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Buchvorstellung: 111 Gründe, die Niederlande zu lieben

Am 26. November stellt Oliver Hübner sein neues Buch „111 Gründe, die Niederlande zu lieben. Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt“ in Münster vor. Der Autor betreibt das deutsch-niederländische „Blog speciaal“ über Sprache, Kultur und Nachbarschaft.

Die Buchpräsentation wird ausgerichtet vom Zentrum für Niederlande-Studien  und beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster).

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Zwei Tage später stellt Oliver Hübner am 28. November 2019 um 19:00 Uhr sein Buch in Unna-Massen vor. Veranstaltungsort ist die Buchhandlung „Buch am Hellweg“.

Für März 2020 sind Termine in Potsdam und Berlin geplant.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung des Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlags

 

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Hoya-Missale digitalisiert

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster hat das „Hoya-Missale“, eine aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts datierende mittelalterliche Prachthandschrift, in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek restaurieren und digitalisieren lassen.

Das aus 267 Pergamentblättern bestehende Messbuch, welches zwischen 1420 und 1430 in Utrecht angefertigt wurde, gehört zu den Meisterwerken der niederländischen Buchmalerei. Seinen jetzigen Namen „Hoya-Missale“ verdankt der Codex dem Fürstbischof von Münster und Osnabrück, Johann von Hoya, in dessen Besitz die Handschrift im 16. Jahrhundert war.

Nach der erfolgreichen Digitalisierung ist das herausragende Werk mittelalterlicher Buchkunst nun frei im Internet verfügbar. Damit steht es allen Interessierten weltweit offen, was auch neue Impulse für die Forschung erwarten lässt.

Hier geht es zum Digitalisat: urn:nbn:de:hbz:6:1-310885

Weitere Informationen zum Hoya-Missale sind den Seiten der ULB Münster zu entnehmen.

Lesen Sie hierzu auch den Bericht „Unwiederbringliches Weltkulturgut. Universitäts- und Landesbibliothek hat mittelalterliche Handschrift des Hoya-Missale digitalisieren lassen“ in der aktuellen Ausgabe der Universitätszeitung der WWU Münster,  wissen|leben (November 2019 | 13. Jahrgang, Nr. 7).

Hoya-Missale: Abbildung Buchdeckel und Seite

Hoya-Missale: vorderer Buchdeckel und Seite 10r, Bildnachweis: Public Domain Mark 1.0

mehr über die Digitalisierungsaktivitäten des FID Benelux

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Stellenangebot: Wiss. Mitarbeiter*in am C²DH

Am Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) ist eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter zu besetzen.

Bewerbungsschluss ist der 30. November 2019.

Hier geht es zur vollständigen Stellenausschreibung.

Der Belval Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette

Bildnachweis: Aswinlutchanah [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Buchvorstellung „Voor de nazi’s geen Jood“

Am 19.11.2019 stellt die niederländische Historikerin Petra van den Boomgaard ihre neue Publikation Voor de nazi’s geen Jood in Münster vor. Das Buch basiert auf ihrer Dissertation an der Universiteit van Amsterdam und trägt den Untertitel Hoe ruim 2500 Joden door ontduiking van rassenvoorschriften aan de deportaties zijn ontkomen.

Die Buchpräsentation wird ausgerichtet vom Zentrum für Niederlande-Studien in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster).

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Den Artikel „Hans Georg Calmeyer. Retter und Täter zugleich“ aus taz.de vom 22.07.2019 finden Sie hier.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung der Uitgeverij Verbum

 

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Preisträger F. Bordewijk-prijs, Jan Campert-prijs und Nienke van Hichtum-prijs bekannt gegeben

Grafik Auszeichnungen

Auch in diesem Jahr wird die Jan Campert-Stichting, die die literatischen Preise der Gemeinde Den Haag verleiht, vier Schriftsteller/innen auszeichnen:  Den F. Bordewijk-prijs erhält Marente de Moor für ihren Roman Foon. Der Jan Campert-prijs für Lyrik geht an Paul Demets für den Gedichtband De klaverknoop und der Nienke van Hichtum-prijs für Jugendliteratur an Gideon Samson für Zeb.

Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits bekanntgegeben, dass Stefan Hertmans für sein literarisches Gesamtwerk mit dem Constantijn Huygens-prijs geehrt wird (wir berichteten).

Mehr Informationen …

Grafik Auszeichnungen

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Libris Geschiedenis Prijs 2019 für Roelof van Gelder

Der niederländische Autor Roelof van Gelder wurde am vergangenen Sonntag für sein Werk Dichter in de jungle. John Gabriel Stedman (1744-1797) (Atlas Contact, 2018) mit dem Libris Geschiedenis Prijs 2019 ausgezeichnet.

