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Veranstaltungstipp: Literaturfestival Literarischer Sommer/ Literaire Zomer

Grafik Veranstaltungstipp

Noch bis zum 04.09.2021 findet in Aachen, Amsterdam, Bedburg-Hau, Düren, Düsseldorf, Genk, Köln, Korschenbroich, Krefeld, Kreuzau, Neuss, Mönchengladbach, Steyl und Willich das 22. deutsch-niederländische Literaturfestival Literarischer Sommer / Literaire Zomer statt.

Folgende niederländischsprachige Autor*innen stehen auf dem Programm:

  • Charlotte Van den Broeck: Wagnisse
    Donnerstag, 05.08.2021, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Neuss, Neumarkt 10, 41460 Neuss
  • Mathijs Deen: Der Schiffskoch (ausgebucht)
    Freitag, 06.08.2021, 19:30 Uhr, Stadtbibliothek Willich, Hochstraße 30, 47877 Willich
  • J.J. Voskuil: Das Büro – Band 6 (gelesen von Ronny Tomiska)
    Freitag, 13.08.2021, 16:30 Uhr, Lager, Krefelder Straße 423, 41066 Mönchengladbach
  • J.J. Voskuil: Das Büro – Band 7 (gelesen von Markus Andrae)
    Mittwoch, 18.08.2021, 18:00 Uhr, Rheinisches Schützenmuseum, Oberstraße 58-60, 41460 Neuss
  • Maria Peters: Die Dirigentin
    Sonntag, 15.08.2021, 11:00 Uhr, Sommerbühne Düren, Rudolf-Schock-Platz, 52349 Düren
  • Ilja Leonard Pfeijffer: Venedig ohne Maske (Lesung und Gespräch mit Petra Reski)
    Sonntag, 15.08.2021, 18:00 Uhr, youtube, online
  • J.M.A. Biesheuvel: Reise durch mein Zimmer (mit Übersetzer Ulrich Faure und Illustrator Peter K. Kirchhof)
    Donnerstag, 18.08.2021, 19:30 Uhr, Heine Haus Literaturhaus, Bolkerstraße 53, 40213 Düsseldorf
  • Alwin Müller-Jerina: Literarischer Spaziergang Amsterdam
    Freitag, 20.08.2021, 12:30 Uhr, Treffpunkt: Amsterdam Centraal
  • Alwin Müller-Jerina: Literarischer Spaziergang Amsterdam
    Samstag, 21.08.2021, 12:30 Uhr, Treffpunkt: Amsterdam Centraal
  • Lia Tilon: Der Archivar der Welt
    Sonntag, 22.08.2021, 11:00 Uhr, Museum Schloss Moyland, Am Schloss 4, 47551 Bedburg-Hau
  • Martin Michael Driessen: An den Flüssen
    Freitag, 27.08.2021, 20:30 Uhr, C-mine, C-Mine 10, 3600 Genk
  • Michael Braun & Koen Eykhout: Literarisches Frühstück
    Sonntag, 29.08.2021, 11:00 Uhr, Sommerbühne Düren, Rudolf-Schock-Platz, 52349 Düren
  • Christoph Peters und Rob van Essen: deutsch-niederländisches Literaturgespräch
    Freitag, 03.09.2021, 14:00 Uhr, Wereldpaviljoen, Sint Michaëlstraat 6a, 5935 BL Steyl
  • Bettina Baltschev: Exilliteratur – ein literarischer Spaziergang durch Amsterdam
    Samstag, 04.09.2021, 12:00 Uhr, Treffpunkt: Amsterdam Centraal

Alle Details zum Literaturfestival Literarischer Sommer / Literaire Zomer finden Sie hier.

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CfP: Tagung „Speak up!“

Gerne weisen wir auf einen Call for Papers zur Tagung Speak up! hin, die vom 24. bis 27. Oktober 2021 im Tagungszentrum Kloster Heidberg (Eupen) stattfinden wird. Veranstalter ist das Institut für Demokratiepädagogik an der Autonomen Hochschule Ostbelgien.

