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4. Deutsch-Niederländisches Wirtschaftssymposium

Unter der Fragestellung „Nationale Industriepolitik: Unvermeidlich oder unerwünscht?“ findet am 30. Oktober in Düsseldorf das 4. Deutsch-Niederländisches Wirtschaftssymposium statt. Veranstalter sind das Zentrum für Niederlande-Studien, die Deutsch-Niederländische Handelskammer und die IHK Düsseldorf.  Die Veranstaltung ist kostenlos.

Veranstaltungsort ist die IHK Düsseldorf, Ernst-Schneider-Platz 1 in 40212 Düsseldorf.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Anmeldungen werden noch bis zum 25. Oktober über dieses Anmeldeformular entgegen genommen.

Bildnachweis: BakkeBaarend [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Rezensionen: sehepunkte Nr. 19 (2019), 10

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 19 (2019), Nr. 10, enthält Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen Mittelalter und Zeitgeschichte.

Nadir Weber bespricht Karl-Heinz Gersmann / Oliver Grimm (eds.): Raptor and human falconry and bird symbolism throughout the millennia on a global scale. Publication in considerable extension of the workshop at the Centre of Baltic and Scandinavian Archaeology (ZBSA) in Schleswig, Neumünster: Wachholtz Verlag 2018. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „The archaeological-archaeozoological identification of falconry. Methodological remarks and some Dutch examples“ (Wietske Prummel), „Bird trapping and falconry in Valkenswaard, the Netherlands, from the 17th to the 20th centuries. About wild birds as jewels on the falconer’s hand“ (Kester Freriks) und „The symbolism of birds of prey and falconry in the visual arts of the Netherlands, 1400-1800“ (Ignaz Matthey). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32414.html

Cornelia Aust rezensiert Giorgio Riello / Ulinka Rublack (eds.): The Right to Dress. Sumptuary Laws in a Global Perspective, c. 1200-1800, Cambridge: Cambridge University Press 2019. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Playing by the Rules? Dressing without Sumptuary Laws in the Low Countries from the Fourteenth to the Eighteenth Century“ (Isis Sturtewagen/Bruno Blondé) und „‘Splendour and Magnificence’. Diplomacy and Sumptuary Codes in Early Modern Batavia“ (Adam Clulos). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32928.html

Michele Camaioni bespricht Lucia Bianchin: Diritto, teologia e politica nella prima età moderna. Johannes Althusius (1563-1638) (= Piccola Biblioteca del Pensiero Giuridico), Foligno (PG): Il Formichiere 2017. URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/31343.html

Indravati Felicité rezensiert Andreas Wilhelm: Orange und das Haus Nassau-Oranien im 17. Jahrhundert. Ein Fürstentum zwischen Souveränität und Abhängigkeit, Bruxelles [u.a.]: P.I.E. – Peter Lang 2018. URL: http://www.sehepunkte.de/2019/10/32525.html

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Buchvorstellung: Bis ans Maul der Bestie

Am 23. Oktober stellt die Historikerin Tanja von Fransecky in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin ihr neues Buch „Bis ans Maul der Bestie. Nelly Klein – eine österreichische Jüdin im belgischen Widerstand“ vor.  Anschließend findet eine Diskussion statt.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Sofort nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich im März 1938 setzen dort antisemitische Ausschreitungen und Hetzjagden gegen die jüdische Bevölkerung ein. Nachdem sie ihres Hab und Guts beraubt worden ist, flieht die jüdische Familie Klein im August 1939 aus Wien nach Belgien. Völlig mittellos ist sie auf die Hilfe des Flüchtlingskomitees angewiesen. Als die Wehrmacht im Mai 1940 auch in Belgien einmarschiert, gerät Familie Klein erneut ins Visier der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Tochter Nelly schließt sich der kommunistischen Sektion Travail allemand an, deren Ziel es ist, den Kampfgeist der Deutschen zu brechen. Nelly soll Kontakte zu Wehrmachtsoldaten knüpfen, um sie zum Verrat militärischer Geheimnisse, zum Desertieren und zur Mitarbeit im Widerstand zu bewegen.“

