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11. Kolloquium der Fachvereinigung Niederländisch

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Am 6. und 7. März 2023 findet am Institut für Niederlandistik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg das elfte Kolloquium der Fachvereinigung Niederländisch e.V. statt. Unter dem Titel Nederlands –de school uit, de wereld in! bietet das Kolloquium vielfältige Einblicke in aktuelle Themen und die Gelegenheit für einen intensiven und regen Erfahrungsaustausch untereinander.

Veranstaltungsort: Hörsaalzentrum A14, Campus Haarentor, Uhlhornsweg 86, 26129 Oldenburg

Mehr Informationen auf der Tagungswebsite.

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular.

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Erinnerung Open Talk: Wissenschaftliche Information suchen und finden im FID Benelux-Portal

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Gerne erinnern wir an unseren nächsten FID Benelux Open Talk am Freitag, 18. November 2022, ab 10:30 Uhr bis ca. 12:00 Uhr per Zoom, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind!

Auf Einladung von Prof. Dr. Karolin Bubke (Hochschule Hannover) berichten wir im Rahmen des Seminars „Recherche wissenschaftlicher Information“ erneut über verschiedene Facetten der Arbeit im Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies. Der Fokus des Vortrags liegt dieses Mal auf dem FID Benelux-Rechercheportal.

Die Veranstaltung wird online per Zoom durchgeführt und dauert ca. eineinhalb Stunden. Sie ist Teil der in diesem Jahr ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „FID Benelux Open Talks“, die sich in loser Folge verschiedenen Themen aus dem Umfeld fachwissenschaftlicher Informationsinfrastrukturen und -angebote für die Beneluxforschung widmet.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung bis zum 17.11.2022 wird jedoch gebeten. Den entsprechenden Zoom-Link erhalten Sie dann umgehend per E-Mail.

Weitere Details zur Veranstaltung: Wissenschaftliche Information suchen und finden im FID Benelux-Portal

Neben einer kurzen Einführung in das System der Fachinformationsdienste für die Wissenschaft in Deutschland und das Portfolio des FID Benelux wird es dieses Mal, wie erwähnt, vor allem um das FID Benelux-Rechercheportal gehen. Thematisiert werden sollen u.a. folgende Aspekte:

  • Rechercheoberfläche
  • Filter
  • einfache und erweiterte Suche
  • Datenquellen
  • Metadatenmanagement
  • Inhaltserschließung
  • Praxisbericht: Probleme und Herausforderungen bei der Informationsbereitstellung

Die Präsentation ist so aufgebaut, dass sie sowohl für Studierende im Bereich Informationsmanagement als auch für Wissenschaftler:innen und Studierende aus verschiedenen Teildisziplinen der Beneluxforschung (Niederlandistik, Geschichte, Politik und Gesellschaft der Beneluxländer u.ä.) geeignet ist.

Darüber hinaus ist ausreichend Raum für Fragen und Diskussion vorgesehen.

 

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Deutsch-niederländische Sichtweisen auf Christoph Bernhard von Galen

Lambert van den Bos: "Belagerung von Groningen 1672 durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen", 1675.

Organisiert vom Stadtarchiv Münster, Stadtmuseum Münster und Zentrum für Niederlande-Studien (ZNS) findet am 24. November 2022 um 18 Uhr die Podiumsdiskussion „Bommen-Berend“ und „Kanonenbischof“. Deutsch-niederländische Sichtweisen auf Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Für unsere niederländischen Nachbarn liefert der Sieg von 1672 gegen den münsterischen Fürstbischof Christoph Bernhard – dort auch als „Bommen Berend“ (Bomben- Bernd) bekannt – im Jahr 2022 einen Grund zum Feiern. Vor 350 Jahren konnten sich die Niederlande nach dem erfolgreichen Abwehren der militärischen Vorstöße des Fürstbischofs wieder einen Platz unter den europäischen Mächten sichern.
Die Erinnerung Münsters an Fürstbischof Galen dürfte nicht ganz so positiv ausfallen: Nach mehreren erfolglosen Belagerungen gelang es den Truppen Christoph Bernhards 1661 endgültig, die Stadt Münster zu unterwerfen.
Damit endeten die frühneuzeitlichen Bemühungen Münsters um seine Autonomie. Obwohl die Perspektiven unterschiedlich ausfallen, wird das niederländische Jubiläumsjahr auch in Münster zum Anlass genommen, die Geschichte der deutsch-niederländischen Beziehungen in den Blick zu nehmen und Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen als Protagonisten kritisch einzuordnen.
Die deutsche Perspektive vertritt der Landeshistoriker Dr. Gerd Dethlefs. Die niederländische Sichtweise erläutert Dr. Renger E. de Bruin, Senior Researcher an der Universität Utrecht. Das Gespräch moderiert Prof. Dr. Jacco Pekelder (ZNS).“

