Suche
  • Fachinformationsdienst für
  • Niederlandistik, Niederlande-, Belgien- und Luxemburgforschung
Suche Menü

Corona-Bibliografie Benelux

Grafik Corona-Bibliografie Benelux

Grafik Corona-Bibliografie Benelux

Seit gut einem Jahr befinden wir uns in einem Ausnahmezustand. Im März 2020 wurden in kurzer Folge verschiedene Maßnahmenpakete zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen, die zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens führten. Der 18. März 2020 war der letzte Tag, an dem die Bibliotheken auf dem Campus der WWU Münster geöffnet hatten. Es folgten mehrere Wochen des Shutdowns bevor die Bibliotheksservices anschließend schrittweise wieder hochgefahren werden konnten.

Die COVID-19-Pandemie ist ein Thema, das die Gesellschaft bewegt und das in kurzer Zeit seinen Niederschlag in zahlreichen Publikationen  gefunden hat. Die wissenschaftliche und auch die literarische Annäherung an dieses Problemfeld erfolgt aus vielen verschiedenen Perspektiven. Wir nehmen den 19. März als Jahrestag der Bibliotheksschließungen hier vor Ort in Münster zum Anlass, ein kleines Projekt vorzustellen, an dem wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, und zwar:

die Corona-Bibliografie Benelux.

Die Bibliografie soll dabei helfen, Publikationen mit Bezug zur COVID-19-Pandemie in den Beneluxstaaten leichter auffindbar zu machen. Sie ist Work-in-Progress und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hier geht es zu den Einträgen:

» vollständige Corona-Bibliografie, alle Titel

Zugang nach Rubriken




Visualisierung der Themen/Schlagwörter

Tagcloud

Tagcloud erstellt mit Voyant Tools, Stand 16.03.2021, 15:00 Uhr

Die Bibliografie ist ein Produkt aus der Digitalwerkstatt des FID Benelux und basiert auf der Datenbank “FID Benelux-Biblio_Corona”, die als „Group Library“ über das Open Source Literaturverwaltungsprogramm Zotero öffentlich zugänglich ist. Sie ist ein Modellversuch, bei dem es darum ging, eine kollaborativ gepflegte Bibliografie geringen Umfangs, die mit Zotero als Erfassungstool aufgebaut wurde, mit Hilfe der Zotero Web API auf einer externen Website darzustellen.

Alternativer Zugang

Eine andere Möglichkeit, die Inhalte einer Zotero-Datenbank mit einfachen Mitteln außerhalb der Zotero-Umgebung zu präsentieren, bietet BibBase. Die Überführung der Einträge in die BibBase-Umgebung erlaubt es, sich die Titel nach Autor:in, Dokumenttyp, Erscheinungsjahr oder Schlagwort (Keyword) sortiert anzeigen zu lassen und einen RSS-Feed für Updates zu abonnieren. Insbesondere die Schlagwortsortierung ist hier etwas übersichtlicher als in der Zotero-Oberfläche.

» Corona-Bibliografie Benelux via BibBase

Eine mit BibBase erstellte Titelliste lässt sich darüber hinaus auch in Webseiten einbinden (siehe hierzu die entsprechende BibBase-Dokumentation). Von dieser Option haben wir vorerst abgesehen, da es dabei zu internen Konflikten in unserem WordPress-CMS kam.

Wer beitragen möchte zur Corona-Bibliografie Benelux, ist herzlich dazu eingeladen, über das Kommentarfeld neue Titel zu melden.

Teilen

Ausstellung „Beziehungen zwischen Belgien und Deutschland in Museumskoffern“

Logo BELZ

Am 22. März 2021 findet die Eröffnungveranstaltung der Ausstellung „Deballons l’histoire! „Packen wir die Geschichte aus!“ Beziehungen zwischen Belgien und Deutschland in Museumskoffern“ statt. Diese interaktive Ausstellung zur belgisch-deutschen Beziehungsgeschichte wurde von Studierenden der französischen Sprache, Literatur und Kultur der Universität Paderborn im Rahmen zweier Seminare im Sommersemester 2018 realisiert (siehe unseren Beitrag vom 20.07.2018). In diesem Jahr wird sie in zwei belgischen Museen gezeigt. Die deutsche Botschaft in Brüssel und die belgische Botschaft in Berlin haben die die Schirmherrschaft übernommen.