Das Buch beschreibt die Lebensgeschichte des schottisch-niederländischen Offiziers John Gabriel Stedman (1744-1797), der im Jahr 1772 nach Surinam reist, um sich dort an der Niederschlagung mehrerer Sklavenaufstände zu beteiligen. In seinem 1796 veröffentlichen Buch Narrative of a Five Years’ Expedition against the Revolted Negroes of Surinam schildert Stedman den unmenschlichen Umgang mit Sklaven auf den Plantagen Surinams.

Sehen Sie hier eine Kurzvorstellung des Buches durch den Autoren selbst: YouTube

Mit seinem nun ausgezeichneten Buch setzte sich Roelof van Gelder gegen insgesamt 360 Titel durch. Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Jan Brokken mit De rechtvaardigen. Hoe een Nederlandse consul duizenden Joden redde (Atlas Contact, 2018), Bart van Loo mit De Bourgondiërs. Aartsvaders van de Lage Landen (Bezige Bij, 2018), Annet Mooij mit De eeuw van Gisèle. Mythe en werkelijkheid van een kunstenares (Bezige Bij, 2018) und Sjeng Scheijen mit De avant-gardisten (Prometheus, 2019).

John Gabriel Stedmans Karte von Surinam, ca. 1796

Bildnachweis: Originally uploaded to Wikipedia by BrandonPeach 23:17, 1 May 2008 (UTC) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

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OA-Week 2019: 7 Tage – 7 Bücher

Foto OA-Monografien FID Benelux

Vom 21. bis 28. Oktober findet die diesjährige Open-Access-Woche statt – eine internationale Aktionswoche rund um den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information im Internet.

Open Access (OA) hat viele Facetten und geht weit über das bloße Veröffentlichen eines Dokuments im Internet hinaus. Wer sich tiefer in das Thema einlesen möchte, findet einen guten Einstieg bei der Plattform open-access.net. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hält im Rahmen seiner Open-Access-Strategie umfangreiche Informationen auf der Seite www.bildung-forschung.digital/open-access bereit. Aktuell wirbt das BMBF dort in einer humoristischen Kampagne, die jeweils mit der Einleitung „Das Bundesforschungsministerium warnt:“ beginnt, für diese Publikationsform. An die nicht ganz ernst gemeinte Warnung schließen sich verschiedene Slogans an wie: „OPEN ACCESS verleitetet dazu, Wissen mit anderen zu teilen.“, „OPEN ACCESS baut Elfenbeintürme ab.“, „OPEN ACCESS vereinfacht den Zugang zu Wissen.“, „OPEN ACCESS kann zu weltweiter Reputation führen.“ und „OPEN ACCESS führt zum Aussterben von Herrschaftswissen.“ Die zugehörigen Aufkleber, Plakate und Postkarten können beim BMBF angefordert werden.

Speziell zur Open-Access-Woche ist darüber hinaus die englischsprachige Seite www.openaccessweek.org zu empfehlen. Wer einen Eindruck von den weltweiten OA-Aktionen erhalten möchte, die derzeit stattfinden, kann bei Twitter z.B. die Hashtags #OpenAccess, #OAWeek19, #OpenAccessWeek2019, #OpenAccessWeek oder ähnliche Varianten eingeben.

Der FID Benelux unterstützt den uneingeschränkten Online-Zugang zu wissenschaftlicher Information über die Kultur und Gesellschaft der Beneluxländer. Zu diesem Zweck hat er verschiedene Services zum Open-Access-Publizieren im Angebot, so etwa einen Publikationsservice für Open-Access-Zeitschriften und E-Books, einen fachlicher Dokumentenserver sowie einen Digitalisierungsservice.

Aus dem Angebot FID Benelux – Open Access Publications sind bislang zwei „hybride“ Schriftenreihen (OA & Print) mit insgesamt sieben Einzeltiteln hervorgegangen. Es gibt also derzeit für jeden der sieben Tage der Open-Access-Woche sozusagen je ein Buch.