Veranstaltungsort ist das Stadtarchiv Münster (An den Speichern 8 in Münster-Coerde – Seminarraum, EG).

Für den Besuch der Veranstaltung ist eine Anmeldung über archiv@stadt-muenster.de oder ++49 (0) 2 51-492 47 01 erforderlich. Der Eintritt ist frei. Die Platzzahl ist begrenzt. Aktuelle Infos über: www.stadt-muenster.de/archiv/service-angebote/themenabende.

Für den den Livestream über www.twitch.tv/stadtarchivms ist keine Anmeldung erforderlich.

Lambert van den Bos: "Belagerung von Groningen 1672 durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen", 1675.

Lambert van den Bos: „Belagerung von Groningen 1672 durch Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen“, 1675.

Bildnachweis: Public domain, via Wikimedia Commons

 

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Haagse literatuur­prijzen 2022

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Auch in diesem Jahr hat die Jan Campert-Stichting, die die literatischen Preise der Gemeinde Den Haag verleiht, vier Schriftsteller:innen ausgezeichnet: Den F. Bordewijk-prijs erhält Donald Niedekker für den Roman Waarachtige beschrijvingen uit de permafrost (Koppernik). Der Jan Campert-prijs für Lyrik geht an Dominique De Groen für ihren Gedichtband Slangen (Het Balanseer). Marjan Slob hat für ihr Buch De lege hemel. Over eenzaamheid (Ambo|Anthos) den J. Greshoff-prijs voor essays gewonnen.

Ebenfalls wurde bereits bekanntgegeben, dass Marion Bloem für ihr literarisches Gesamtwerk mit dem Constantijn Huygens-prijs geehrt wird (wir berichteten).

Die Preisübergabe findet im Rahmen des Literaturfestivals „Writers Unlimited / Winternachten“ am 12. Februar 2023 statt.

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Anjet Daanje gewinnt Boekenbon Literatuurprijs 2022

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Für ihren Roman Het lied van ooievaar en dromedaris (Passage, 2022) erhält Anjet Daanje den mit 50.000 Euro dotierten Boekenbon Literatuurprijs 2022.

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Auke Hulst mit De Mitsukoshi Troostbaby Company (Ambo Anthos, 2021), Carmien Michels mit Vaders die rouwen (Querido, 2021), Donald Niedekker mit Waarachtige beschrijvingen uit de permafrost (Koppernik, 2021) und Niña Weijers mit Zelf doen (Atlas Contact, 2022).

Bis zum Jahr 2020 war diese Auszeichnung unter den Namen AKO Literatuurprijs (1987–1996 und 2000–2014), Generale Bank Literatuurprijs (1997–1999), ECI Literatuurprijs (2015–2017) und BookSpot Literatuurprijs (2018–2019) bekannt.

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Open Talk: Wissenschaftliche Information suchen und finden im FID Benelux-Portal

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Auf Einladung von Prof. Dr. Karolin Bubke (Hochschule Hannover) berichten wir am Freitag, 18. November 2022, ab 10:30 Uhr im Rahmen des Seminars „Recherche wissenschaftlicher Information“ erneut über verschiedene Facetten der Arbeit im Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies. Der Fokus des Vortrags liegt dieses Mal auf dem FID Benelux-Rechercheportal.

