich etwa das Jahrbuch des Zentrums für Niederlande-Studien anführen, das von uns zunächst vollständig retrospektiv digitalisiert und anschließend in eine hybride Open-Access- und Print-Ausgabe überführt wurde.

An Open-Access-Veröffentlichungen interessierte Autor*innen und Herausgeber*innen können sich jederzeit an uns wenden: Wir beraten und unterstützen Sie gerne in Open-Access-Fragen und sorgen, falls gewünscht, für die nötige OA-Infrastruktur, wenn Sie die Inhalte bereitstellen.

Zum Abschluss erlauben wir uns, die Rückmeldung eines Forschers zu zitieren, der in den letzten Wochen gemeinsam mit unserem OA-Publikationsteam an der Veröffentlichung einer Monografie gearbeitet hat: „Abermals möchte ich die Kolleginnen vom Publikationsservice […] loben. Wie reibungslos das Ganze auch in Corona-Zeiten via Home Office funktioniert hat, ist einfach nur top!“

Icon Homeoffice Open Access

 

 

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