Aus dem CfP:

„Fake News und Hate Speech sind insbesondere in den letzten Jahren in den Fokus öffentlicher Diskurse geraten. Große Teile der Gesellschaft lassen sich durch Fake News verunsichern, ohne diese weiter zu hinterfragen. Zudem sind immer mehr Menschen in ihrem Alltag mit den unterschiedlichsten Ausprägungen von Hate Speech konfrontiert, die von verletzenden Kommentaren auf Schulhöfen bis hin zu strafbewehrten Verbrechen reichen. Dies ist auch in Ostbelgien der Fall. Verschiedene Akteur*innen der ostbelgischen Zivilgesellschaft haben sich deshalb im Spätsommer 2020 im Bündnis Speak up! zusammengeschlossen, um dies zu ändern.

Nachdem wir uns bis dato eher lokal engagiert haben, möchten wir nun den Blick über den Tellerrand hinauswagen und gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und engagierten Menschen aus der Praxis überlegen, wie wir zu einem reflektierten Umgang mit Fake News und Hate Speech im Alltag beitragen können. Deshalb veranstaltet das Institut für Demokratiepädagogik der Autonomen Hochschule Ostbelgien die Tagung Speak up!

Die interdisziplinäre Tagung wendet sich an alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich, theoretisch oder praktisch in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen und praktischen Arbeitsumfeldern mit Fake News bzw. Hate Speech sowie deren Ursachen, Ausprägungen und Folgen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft befassen. In einem geschützten Raum möchten wir die Tagung nutzen, um neue Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen, Einblicke in die aktuelle Forschung und Best-Practices zu erhalten und nicht zuletzt zu überlegen, was wir selbst dazu beitragen können, um in einer offeneren, toleranteren, demokratischeren und dialogorientierteren Gesellschaft zu leben, in der Menschen im Alltag respektvoll miteinander umgehen.

Dazu organisieren wir einerseits Panels, in denen fortgeschrittene Studierende und Wissenschaftler*innen verschiedenster Disziplinen über ihre Qualifikationsarbeiten und Forschungsprojekte zu Fake News bzw. Hate Speech sowie ihre (vorläufigen) Forschungsergebnisse berichten können. Geplant ist, das ausgewählte Konferenzbeiträge in eine Publikation münden. Andererseits widmen wir einen Teil der Tagung praktischen Workshops, bei denen wir mehr über den Umgang mit Fake News bzw. Hate Speech im (Berufs-)Alltag erfahren möchten. Wir ermutigen dabei insbesondere – aber nicht ausschließlich – Lehrkräfte aller Schulformen, Mitarbeiter*innen an Hochschulen und Universitäten, Sozialarbeiter*innen, Jurist*innen, Künstler*innen, politische Bildner*innen, Medienpädagog*innen, Polizist*innen, Journalist*innen, Medienmacher*innen, Psycholog*innen, Vertreter*innen von Interessensverbänden, Vereinen bzw. VoGs sowie von Fake News oder Hate Speech Betroffene, aus ihrem (Berufs)Alltag zu schöpfen und Konzepte für den Umgang mit Hate Speech oder Fake News zur Diskussion zu stellen. An den Workshops nehmen sowohl die eingeladenen Wissenschaftler*innen als auch die Praktiker*innen und Vertreter*innen der ostbelgischen Zivilgesellschaft teil, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Fake News oder Hate Speech befassen.

Wir möchten zudem interessierte Studierende und Doktorand*innen, die keinen eigenen Beitrag einreichen können bzw. wollen, ermutigen, sich als Konferenzreporter*innen zu bewerben. Die Aufgabe besteht darin, die besuchten Panels und/oder Workshops schriftlich zusammenzufassen. Wir suchen je eine*n Konferenzreporter*in für das Thema Fake News und Hate Speech.