Die Veranstaltung wird online per Zoom durchgeführt und dauert ca. eineinhalb Stunden. Sie ist Teil der in diesem Jahr ins Leben gerufenen Veranstaltungsreihe „FID Benelux Open Talks“, die sich in loser Folge verschiedenen Themen aus dem Umfeld fachwissenschaftlicher Informationsinfrastrukturen und -angebote für die Beneluxforschung widmet.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung bis zum 17.11.2022 wird jedoch gebeten. Den entsprechenden Zoom-Link erhalten Sie dann umgehend per E-Mail.

Weitere Details zur Veranstaltung: Wissenschaftliche Information suchen und finden im FID Benelux-Portal

Neben einer kurzen Einführung in das System der Fachinformationsdienste für die Wissenschaft in Deutschland und das Portfolio des FID Benelux wird es dieses Mal, wie erwähnt, vor allem um das FID Benelux-Rechercheportal gehen. Thematisiert werden sollen u.a. folgende Aspekte:

  • Rechercheoberfläche
  • Filter
  • einfache und erweiterte Suche
  • Datenquellen
  • Metadatenmanagement
  • Inhaltserschließung
  • Praxisbericht: Probleme und Herausforderungen bei der Informationsbereitstellung

Die Präsentation ist so aufgebaut, dass sie sowohl für Studierende im Bereich Informationsmanagement als auch für Wissenschaftler:innen und Studierende aus verschiedenen Teildisziplinen der Beneluxforschung (Niederlandistik, Geschichte, Politik und Gesellschaft der Beneluxländer u.ä.) geeignet ist.

Darüber hinaus ist ausreichend Raum für Fragen und Diskussion vorgesehen.

 

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Rezensionsüberblick Oktober 2022

Grafik Rezension

Im Oktober 2022 sind zahlreiche Online-Rezensionen mit Bezug zur historischen Beneluxforschung erschienen. Wir haben folgende Fachzeitschriften und Kommunikationsplattformen ausgewertet und einen Überblick mit frei zugänglichen Rezensionen für Sie erstellt:

sehepunkte | H-Soz-Kult | BMGN – Low Countries Historical Review | H-Net Reviews | Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

sehepunkte

  • Hans Hägerdal (ed.): Enslavement in the Indian Ocean World (= HumaNetten; 47), 2021. Rezensiert von Stephan Conermann | In: sehepunkte 22 (2022), Nr. 10 [15.10.2022], URL: http://www.sehepunkte.de/2022/10/37459.html. | In diesem Themenband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „VOC Slave Trading Strategies on the Madagascar to Cape Slave Route, 1676–1781“ (Michael Charles Reidy) und „“Bred up under Our Roofs”. Domestic Slavery in Ceylon, 1760–1834“ (Lodewijk Wagenaar).
  • Hans Hägerdal (ed.): Enslavement and the Slave Trade in Asia (= Slavery & Abolition; 43.3), 2022. Rezensiert von Stephan Conermann | In: sehepunkte 22 (2022), Nr. 10 [15.10.2022], URL: http://www.sehepunkte.de/2022/10/37459.html. | In diesem Themenband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Enslaveability, Slavery and Global Micro Histories. Reflections through the Case of Cali“ (Matthias van Rossum, Alexander Geelen und Merve Tosun), „Slavery in the Dutch Colonial Empire in Southeast Asia. Seventeenth-Century Amboina Reconsidered“ (Gerrit Knaap) und „Warfare, Bestowal, Purchase. Dutch Acquisition of Slaves in the World of Eastern Indonesia, 1650–1800“ (Hans Hägerdal).
  • Markus Bernhardt (Hg.): Inklusive Geschichte? Kulturelle Begegnung – Soziale Ungleichheit – Inklusion in Geschichte und Gegenwart, Frankfurt/M.: Wochenschau-Verlag 2021. Rezensiert von Eva Wittneben | In: sehepunkte 22 (2022), Nr. 10 [15.10.2022], URL: http://www.sehepunkte.de/2022/10/35874.html. | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Vom Geleitschutz zu Ausgrenzung und Vertreibung. Sinti und Roma im Rhein-Maas-Raum (15.–18. Jh.)“ (Ralf-Peter Fuchs).