Die Eröffnungsveranstaltung der Reise der Museumskoffer in Belgien erfolgt als Online-Veranstaltung, die Sie am Montag, den 22. März um 10:30 Uhr auf den Facebookseiten der verschiedenen Partner verfolgen können. Die Ausstellung wird vom 4. bis 16. Mai 2021 im Musée royal de Mariemont (Morlanwelz) und vom 16. bis 26. November 2021 im Musée royal de l’Armée (Brüssel) zu sehen sein.

Hier finden Sie den Link zur Veranstaltung (Facebook).

Zum Museumskoffer-Projekt ist 2019 eine Veröffentlichung unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 Open Access erschienen, auf die wir Sie gerne hinweisen:

  • Schmitz, Sabine und Weyrich, Marie (Hrsg.): Belgien im Gepäck – Elf Museumskoffer zur Geschichte Belgiens: Eine multimediale Reise in die Vergangenheit in deutscher, französischer und niederländischer Sprache, Heidelberg: arthistoricum.net, 2019. DOI: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.543
Logo BELZ

Bildnachweis: ©Belgienzentrum (BELZ), Universität Paderborn

 

Teilen

Parlamentswahlen in den Niederlanden

Das Zentrum für Niederlande-Studien  (ZNS) der WWU Münster lädt am 17. März 2021 um 20:15 Uhr zu einer Wahlparty mit dem Titel „Parlamentswahlen in unsicheren Zeiten. Tweede Kamerverkiezingen in den Niederlanden“ ein.

Aus dem Veranstaltungstext: „Erhalten Sie Einblicke in die niederländische Parteienlandschaft, die drängendsten Themen im Wahlkampf und stellen Sie Ihre Fragen an unsere Experten für deutsch-niederländische Beziehungen. Über ein anonymisiertes Umfrage-Tool führen wir außerdem einen ersten Stimmungstest unter den Teilnehmer*innen durch. Im Anschluss verfolgen wir live die Hochrechnungen der Wahlergebnisse und diskutieren diese gemeinsam mit Prof. Dr. Friso Wielenga (Historiker und Direktor des ZNS), Dr. Markus Wilp (Politikwissenschaftler am ZNS) und Dr. André Krause (Zeithistoriker am ZNS).“

Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung erhalten Sie nach vorheriger Anmeldung über zns@uni-muenster.de. Hier finden Sie mehr Informationen zur Wahlparty.

Zur Vorbereitung auf die niederländischen Parlamentswahlen haben wir folgende Linksammlung für Sie vorbereitet:

Teilen

Virtuelle Tagung „Belgien – anregend anders“

Logo BELZ

Am 21. und 22. April 2021 veranstaltet das Belgienzentrum (BELZ) der Universität Paderborn die virtuelle Tagung „Belgien – anregend anders“. Der Untertitel der Veranstaltung lautet „Fachwissenschaft und Fachdidaktik untersuchen die Vielfalt der Sprachen, Literaturen und Kulturen Belgiens“.

Hier finden Sie das Tagungsprogramm (Klicken Sie auf das Plakat).

Hier geht es zum Anmeldungsformular (Anmeldezahl begrenzt).

Logo BELZ

Bildnachweis: ©Belgienzentrum (BELZ), Universität Paderborn

 

Teilen

Rezensionsüberblick Beneluxforschung Februar 2021

Grafik Rezension

Im Februar 2021 sind zahlreiche Online-Rezensionen mit Bezug zur historischen Beneluxforschung erschienen. Wir haben folgende Fachzeitschriften und Kommunikationsplattformen ausgewertet und einen Überblick mit frei zugänglichen Rezensionen für Sie erstellt:

sehepunkte | H-Soz-Kult | BMGN – Low Countries Historical Review | De Moderne Tijd | The English Historical Review | Zeitschrift für hessische Geschichte und Landeskunde