Sofern die Corona-Situation es zulässt, findet unsere Tagung im Tagungszentrum Kloster Heidberg Eupen (Belgien) statt, alternativ weichen wir auf eine Videokonferenzplattform aus.“

Interessierte schicken ihre Abstracts zusammen mit einem CV inkl. Angaben zu Sprachkenntnissen mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 10. September 2021 per E-Mail an Frau Sabrina Kirschner: sabrina.kirschner@ahs-ostbelgien.be. Die Benachrichtigung der Einreichenden erfolgt bis zum 17. September 2021.

Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie vorab per E-Mail bei Sabrina Kirschner und auf https://idp-dg.be/2021/07/28/cfpspeakupdeutsch/

Seminar- und Eventzentrum Kloster Heidberg Eupen

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Am 29. Juli 2021 kein Zugriff auf FID-Lizenzen

Logo FID-Lizenzen

Vorankündigung: Am 29. Juli 2021 ist aufgrund eines technischen Updates mit einem ganztägigen Ausfall des HAN-Proxyservers zu rechnen, über den die FID-Lizenzen des FID Benelux bereitgestellt werden.

Die Bereitstellung unserer Nationallizenzen (Beleid en MaatschappijBook Sales Catalogues Online – BSCO) ist hiervon nicht betroffen.

Für eventuell entstehende Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen.

Logo FID Benelux Licenses

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Stellenangebot: Postdoc am C2DH

Der Belval Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette

Am Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) ist zum 1.10.2021 befristet auf 36 Monate eine Stelle als Postdoc im Bereich Migrationsgeschichte Luxemburgs und der Großregion zu besetzen.

Hier geht es zur vollständigen Stellenausschreibung.

Der Belval Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette

Der Belval Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette

Bildnachweis: Aswinlutchanah [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Fortbildung „Lyrisch! Niederländisch lernen mit Literatur“

Logo Lyrisch Niederländisch

Liebe Lehrer:innen in NRW und Niedersachsen,

am Donnerstag, 7. Oktober 2021, findet von 14–17 Uhr die digitale Fortbildung „Lyrisch! Niederländisch lernen mit Literatur“ statt (Programmübersicht s.u.).
Wenn Sie an der Fortbildung teilnehmen möchten, schicken Sie bitte bis Mittwoch, 15. September, eine E-Mail mit folgenden Informationen an info@fvnl.org:

  • Anliegen: Teilnahme an der Tagung „Lyrisch!“
  • Ihr Name
  • Ihre Mailadresse
  • Ihre Schule/Institution
  • Ihre Workshop-Präferenz bei der parallelen Workshop-Session von 15.30 Uhr bis 16.25 Uhr: Workshop I (Lehrner) oder Workshop II (Urbanek)

Mit freundlichen Grüßen
die Fachvereinigung Niederländisch

 

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Programm digitale Tagung „Lyrisch! Niederländisch lernen mit Literatur“

Donnerstag, 7. Oktober, 14–17 Uhr

14.00 Uhr – 14.15 Uhr: Begrüßung und Vorstellung des Projekts „Lyrisch! Niederländisch lernen mit Literatur“ (Beatrix van Dam, Universität Münster)

14.15 Uhr – 14.20 Uhr: Pause

14.20 Uhr – 15.15 Uhr: Workshop „Poëzie in de klas: ervaringsgericht en creatief literatuuronderwijs“ (Jeroen Dera, Radboud Universiteit Nimwegen)
Docenten vinden poëzie over het algemeen een moeilijk genre om les over te geven. Want hoe krijg je leerlingen zo ver om betekenisvolle gesprekken aan te gaan over weerbarstige teksten? In deze workshop wordt je een didactiek aangereikt om poëzieonderwijs te geven dat de ervaringen en creatieve interpretaties van leerlingen ruim baan geeft. Als handvat daarvoor gebruiken we voorbeelden uit de reeks Woorden temmen, die steeds populairder wordt in het Nederlandse literatuuronderwijs.

