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Digitaler historischer Stadtatlas von Luxemburg

Stadtansicht Luxemburg

Kürzlich ist die Website www.luxatlas.lu online gegangen. Anhand von georeferenzierten, historischen Kartenblättern wird die städtische Entwicklung Luxemburgs von 1820 bis 2017 aufgezeigt.

Das Projektteam VILLUX X, bestehend aus der Forschungsgruppe Identités. Politiques, Sociétés, Espaces (IPSE) der Universität Luxemburg, dem Lëtzebuerg City Museum sowie weiteren externen Partnern, wird dem Luxatlas in den nächsten zwei Jahren regelmäßig weiteres Karten- und Fotomaterial hinzufügen.

» Hier finden Sie den Luxatlas

Stadtansicht Luxemburg

Stadtansicht Luxemburg

Bildnachweis: Shikhlinski [Public domain], via Wikimedia Commons

 

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P.C.-Hooft-Preis 2020 für Maxim Februari

Foto Maxim Februari

Der niederländische Schriftsteller Maxim Februari wird mit dem prestigeträchtigen P.C.-Hooft-Preis für Literatur 2020 ausgezeichnet. Der mit 60.000 Euro dotierte P.C.-Hooft-Preis wurde 1947 eingerichtet. Er ist der bedeutendste Oeuvre-Preis für Literatur in den Niederlanden.

Mehr Informationen dazu lesen Sie

» auf den Seiten Stichting P.C. Hooft-prijs voor Letterkunde.

» bei NiederlandeNet: Maxim Februari gewinnt den P.C. Hooftprijs 2020

Foto Maxim Februari

Maxim Februari (2014)

Bildnachweis: Max Drenth [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

 

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Rezensionen: sehepunkte Nr. 19 (2019), 12

Grafik Rezension

Die aktuelle Ausgabe des Rezensionsjournals „sehepunkte“, Jahrgang 19 (2019), Nr. 12, enthält Buchbesprechungen mit Benelux-Bezug aus den Bereichen Frühe Neuzeit und Kunstgeschichte.

Michael Rohrschneider bespricht Irene Dingel / Johannes Paulmann / Matthias Schnettger u.a. (Hgg.): Theatrum Belli – Theatrum Pacis. Konflikte und Konfliktregelungen im frühneuzeitlichen Europa. Festschrift für Heinz Duchhardt zu seinem 75. Geburtstag (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz. Abt. für Abendländische Religionsgeschichte; Beiheft 124), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2018. In dieser Festschrift sind drei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Kollektive Sicherheit und föderative Ordnung – die Eidgenossenschaft und die Niederlande in der Frühen Neuzeit“ (Horst Carl), „Konsens und Konflikt. Konfliktkulturen und politische Kommunikation in der Frühen Neuzeit. Die Entscheidungsstrukturen bei der Verlegung des hansischen Kontors von Brügge nach Antwerpen“ (Johannes Ludwig Schipmann) und „Instruktion und Propositionen der kaiserlichen Gesandten bei den Nijmegener Friedensverhandlungen“ (Leopold Auer). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/32820.html

Josef Johannes Schmid rezensiert Sven Externbrink / Charles-Édouard Levillain: Penser l’apres Louis XIV. Histoire, mémoire, représentation (1715-2015) (= Les Dix-Huitièmes Siècles; 203), Paris: Editions Honoré Champion 2018. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Entre mémoire nationale et histoire des représentations. Louis XIV vu par Johan Huizinga (1872-1945)“ (Christophe de Voogd). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/32266.html

Andrea Gáldy bespricht Maia Wellington Gahtan / Eva-Maria Troelenberg (eds.): Collecting and Empires. An Historical and Global Perspective (= Collectors and Dealers; Vol. 4), London / Turnhout: Harvey Miller Publishers 2019. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Collecting in the Dutch Colonial Empire, Seventeenth and Eighteenth Centuries“ (Michael North). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/33519.html

Klaus Jan Philipp rezensiert Kai Kappel / Erik Wegerhoff (Hgg.): Blickwendungen: Architektenreisen nach Italien in Moderne und Gegenwart, München: Hirmer 2019. In diesem Sammelband ist ein beneluxbezogener Beitrag enthalten mit dem Titel „Auf der Suche nach der guten Form. Die Italienreise des belgischen Architekten Jules Brunfaut (1852-1942)“ (Regine Schallert). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/33608.html

Nicolas Sarzeaud bespricht Amanda Murphy / Herbert L. Kessler / Marco Petoletti et al. (eds.): The European Fortune of the Roman Veronica in the Middle Ages (= Convivium supplementum), Turnhout: Brepols Publishers NV 2017. In diesem Sammelband sind zwei beneluxbezogene Beiträge enthalten mit den Titeln „Eating the Face of Christ. Philip the Good and his Physical Relationship with Veronicas“ (Kathryn M. Rudy) und „‘Où il y a une Veronique attachiée dedens’. Images of the Veronica in Religious Manuscripts, with Special Attention for the Dukes of Burgundy and their Family“ (Hanneke van Asperen). URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/33435.html

Martin Büchsel rezensiert Sandra Hindriks: Der „vlaemsche Apelles“. Jan van Eycks früher Ruhm und die niederländische „Renaissance“, Petersberg: Michael Imhof Verlag 2019. URL: http://www.sehepunkte.de/2019/12/33145.html

Grafik Rezension

 

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Gut 300.000 Bücher der UB Gent neu in Delpher

Screenshot Titelseite

Ab dem Jahr 2007 hat die Universitätsbibliothek Gent ihre historischen Bestände als eine der ersten europäischen Bibliotheken in Zusammenarbeit mit Google digitalisieren lassen hat. Diese bedeutende Sammlung gemeinfreier Werke bis zum Erscheinungsjahr 1877 ist seit kurzem auch in Delpher enthalten.