Wegen der begrenzten Platzzahl wird um eine Anmeldung bis zum 20. Oktober 2019 per E-Mail gebeten: veranstaltung(at)gedenkstaette-stille-helden.de oder Telefon: (030) 26 99 50 00

Veranstaltungsort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13 – 14, 10785 Berlin-Mitte (Zweite Etage, Saal 2B, Eingang über den Ehrenhof)

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung des Metropol Verlags

 

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Buchpräsentation: Alfred Mozer. Deutscher – Niederländer – Europäer

Am 16.10.2019 stellt der niederländische Autor Paul Weller seine neue Publikation Alfred Mozer. Duitser – Nederlander – Europeaan (1905-1979) in Münster vor. Der deutsch-niederländische Politiker Alfred Mozer war einer der Pioniere der Europäischen Bewegung. Zu seinen Initiativen gehörte u.a. auch die Gründung der EUREGIO.

Die Buchpräsentation wird ausgerichtet vom Zentrum für Niederlande-Studien in Kooperation mit der EUREGIO. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster).

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung der Uitgeverij Matrijs

 

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Workshop „Arbeitskreis Historische Belgienforschung“ in Eupen

Unter dem Titel „…mit Belgien ist das so eine Sache.“ findet am 1. und 2. November 2019 der fünfte Workshop des Arbeitskreises Historische Belgienforschung (AHB) im Seminar- und Eventzentrum Kloster Heidberg Eupen statt. Kooperationspartner sind die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und das Zentrum für Ostbelgische Geschichte.

Auf dem vielfältigen Programm stehen Themen wie der angebliche belgische Franktireurkrieg 1914, die Geschichte der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, die deutsch-belgische Beziehungsgeschichte im 20. Jahrhundert, Kindertransporte nach Belgien 1938/1939, die Flämische Bewegung u.v.a.m. Wer möchte, kann überdies an einer historischen Stadtführung durch Eupen teilnehmen.

Wir freuen uns besonders darüber, dass wir am Samstagmorgen, 2. Nov. 2019, in Sektion 3 mit einem Beitrag zum FID Benelux dabei sein dürfen:

FID Benelux-BildmarkeIlona Riek (Münster) / Bernhard Liemann (Münster): Dialog und Vernetzung mit der Belgienforschung: Der Fachinformationsdienst Benelux / Low Countries Studies

Das vollständige Workshop-Programm ist in H-Soz-Kult vom 09.10.2019 zu finden.

Anmeldungen können zum 20.10.2019 an Tatjana Mrowka (mrowka@ub.uni-koeln.de) gerichtet werden.

Seminar- und Eventzentrum Kloster Heidberg Eupen

Bildnachweis: LeFagnard [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

 

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Workshop „The Prize Papers“ in Oldenburg

Briefausschnitt

Am 24. und 25. Oktober 2019 findet an der Universität Oldenburg der Workshop „The Prize Papers – Research Themes, Ideas, Methods“ statt.

Mehr Informationen zum Workshop bei:  H-Soz-Kult, 04.10.2019.

Bei den „Prize Papers“ handelt es sich um einen Archivbestand aus der „High Court of Admirality (HCA) collection“ der National Archives in Kew bei London. Er ist teilweise auch bekannt als „Sailing Letters“, „Briefsammlung Admiralty Court“, „Prisenpapiere“ oder „Gekaapte brieven“. Der Gesamtbestand aus den Jahren 1652 bis 1815 umfasst mehr als drei Millionen Dokumente aus ca. 28. 000 von den Briten gekaperten Schiffen aus ganz Europa.