15.15 Uhr bis 15.30 Uhr: Pause

15.30 Uhr – 16.25 Uhr: Zwei parallele Workshops zur Auswahl

Workshop I – „Literarisches Lernen im Fremdsprachenunterricht der Sekundarstufe I: das Potenzial von Literatur“ Elisabeth Lehrner (Hogeschool Windesheim)
Literatur kann im Fremdsprachenunterricht viele Funktionen erfüllen: Sie kann u.a. Lust an der Fremdsprache und am Lesen im Speziellen wecken, den spielerischen, kreativen Umgang mit Sprache fördern, die kulturellen Kenntnisse erweitern und die Sprachproduktion anregen. Mit literarischen Texten können sich die Schüler*innen mit unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen, ihre Empathiefähigkeit weiterentwickeln, ihre eigene Perspektive kritisch hinterfragen und über ihre eigene persönliche Entwicklung nachdenken. Darüber hinaus sind literarische Texte ein guter Anlass, sich mit der sprachlichen, ästhetischen Gestaltung, der Art und Weise, wie etwas im Text gesagt wird, zu beschäftigen. In diesem Workshop wird gezeigt, welchen Stellenwert literarische Texte im Fremdsprachenunterricht haben und welche Möglichkeiten literarische Texte bieten. Zudem werden einige Aufgabenstellungen für die Sekundarstufe I vorgestellt. Dieser Workshoptag soll zum Nachdenken über das Potenzial von Literatur und über die eigene Praxis des Einsatzes literarischer Texte im Unterricht anregen.

Workshop II – „Kino im Klassenzimmer: Untertitelungsaufgaben im Spotlight“ (Lukas Urbanek, Universität Münster)
In didaktischen Handreichungen zum Filmeinsatz im Fremdsprachenunterricht werden Untertitel als filmisches Nebenprodukt oft auf ein Hilfsmittel für das inhaltliche Verstehen von fremdsprachlichen Filmen reduziert. Dieser Workshop zeigt auf Grundlage des kürzlich erschienenen Buchs „Kino im Klassenzimmer“ (Urbanek/Koster 2020), dass Untertitel nicht nur ein geeignetes und vielgenutztes Instrument zur Verständnissicherung sind, sondern auch aktiv von Lernenden erstellt werden können. In erster Linie wird im Rahmen des Workshops eine komplexere Sprachmittlungsaufgabe am Beispiel des bekannten niederländischen Films Alles is familie aus dem Jahr 2012 vorgestellt, deren Prinzip sich jedoch auf einen beliebigen, selbstausgewählten Filmausschnitt übertragen lässt. Darüber hinaus sollen in Kürze weitere Möglichkeiten der aktiven Auseinandersetzung mit Untertiteln vorgestellt werden.

16.25 Uhr -16.35 Uhr: Pause

16.35 Uhr – 17.00 Uhr: Impulse aus den Ergebnissen der Umfrage zu „Literarischen Texten im Niederländischunterricht“ in NRW und Niedersachsen (Alina Viermann, Universität Münster)/Abschluss

 


 

Gerne machen wir Sie auch auf die Umfrage zu literarischen Texten im Niederländischunterricht, die noch bis zum 21.07.2021 läuft, sowie auf die zugehörige Projektwebseite des Instituts für Niederländische Philologie der WWU Münster aufmerksam.

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FID Benelux-Search jetzt mit BASE-Volltexten

Logo FID Benelux-Search

FID Benelux-Search (Screenshot)

FID Benelux-Search, das Discovery-System des FID Benelux, enthält seit kurzem eine neue Datenquelle, und zwar einen individuell konfigurierten Benelux-Ausschnitt aus BASE (Bielefeld Academic Search Engine). Durch die Integration der BASE-Daten konnte das Angebot an frei verfügbaren Volltexten in FID Benelux-Search beträchtlich erhöht werden.