Hier unsere „7 Tage – 7 Bücher“-Liste in der Reihenfolge ihres Erscheinens:

  1. Terfrüchte, Lisa: Organisationskommunikation von Krankenhäusern online. Die Niederlande und Deutschland im Vergleich. (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 1). Münster. 2017.
  2. Jentges, Sabine; Sars, Paul; Wielenga, Friso; Wilp, Markus (Hrsg.): Grenzüberschreitend forschen, Grensoverschrijdend onderzoeken. (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 2). Münster. 2017.
  3. Wielenga, Friso; Wilp, Markus (Hrsg.): Unruhige Zeiten. Jahrbuch des Zentrums für Niederlande-Studien 2016/17. (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 3). Münster. 2018.
  4. Molema, Marijn; Schroor, Meindert (Hrsg.): Migrationsgeschichte in Nordwestdeutschland und den nördlichen Niederlanden | Migratiegeschiedenis in Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland. (Benelux-German Borderlands Histories – Band 1). Münster. 2019.
  5. Held, Raphaela: Die niederländische Erinnerungskultur am Beispiel des Gedenkens an das Bombardement auf Rotterdam am 14. Mai 1940. (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 4). Münster. 2019.
  6. Mäkelburg, Tim: Rollen und Interaktionen von Lobbyingakteuren gegen die Grüne Gentechnik. Eine Strukturanalyse des Politikfelds anhand der Referenzfälle Deutschland und Niederlande, (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 6). Münster. 2019.
  7. Vos, Jurijn Timon de: Christendemocratie en identiteit. Nederland en Duitsland vergeleken (2000-2017). (Schriften aus dem Haus der Niederlande – Band 5). Münster. 2019.

Zwei weitere OA-Titel sind momentan in Vorbereitung. Dabei handelt es sich, so viel können wir schon jetzt verraten, jeweils um Dissertationen im Fach Geschichte.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, wenn auch Sie an einer Open-Access-Veröffentlichung Ihrer beneluxbezogenen Forschungsarbeit interessiert sind! Dann besprechen wir die weiteren Einzelheiten und Möglichkeiten mit Ihnen.

Foto OA-Monografien FID Benelux

Bildnachweis: I. Riek / FID Benelux; Aufkleber: BMBF

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Stellenangebot: Wiss. Mitarbeiter*in am C²DH

Am Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH) ist eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter zu besetzen.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2019.

Hier geht es zur vollständigen Stellenausschreibung.

Der Belval Campus der Universität Luxemburg in Esch-sur-Alzette

Bildnachweis: Aswinlutchanah [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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4. Deutsch-Niederländisches Wirtschaftssymposium

Unter der Fragestellung „Nationale Industriepolitik: Unvermeidlich oder unerwünscht?“ findet am 30. Oktober in Düsseldorf das 4. Deutsch-Niederländisches Wirtschaftssymposium statt. Veranstalter sind das Zentrum für Niederlande-Studien, die Deutsch-Niederländische Handelskammer und die IHK Düsseldorf.  Die Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstaltungsort ist die IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1 in 40212 Düsseldorf.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Anmeldungen werden noch bis zum 25. Oktober über dieses Anmeldeformular entgegen genommen.

Bildnachweis: BakkeBaarend [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Rezensionen: sehepunkte Nr. 19 (2019), 10

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 19 (2019), Nr. 10, enthält Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen Mittelalter und Zeitgeschichte.

Nadir Weber bespricht Karl-Heinz Gersmann / Oliver Grimm (eds.): Raptor and human falconry and bird symbolism throughout the millennia on a global scale. Publication in considerable extension of the workshop at the Centre of Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA) in Schleswig, Neumünster: Wachholtz Verlag 2018. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „The archaeological-archaeozoological identification of falconry. Methodological remarks and some Dutch examples“ (Wietske Prummel), „Bird trapping and falconry in Valkenswaard, the Netherlands, from the 17th to the 20th centuries. About wild birds as jewels on the falconer’s hand“ (Kester Freriks) und „The symbolism of birds of prey and falconry in the visual arts of the Netherlands, 1400-1800“ (Ignaz Matthey). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32414.html

Cornelia Aust rezensiert Giorgio Riello / Ulinka Rublack (eds.): The Right to Dress. Sumptuary Laws in a Global Perspective, c. 1200-1800, Cambridge: Cambridge University Press 2019. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Playing by the Rules? Dressing without Sumptuary Laws in the Low Countries from the Fourteenth to the Eighteenth Century“ (Isis Sturtewagen/Bruno Blondé) und „‘Splendour and Magnificence’. Diplomacy and Sumptuary Codes in Early Modern Batavia“ (Adam Clulos). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32928.html

Michele Camaioni bespricht Lucia Bianchin: Diritto, teologia e politica nella prima età moderna. Johannes Althusius (1563-1638) (= Piccola Biblioteca del Pensiero Giuridico), Foligno (PG): Il Formichiere 2017. URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/31343.html

Indravati Felicité rezensiert Andreas Wilhelm: Orange und das Haus Nassau-Oranien im 17. Jahrhundert. Ein Fürstentum zwischen Souveränität und Abhängigkeit, Bruxelles [u.a.]: P.I.E. – Peter Lang 2018. URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32525.html

Grafik Rezension

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