Da im 17. und 18. Jahrhundert vier englisch-niederländische Seekriege stattgefunden haben, befinden sich im Archivbestand tausende Briefe niederländischer Herkunft, die einen einzigartigen Blick auf das Alltagsleben in den Niederlanden und ihrer Überseegebiete erlauben. Das niederländische Huygens ING hat zwischen 2015 und 2019 über 144.000 Seiten ausgewählter Dokumente konservieren und digitalisieren lassen. Diese sind über die neue Onlinedatenbank „Dutch Prize Papers“ frei konsultierbar. Das aktuelle „Prize Papers Project“ hat die Digitalisierung und Erforschung des kompletten Archivbestandes zum Ziel.

Auch auch Sicht der historischen Sprachwissenschaft handelt es sich um einen hochinteressanten Textkorpus. Im Rahmen des Brieven als Buit-programma wurde bereits in den Jahren 2008 bis 2013 eine Onlinedatenbank mit einem Teilausschnitt von ca. 1.000 Briefen erstellt (wir berichteten am 8.10.2013). Auch das Meertens Instituut stellt in einer Onlinedatenbank ca. 6.000 Dokumente aus dem Archivbestand zur Verfügung (wir berichteten am 17.10.2012).

Briefausschnitt

Brief von Cornelisjen Jacobs (1671/1672) [Public domain], via Wikimedia Commons

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Rezensionen mit Benelux-Bezug: Francia-Recensio (2019), 3

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe der vom Deutschen Historischen Institut Paris herausgegebenen Francia-Recensio bietet wieder eine Fülle interessanter Rezensionen, von denen sich die folgenden mit beneluxbezogenen Themen aus den Bereichen Mittelalter, Frühe Neuzeit und Neueste Geschichte beschäftigen:

Mittelalter (500–1500)

  • Olivier Guyotjeannin (Hg.): L’art médiéval du registre. Chancelleries royales et princières, Paris (École nationale des chartes) 2018, rezensiert von Benoît-Michel Tock. In diesem Sammelband sind vier beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „À l’origine de l’enregistrement dans les principautés des anciens Pays-Bas. Le recueil de Marguerite de Constantinople, comtesse de Flandre et de Hainaut (1260-1276/1278)“ (Aurélie Stuckens), „Le début de l’enregistrement à la chancellerie comtale de Hainaut (1304-1320)“ (Valeria Van Camp), „Des registres hybrides? De Jeanne de Bretagne à Yolande de Flandre (1331-1395). Les cartulaires dits «de la dame de Cassel»“ (Michelle Bubenicek) und „Les registres aux chartes de la chambre des comptes de Lille au temps des ducs de Bourgogne de la Maison de Valois (1386-1477)“ (Bertrand Schnerb). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66331
  • Jérôme Verdoot: Pour les siècles des siècles. L’abbaye Saint-Pierre de Lobbes au Moyen Âge (VIIe–XVe siècles), Brüssel (Archives générales du Royaume – Allgemeen Rijksarchief) 2018, rezensiert von Michèle Gaillard. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66354

Frühe Neuzeit, 1500–1815

  • Andreas J. Beck (Hg.): Melanchthon und die Reformierte Tradition, Göttingen (Vandenhoeck + Ruprecht) 2016, rezensiert von Gerhard Bode. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „A Seventeenth Century Reformed-Pietistic Portrait of Melanchthon from the Netherlands“ (Frank van der Pol). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66359
  • Marie-Alexis Colin (Hg.): French Renaissance Music and Beyond. Studies in Memory of Frank Dobbins, Turnhout (Brepols) 2018, rezensiert von Valeska Koal. In diesem Sammelband sind vier beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Sealed in an Envelope. Binchois and Du Fay on a Fragment from Fifteenth-Century Ferrara“ (Camilla Cavicchi), „La chanson à Liège au XVIe siècle“ (Émilie Corswarem), „Du fragment de texte poètique considéré comme ‚voix lacunaire‘. Le rondeau d’Ockeghem Se vostre cueur“ (Fabrice Fitch) und „La Société Schott Frères et la SACEM. Un épisode des relations éditoriales entre la Belgique et la France (fin XIXe — début XXe siècle)“ (Sandrine Thieffry). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66366
  • Carina L. Johnson, David M. Luebke, Marjorie E. Plummer, Jesse Spohnholz (Hg.): Archeologies of Confession. Writing the German Reformation, 1517‑2017, New York, Oxford (Berghahn) 2017, rezensiert von Gérald Chaix. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Invented memories. The ‚Convent of Wesel‘ and the origins of German and Dutch Calvinism“ (Jesse Spohnholz). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66377
  • Jane Whittle (Hg.): Servants in Rural Europe. 1400–1900, Woodbridge (The Boydell Press) 2017, rezensiert von Stephan Karl Sander-Faes. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „The Employment of Servants in Fifteenth- and Sixteenth-Century Coastal Flanders. A Case Study of Scueringhe Farm near Bruges“ (Lies Vervaet), „The Institution of Service in Rural Flanders in the Sixteenth Century. A Regional Perspective“ (Thijs Lambrecht) und „Dutch Live-In Farm Servants in the Long Nineteenth Century. The Decline of the Life-Cycle Service System for the Rural Lower Class“ (Richard Paping). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66397