BASE bietet Zugang zu den Inhalten wissenschaftlicher Dokumentenserver auf der ganzen Welt und

„[…] ist eine der weltweit größten Suchmaschinen für wissenschaftliche Web-Dokumente. Der Index umfasst über 240 Millionen Dokumente von über 8.000 Datenlieferanten. Bei etwa 60% der in BASE indexierten Dokumente sind die Volltexte frei zugänglich (Open Access). Betreiberin der Suchmaschine BASE ist die Universitätsbibliothek Bielefeld.“ (Zitat aus der Selbstbeschreibung “Was ist BASE?”)

In den BASE-Ausschnitt des FID Benelux wurden ausschließlich Dokumente aufgenommen, die im Open Access verfügbar sind. Dabei handelt es sich derzeit um gut 220.000 OA-Volltexte.

Der Benelux-Ausschnitt ist das Ergebnis eines mehrstufigen Filterprozesses: Erstes Filterkriterium waren einschlägige geografische Begriffe in den Titel- bzw. Schlagwortdaten (Beispiel: Belgian, België, Belgien, Belgique, belgisch, Belgium). Die hieraus resultierende Datenmenge wurde gesichtet, um in einem nächsten Schritt diejenigen Datenlieferanten (Collections) herauszufiltern, die vorwiegend irrelevante Treffer lieferten (etwa Titel mit naturwissenschaftlichem Inhalt, Dokumente in ungebräuchlichen Sprachen oder Datensätze mit vielen toten Links).

Vor dem Hintergrund der heterogenen Metadatenqualität der in BASE erfassten Sammlungen lag die besondere Herausforderung bei der Bildung des Benelux-Ausschnitts darin, geeignete Filterkriterien zu finden, die sowohl den regionalen (Belgien, Niederlande, Luxemburg) als auch den fachlichen (Geschichte, Gesellschaftswissenschaften, Niederländische Philologie) Kontext möglichst adäquat erfassen. Hierbei bestand die Gefahr, die Treffermenge entweder zu stark aufzublähen und viele unpassende Titel mit einzubeziehen oder die Treffermenge zu stark einzuschränken und dabei wichtige Titel zu verlieren.

Der hier gewählte Lösungsansatz ist ein pragmatischer Mittelweg zwischen beiden Extremen, bei dem trotz aller Bemühungen davon auszugehen ist, dass einige fachlich interessante Titel bedauerlicherweise durch das oben beschriebene Filterraster fallen und dass im umgekehrten Fall einige fachlich irrelevante Titel dennoch in den Datenpool einfließen. Hier wird zukünftig zu prüfen sein, inwieweit der Benelux-Ausschnitt aus BASE durch zusätzliche Maßnahmen noch trennschärfer definiert werden kann.

 

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Historische Karten zur Großregion Saar-Lor-Lux bei Wikimedia Commons

Karte Herzogtum Luxemburg

Gerne machen wir Sie auf das folgende Digitalisierungsprojekt aufmerksam:

Das Landesarchiv Saarbrücken hat rund 900 historische Karten zur Großregion Saar-Lor-Lux vom 16. bis 19. Jahrhundert hochauflösend digitalisiert und stellt diese ab sofort unter der Lizenz CC-BY-SA 3.0 DE online auf Wikimedia Commons zur kostenfreien Nachnutzung bereit.

Die digitalisierten Karten sind Teil des Nachlasses von Fritz Hellwig (1912–2017) und wurden 2008 als Schenkung an das Landesarchiv übergeben. Die Kartensammlung Fritz Hellwig (K Hellwig) beinhaltet nicht nur einzigartige Beispiele frühneuzeitlicher Kartografie, sondern stellt auch eine singuläre Zusammenstellung zu einer europäischen Grenzregion par excellence dar. Viele der historischen Karten stammen aus niederländischer Produktion.