H-Soz-Kult

  • Nešťáková, Denisa; Grosse-Sommer, Katja; Klacsmann, Borbála; Drábik, Jakub (Hrsg.): If This Is a Woman. Studies on Women and Gender in the Holocaust. Boston 2021. Rezensiert von Elisa-Maria Hiemer | In: H-Soz-Kult, 06.10.2022. URL: https://www.hsozkult.de/review/id/reb-115718. | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Female Involvement in the “Jewish Councils” of the Netherlands and France. Gertrude van Tijn and Juliette Stern“ (Laurien Vastenhout).

BMGN – Low Countries Historical Review

H-Net Reviews

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung

  • Pia Eckhart / Marco Tomaszewski (Hg.): Städtisch, urban, kommunal. Perspektiven auf die städtische Geschichtsschreibung des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Göttingen: V&R unipress, 2019. Rezensiert von Ferdinand Opll | In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 129 (2021), 2, S. 468–470. URL: https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/129-2021/2/ReviewMonograph18236779. | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Konkurrierende Darstellungen von Loyalität und Rebellion. Städtische Geschichtsschreibung in Brügge und Mechelen im Spätmittelalter“ (Bram Caers und Lisa Demets).
  • William D. Godsey / Veronika Hyden-Hanscho (Hg.): Das Haus Arenberg und die Habsburgermonarchie. Eine transterritoriale Adelsfamilie zwischen Fürstendienst und Eigenständigkeit (16.–20. Jahrhundert). Regensburg: Schnell & Steiner, 2019. Rezensiert von Hannes Stekl | In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 129 (2021), 2, S. 490–493. URL: https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/129-2021/2/ReviewMonograph18236790.
  • Guy Thewes / Martin Uhrmacher (Hg.): Extra muros. Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und früher Neuzeit / Extra muros. Espaces suburbains au bas Moyen Âge et à l’époque moderne. Köln / Weimar / Wien: Böhlau Verlag, 2019. Rezensiert von Herwig Weigl | In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, 129 (2021), 2, S. 543–544. URL: https://www.recensio.net/rezensionen/zeitschriften/mioeg/129-2021/2/ReviewMonograph18236823. | In diesem Sammelband sind vier beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „La cartographie des zones suburbaines sur les plans de villes de Jacques de Deventer (milieu du XVIe siècle)“ (Colin Dupont und Bram Vannieuwenhuyze), „Vom Glacis zum strategischen Rayon am Beispiel der Festung Luxemburg“ (Änder Bruns), „Mons, ville ouverte. Un nouveau projet urbanistique pour la cité“ (Corentin Rousman) und „Le contrôle policier des espaces suburbains de Bruxelles au XVIIIe siècle“ (Catherine Denys).

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Libris Geschiedenis Prijs 2022 für René van Stipriaan

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Der Libris Geschiedenis Prijs für das beste historische Werk des Jahres, welches ein breites Publikum anspricht, geht in diesem Jahr an René van Stipriaan. Der niederländische Historiker erhält den mit 20.000 Euro dotierten Preis für sein Buch De zwijger. Het leven van Willem van Oranje (Querido, 2021).

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Bart van der Boom mit De politiek van het kleinste kwaad. Een geschiedenis van de Joodse Raad voor Amsterdam, 1941–1943 (Boom, 2022), Patrick Dassen mit De Weimarrepubliek. Over de kwetsbaarheid van de democratie (Van Oorschot, 2021), Anne-Lot Hoek mit De strijd om Bali. Imperialisme, verzet en onafhankelijkheid 1846–1950 (De Bezige Bij, 2021) und Luc Panhuysen mit Het monsterschip. Maarten Tromp en de armada van 1639 (Atlas Contact, 2021).Grafik Auszeichnungen