Neuere und Neueste Geschichte, 19.‒21. Jh.

  • Annette Becker, Stéphane Tison (Hg.): Un siècle de sites funéraires de la Grande Guerre, Nanterre (Presses universitaires de Paris Nanterre) 2018, rezensiert von Jost Dülffer. In diesem Sammelband sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Enterrer les civils en Belgique occupée“ (Laurence van Ypersele), „Bedford House Cemetery à Ypres. Une approche de la diversité ethnique et culturelle“ (Dominiek Dendooven) und „What Makes the Transition from a War Heritage-Scape to a Memory-Scape for Visitors? The Case of WWI Sites in Flanders (Belgium)“ (Dominique Vanneste/Céline Neervoort). DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66573
  • Anna Jehle: Welle der Konsumgesellschaft. Radio Luxembourg in Frankreich 1945–1975, Göttingen (Wallstein) 2018, rezensiert von Nicolas Hubé. DOI: https://doi.org/10.11588/frrec.2019.3.66588

Grafik Rezension

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Neu in der DBNL: Geschiedenis van de Nederlandse Literatuur

Grafik Onlinequellen

Zu ihrem 20-jährigen Bestehen kann sich die Digitale Bibliotheek voor de Nederlandse Letteren (DBNL) über einen ganz besonderen Neuzugang freuen, nämlich über die zwischen 2006 und 2017 entstandene achtbändige Reihe Geschiedenis van de Nederlandse literatuur (GNL).

Die fast 7.000 Seiten umfassende Reihe beschreibt gut neun Jahrhunderte der niederländischen sowie flämischen Literaturgeschichte, vom Mittelalter bis zum Jahr 2005, wobei auch Fragen der Rezeption und der gesellschaftlichen Bedeutung der besprochenen Werke erörtert werden.  Die GNL wurde mit den bereits in der DNBL vorhandenen Texten verlinkt, sodass die DBNL nun auf eine ganz neue Art und Weise durchsuchbar ist.

Die GNL besteht aus den folgenden Einzelbänden, die nun frei online zugänglich sind:

Ebenfalls in der DNBL enthalten ist:

Lesen Sie zu diesem Thema auch die Mitteilung vom 30.09.2019 auf den Seiten der Königlichen Bibliothek Den Haag: DBNL verrijkt met 9 eeuwen literatuurgeschiedenis.Grafik Onlinequellen

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Rezension: Schröder – Rhein-(Maas-)Schelde-Kanal

Werner Scheltjens hat bei Connections. A Journal for Historians and Area Specialists folgenden Titel rezensiert:

Schröder, Lina: Der Rhein-(Maas-)Schelde-Kanal als geplante Infrastrukturzelle von 1946 bis 1986. Eine Studie zur Infrastruktur- und Netzwerk-Geschichte. Münster 2017, in: Connections. A Journal for Historians and Area Specialists, 29.09.2019.

Bildnachweis: Coverabbildung mit freundlicher Genehmigung des Waxmann Verlags

 

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