Mit der Onlinestellung auf Wikimedia Commons, dem zentralen Medienserver der kollaborativen Online-Enzyklopädie Wikipedia, geht das Landesarchiv neue Wege der archivischen Bereitstellung von historischen Informationen. Zugleich wendet es sich explizit an neue Nutzergruppen und lädt diese zum Crowdsourcing ein – etwa zur Einbindung der Inhalte in einschlägige Artikel der Wikipedia oder zur gemeinsamen Verbesserung der Metadaten. Das Landesarchiv Saarbrücken wird diesen Weg der digitalen Bereitstellung von analogem Archivgut auch zukünftig konsequent weiterverfolgen.

Ansprechpartner für dieses Digitalisierungsprojekt im Landesarchiv Saarbrücken ist der stellvertretende Leiter Dr. David Schnur (E-Mail: d.schnur@landesarchiv.saarland.de, Tel.: +49 (0)681 501-1923).

Weiterführende Links:

Weiterführende Literatur:

  • Ludwig Linsmayer (Hrsg.): 500 Jahre Saar-Lor-Lux. Die Kartensammlung Fritz Hellwig im Saarländischen Landesarchiv (Echolot. Quellen und Inventare; Bd. 2), Saarbrücken 2010.

Herzogtum Luxemburg (DUCATUS LUTZENBURGICI TABULA NUPERRIME IN LUCEM EDITA PER FEDERICUM DE WIT) – Kupferstich in altem Kolorit – lateinisch – ca. 1:330.000 – 53 x 62,5 cm – [ca. 1675/80]

 

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Rezensionsüberblick Beneluxforschung Juni 2021

Grafik Rezension

Im Juni 2021 sind zahlreiche Online-Rezensionen mit Bezug zur historischen Beneluxforschung erschienen. Wir haben folgende Fachzeitschriften und Kommunikationsplattformen ausgewertet und einen Überblick mit frei zugänglichen Rezensionen für Sie erstellt:

sehepunkte | H-Soz-Kult | Zeitschrift für Historische Forschung | Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte | Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte | BMGN – Low Countries Historical Review

sehepunkte

  • Jan Hirschbiegel / Sascha Winter / Sven Rabeler (Hgg.): Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung II: Soziale Gruppen, Ökonomien und politische Strukturen in Residenzstädten. Teil 1: Exemplarische Studien (Norden) (= Residenzenforschung. Neue Folge: Stadt und Hof), Ostfildern: Thorbecke 2020 und Jan Hirschbiegel / Sascha Winter / Sven Rabeler (Hgg.): Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800). Ein Handbuch. Abteilung III: Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in Residenzstädten. Teil 1: Exemplarische Studien (Norden) (= Residenzenforschung. Neue Folge: Stadt und Hof), Ostfildern: Thorbecke 2019. Rezensiert von Oliver Auge | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/33901.html. | In diesen Bänden sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Parteiungen als Faktor residenzstädtischer Unruhen. Lüttich, 13.-16. Jahrhundert“ (Harm von Seggern) und „Residenzstädtische Zeichensetzung zwischen Identifikation und Konflikt. Lüttich, 14.-18. Jahrhundert“ (Christian Katschmanowski).
  • Steven J. Livesey: Science in the Monastery. Texts, Manuscripts and Learning at Saint-Bertin (= Bibliologia. Elementa ad librorum studia pertinentia; 55), Turnhout: Brepols 2020. Rezensiert von Steven Vanderputten | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/34525.html.
  • Miri Rubin (ed.): Modus Vivendi. Religious Reform and the Laity in Late Medieval Europe (= Viella Historical Research; 19), Roma: viella 2020. Rezensiert von Pietro Delcorno | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/35404.html. | In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Hatred of University Lecturers and the Inspired Word in the Fourteenth Century: Ruusbroec – Tauler – Merswin“ (Stephen Mossman) und „Inventing Secular Devotion: Dirc of Herxen, and Dionysius the Carthusian on the Life of Married People“ (Mathilde van Dijk).
  • Werner Daum (Hg.): Handbuch der europäischen Verfassungsgeschichte im 19. Jahrhundert. Institutionen und Rechtspraxis im gesellschaftlichen Wandel. Band 3: 1848-1870, Bonn: J.H.W. Dietz Nachf. 2020. Rezensiert von Frank Engehausen | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/34193.html. | In diesem Handbuch sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Niederlande“ (Remieg Aerts), „Belgien“ (Stefaan Marteel) und „Luxemburg“ (Norbert Franz).
  • Michael Gehler / Wilfried Loth (Hgg.): Reshaping Europe. Towards a Political, Economic and Monetary Union, 1984-1989 (= Veröffentlichungen der Historiker-Verbindungsgruppe bei der Kommission der Europäischen Gemeinschaften; Bd. 20), Baden-Baden: NOMOS 2020. Rezensiert von Guido Thiemeyer | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/35049.html. | In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „The Relaunch of the Benelux Union and the Origins of the Schengen Agreement: The Interplay of two Sub-Regional Experiences“ (Simone Paoli) und „A Dream Coming True: The Netherlands and the Creation of the European Common Market, 1984-1989“ (Jan van der Harst).
  • Ingrid de Zwarte: The Hunger Winter. Fighting Famine in the Occupied Netherlands, 1944-1945 (= Studies in the Social and Cultural History of Modern Warfare), Cambridge: Cambridge University Press 2020. Rezensiert von Tobias Wals | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/35475.html.
  • Noelia García Pérez (ed.): Mary of Hungary, Renaissance Patron and Collector. Gender, Art and Culture (= Collection Études Renaissantes; 31), Turnhout: Brepols 2020. Rezensiert von Andrea M. Gáldy | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 6 [15.06.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/06/35357.html.