sehepunkte

  • William D. Godsey / Veronika Hyden-Hanscho (Hgg.): Das Haus Arenberg und die Habsburgermonarchie. Eine transterritoriale Adelsfamilie zwischen Fürstendienst und Eigenständigkeit (16.–20. Jahrhundert), Regensburg: Schnell & Steiner 2019. Rezensiert von: Andreas Pečar | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 2 [15.02.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/02/32950.html.
  • Raffaella Morselli: Tra Fiandre e Italia: Rubens 1600-1608. Regesto biografico-critico, Roma: viella 2018. Rezensiert von: Tania De Nile | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 2 [15.02.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/02/35511.html.
  • Nadine Fink / Markus Furrer / Peter Gautschi (eds.): The Teaching of the History of One’s Own Country. International Experiences in a Comparative Perspective, Frankfurt/M.: Wochenschau-Verlag 2020. Rezensiert von: Marie-Paule Jungblut | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 2 [15.02.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/02/34622.html | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Building, Ignoring or Deconstructing Students’ Identities? Dealing with identifications in the history classroom in Belgium, while teaching the history of one’s own country“ (Karel Van Nieuwenhuyse).
  • Franz Halbartschlager / Andreas Obenaus / Philipp A. Sutner (Hgg.): Seehandelsrouten. Wegbereiter der frühen Globalisierung, Wien: Mandelbaum 2019. Rezensiert von: Werner Stangl | In: sehepunkte 21 (2021), Nr. 2 [15.02.2021], URL: http://www.sehepunkte.de/2021/02/33403.html | In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „‚Der Mutterhandel’ . Getreidehandel zwischen den Niederlanden und dem Baltikum“ (Philipp A. Sutner).

H-Soz-Kult

BMGN – Low Countries Historical Review

De Moderne Tijd

The English Historical Review

Zeitschrift für hessische Geschichte und Landeskunde

Grafik Rezension

Teilen

Boekhandelsprijs 2021 für Gerda Blees

Grafik Auszeichnungen

Die niederländische Schriftstellerin Gerda Blees ist für ihren Debütroman Wij zijn licht (Podium) mit dem Nederlandse Boekhandelsprijs 2021 ausgezeichnet worden.

Die anderen Nominierten auf der Shortlist waren Bibi Dumon Tak mit De dag dat ik mijn naam veranderde (De Geus) und Judith Fanto mit Viktor (Ambo|Anthos).

Mit dem Nederlandse Boekhandelsprijs wird seit 2015 ein niederländischsprachiges Werk ausgezeichnet, das aus Sicht des niederländischen Buchhandels mehr Aufmerksamkeit verdient. Vorherige Preisträger:innen sind Jaap Robben, Alex Boogers, Lize Spit, Murat Işık, Johan Fretz und Dido Michielsen.

Grafik Auszeichnungen

 

Teilen

Erinnerung digitale Konferenz: Europäische Grenzregionen

Plakat Online-Workshop Europäische Grenzregionen

Haben Sie sich schon angemeldet? Es sind noch Plätze verfügbar.

Digitale Konferenz: Europäische Grenzregionen. Neue Wege im Umgang mit historischen Raum- und Grenzkonzeptionen in der Geschichtswissenschaft

Veranstaltet durch: Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte, Junior-Professur für Public History an der Universität zu Köln, Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies

Gefördert durch: Fritz Thyssen Stiftung

Datum: Donnerstag, 25.02.2021 und Freitag, 26.02.2021

Ort: Online | Teilnahme kostenlos

Anmeldung: über adngwdng@protonmail.com

Hier finden Sie das Programm.

 

Teilen

J.M.A. Biesheuvelprijs 2021 für Mensje van Keulen

Grafik Auszeichnungen

Der diesjährige J.M.A. Biesheuvelprijs für den besten niederländischsprachigen Kurzgeschichtenband geht an die Schriftstellerin Mensje van Keulen.

Sie erhält den Preis für Ik moet u echt iets zeggen (Atlas Contact, 2020) und konnte sich damit gegen Joost de Vries mit Rustig aan, tijger (Das Mag, 2020) und Rob van Essen mit Een man met goede schoenen (Atlas Contact, 2020) durchsetzen. Im letzten Jahr ist der J.M.A. Biesheuvelprijs nicht vergeben worden.

Mehr Informationen …

Grafik Auszeichnungen

Teilen