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Die Großmacht Spanien im Rhein-Maas Raum von 1580 bis 1630

Pieter Snayers/Sebastiaen Vrancx: "Belagerung von Jülich (1621–1622)", ca. 1635, Öl auf Leinwand, Rijksmuseum Amsterdam (Inv. Nr. SK-A-857)

Am 18. und 19. November 2022 findet der niederländisch-deutsche Kongress „Die Großmacht Spanien im Rhein-Maas Raum von 1580 bis 1630. Niederländische und deutsche Perspektiven“ in Roermond statt. Veranstalrer sind das Institut für niederrheinische Kulturgeschichte und Regionalentwicklung (InKuR) an der Universität Duisburg-Essen sowie die Niederrhein Akademie-Academie Nederrijn (NAAN). Kooperationspartner sind das LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (LVR-ILR), der Jülicher Geschichtsverein 1923 e. V. (JGV), die Taalunie, das Historisch Centrum Limburg (HCL), die Bundesgemeinschaft für deutsch-niederländische Zusammenarbeit e. V. (BDNZ), die Heresbach-Stiftung der Stadt Kalkar, die Koninklijk Limburgs Geschied- en Oudheidkundig Genootschap (LGOG) sowie das Generalkonsulat des Königreichs der Niederlande in Düsseldorf.

Aus dem Veranstaltungstext:

„2022 jährt sich die Einnahme von Stadt und Festung Jülich durch Truppen des Königs von Spanien zum vierhundertsten Mal. Direkt im Anschluss an dieses Kriegsereignis von 1622 wurden noch zahlreiche weitere Städte im Westen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation von königlich-spanischen Militäreinheiten besetzt. Wichtige Ausgangspunkte für derartige Aktionen lagen in den spanisch-niederländischen Bastionen u.a. in Maastricht und Roermond. Bis etwa 1630 zeugte die starke Präsenz dieser Truppen im Raum an der Maas und am Niederrhein vom Bestreben, Spanien eine Stellung als Vormacht mitten in Europa zu sichern. Seit den Eroberungen unter Alexander Farnese, Herzog von Parma, von Maastricht (1579) und Teilen des alten Herzogtums Geldern in den 1580er Jahren kam dieser Region eine Schlüsselstellung im Kampf der Könige von Spanien gegen die für ihre Unabhängigkeit streitenden niederländischen Provinzen und im Versuch, ihren Einfluss auf die Verhältnisse im Reich zu vermehren, zu.

Diese spanisch-niederländisch-deutschen Verflechtungen sind Anlass, um Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland miteinander über die politische und strategische Bedeutung der Gebiete an der Maas und am Niederrhein zu dieser Zeit diskutieren zu lassen. Darüber hinaus geht es um Spuren, die die „Spanier“ (verstanden als eine Chiffre für ein multinationales Heer) sowohl unmittelbar als auch langfristig in der Region hinterlassen haben.

Der niederländisch-deutsche Kongress findet hybrid statt. Bei einer Anmeldung zur digitalen Teilnahme wird vorher der entsprechende Link via E-Mail zugeschickt. Alle Vorträge werden in Echtzeit in einem Blog kommentiert. Das Besondere ist, dass die Moderation nicht nur in deutscher, sondern auch in niederländischer Sprache erfolgt.“

Hier finden Sie das Programm und weitere Informationen.

Veranstaltungsort: Het Forum, Elmpterweg 50, 6042 KL Roermond

Anmeldungen können bis zum 7. November 2022 an Luisa Röhrich (inkur@uni-due.de) gerichtet werden.

Peter Snayers/Sebastiaen Vrancx: "Belagerung von Jülich (1621–1622)", ca. 1635, Öl auf Leinwand, Rijksmuseum Amsterdam (Inv. Nr. SK-A-857)

Pieter Snayers/Sebastiaen Vrancx: „Belagerung von Jülich (1621–1622)“, ca. 1635, Öl auf Leinwand, Rijksmuseum Amsterdam (Inv. Nr. SK-A-857)

Bildnachweis: Public domain, via Wikimedia Commons

 

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