H-Soz-Kult

Zeitschrift für Historische Forschung

Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte

  • Ulrich A. Wien und Mihai-D. Grigore (Hrsg.): Exportgut Reformation. Ihr Transfer in Kontaktzonen des 16. Jahrhunderts und die Gegenwart evangelischer Kirchen in Europa, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017. Rezensiert von Rudolf Keller | In: Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte, 89 (2020), S. 137-139, URL: https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/zbkg/89-2020/ReviewMonograph432901823. | In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Schepken Christy’ in fremdem Hafen. Die Bedeutung Emdens für den Niederländischen Calvinismus“ (Herman J. Selderhuis) und „The Formative Role of Christian Social Thinking in Dutch Society of the 19th and 20th Century“ (George Harinck).

Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte

  • Ortwin Pelc (Hg.): Hansestädte im Konflikt. Krisenmanagement und bewaffnete Auseinandersetzung vom 13. bis zum 17. Jahrhundert, Wismar: callidus, 2019. Rezensiert von Detlev Kraack | In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, 146 (2021), S. 334-336, URL: https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/zshg/146-2021/ReviewMonograph94812550. | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Die offensive Lösung wird fortgesetzt. Das holländische Eingreifen im Ostseeraum vom 15. bis 18. Jahrhundert“ (Louis Sicking).
  • Kirsten Baumann / Constanze Köster / Uta Kuhl (Hg.): Wissenstransfer und Kulturimport in der Frühen Neuzeit. Die Niederlande und Schleswig-Holstein. Tagungsband zur internationalen Tagung „Wissenstransfer und Kulturimport in der Frühen Neuzeit. Die Niederlande und Schleswig-Holstein“, Schloss Gottorf, Schleswig, 12.–15. September 2018, Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2020. Rezensiert von Jens Ahlers | In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, 146 (2021), S. 411-416, URL: https://www.recensio-regio.net/rezensionen/zeitschriften/zshg/146-2021/ReviewMonograph94812579.

BMGN – Low Countries Historical Review

  • Peter Arnade, Martha Howell, and Anton van der Lem (eds.): Rereading Huizinga. Autumn of the Middle Ages, A Century Later, Amsterdam: Amsterdam University Press, 2019 und Élodie Lecuppre-Desjardin (Hrsg.): L’odeur du sang et des roses. Relire Johan Huizinga aujourd’hui, Lille: Presses Universitaires du Septentrion, 2020. Rezensiert von Katell Lavéant | In: BMGN – Low Countries Historical Review, 136 (2021). DOI: https://doi.org/10.51769/bmgn-lchr.9898.
  • Lennert Savenije: Nijmegen, collaboratie en verzet. Een stad in oorlogstijd, Nijmegen: Vantilt,  2018. In: BMGN – Low Countries Historical Review, 136 (2021). Rezensiert von Helen Grevers |  In: BMGN – Low Countries Historical Review, 136 (2021). DOI: https://doi.org/10.51769/bmgn-lchr.9899.
  • Joke Spaans en Jetze Touber (reds.): Enlightened Religion. From Confessional Churches to Polite Piety in the Dutch Republic (Brill’s Studies in Intellectual History 297), Leiden; Boston: Brill, 2019. Rezensiert von Mirjam van Veen | In: BMGN – Low Countries Historical Review, 136 (2021). DOI: https://doi.org/10.51769/bmgn-lchr.9900.
  • David Freeman: A Silver River in a Silver World. Dutch Trade in the Rio de la Plata, 1648-1678. (Cambridge Latin America Studies 118), Cambridge: Cambridge University Press, 2020 . Rezensiert von Mark Meuwese | In: BMGN – Low Countries Historical Review, 136 (2021). DOI: https://doi.org/10.51769/bmgn-lchr.9897.

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Umfrage „Literarische Texte im Niederländischunterricht“

Logo Lyrisch Niederländisch


Liebe Lehrkräfte und Schüler:innen des Faches Niederländisch in NRW und Niedersachsen,

das Projekt „Lyrisch! Niederländisch lernen mit Literatur“ will den Einsatz von Literatur im Niederländischunterricht von Anfang an fördern. Wir arbeiten an einer Webseite, auf der kurze literarische Texte mit didaktischen Impulsen heruntergeladen werden können.

Um so nah wie möglich an die Unterrichtspraxis anzuschließen, interessiert uns Ihre Meinung. Welche Rolle spielt für Sie Literatur im Niederländischunterricht? Was könnte man verbessern? Welche Anregungen haben Sie?

Wenn Sie uns unterstützen wollen, klicken Sie bis Mittwoch, den 21. Juli 2021, den auf Sie zutreffenden Link an, um an der Umfrage zu Literatur im Niederländischunterricht teilzunehmen.

Teilnehmende Schüler:innen haben die Möglichkeit, das Comic-Poesie-Buch Wat je moet doen als je over een nijlpaard struikelt (2020) zu gewinnen!

Herzlich Dank für Ihre Teilnahme!

Alina Viermann und Beatrix van Dam (Institut für Niederländische Philologie, Universität Münster)
Ilona Riek (FID Benelux)
Alexander Molz (Fachvereinigung Niederländisch)

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Stellenangebot: Fachdidaktik Niederländisch

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Am Institut für Niederlandistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist zum 01.10.2021 bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in Fachdidaktik Niederländisch, Entgeltgruppe 13 TV-L, im Umfang von 100% der regelmäßigen Arbeitszeit einer/eines Vollbeschäftigten für zunächst 3 Jahre zu besetzen. Die Bewerbung von Studienrätinnen und Studienräten im Schuldienst ist möglich. Die Stelle ist auch teilzeitgeeignet.

Der/Die Mitarbeiter:in soll am weiteren Aufbau der Fachdidaktik im Institut für Niederlandistik mitwirken. Im Rahmen der Stelle wird Gelegenheit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Habilitation) gegeben.

Bewerbungsschluss ist der 12.07.2021.

> zur vollständigen Stellenausschreibung

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