Mit einem Umfang von gut 100 Millionen digitalisierten Seiten ist Delpher das wichtigste niederländische Rechercheportal, wenn es um frei zugängliche Digitalisate von Büchern, Zeitungen und Zeitschriften geht. Für die in der Google-Sammlung von Delpher enthaltenen Digitalisate gelten jedoch einige Einschränkungen, die u.a. mit dem Prozess der Massendigitalisierung zusammenhängen. So sind die Scans oft qualitativ nicht ganz einwandfrei und es ist keine automatische Texterkennung (OCR) verfügbar. Die Suchanfrage wird zurzeit noch direkt weitergeleitet an Google Books. Eine verbesserte Integration der Titel aus dem „Google Books Library Project“ ist jedoch in Planung.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf den Seiten der Koninklijke Bibliotheek (KB) Den Haag.

 

Screenshot Titelseite

Neuzugang in Delpher  –  Joducus Johannes Steyaert: Beknopte beschryving van Gent … (1847)

 

 

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Literaturgespräch: Cees Nooteboom meets J. M. W. Turner

Foto Cees Nooteboom

„Cees Nooteboom meets J. M. W. Turner“, so lautet der Titel der Abendveranstaltung, die am 16. Dezember 2019 um 19:30 Uhr im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster stattfindet.

Der bekannte niederländische Schriftsteller, von dem gesagt wird, dass er mit dem Auge eines Malers schreibe, spricht anlässlich der Ausstellung „Turner. Horror and Delight“ über sein literarisches Schaffen, über das Reisen sowie sein Verhältnis zum britischen Landschaftsmaler William Turner.

Der Eintritt beträgt 10 EUR im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Mehr Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie  auf den Seiten des LWL-Museums.

Zur Vorbereitung auf den Abend können wir  z.B. den Titel „Wat het oog je vertelt. Kijken als avontuur“ von Cees Nooteboom (Amsterdam: De Bezige Bij. 2016. ISBN 9789023498131) empfehlen.

Cees Nooteboom (2011)

Bildnachweis: Hpschaefer www.reserv-art.de [CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

 

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Konferenz: Natur und Kultur im friesischen Küstenraum

Foto Landschaftshaus in Aurich

Am 3. Dezember 2019 veranstaltet das Geschichtsnetzwerk für den Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland | Geschiedenisnetwerk voor Noordwest-Duitsland en Noord-Nederland seine inzwischen vierte Konferenz, diesmal unter dem Titel „Natur und Kultur in der Geschichte – Aspekte eines besonderen Verhältnisses im friesischen Küstenraum“.

Gastgeber sind das Schlossmuseum Jever, das Niedersächsische Landesarchiv-Standort Aurich und die Ostfriesische Landschaft. Die Tagung findet im Landschaftsforum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich statt (Georgswall 1-5, 26603 Aurich).

Eine Anmeldung ist noch bis zum 27. November möglich.

Hier finden Sie mehr Informationen zu Programm und Anmeldung.

Landschaftshaus in Aurich

Bildnachweis: Matthias Süßen [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

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Veranstaltungstipp: „Abgehängt in Ost und West“ am 3.12. in Münster

Abbildung Buchcover Tommy Wieringa: Santa Rita

Literarisches Übersetzen ist eine Kunst, die besondere Fertigkeiten erfordert. Hierüber gibt es in der Veranstaltung „Abgehängt in Ost und West. Zwei Neuerscheinungen aus Tschechien und den Niederlanden“ am 3. Dezember in Münster mehr zu erfahren. Die Übersetzerinnen Bettina Bach und Eva Profousova werden aus den Romanen Ein empfindsamer Mensch von Jáchym Topol und Santa Rita von Tommy Wieringa lesen und dem Publikum einen Einblick in verschiedene Aspekte der übersetzten Werke sowie in ihre Vorgehensweisen beim Übersetzen geben.

Aus dem Veranstaltungstext:

„Die beiden Romane Ein empfindsamer Mensch des Tschechen Jáchym Topol und Santa Rita des Niederländers Tommy Wieringa überschneiden sich auf eine interessante Weise – in beiden geht es um Menschen, die durch die Politik und die geographische Lage an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Wieringas Held Paul Krüzen lebt an der niederländisch-deutschen Grenze und betreibt einen Internethandel mit Militärdevotionalien, sein Leben spielt sich vorwiegend zwischen Kneipe und Bordell ab. Die Helden von Topols groteskem Roman leben zwar nur wenige Kilometer von Prag entfernt, dennoch ist ihre Welt (Schrottplatz, Bordell, Kohlenschiff, Kneipe) genauso eigen und eng wie die der niederländischen Figuren. Diese besondere Welt, die „abgehängten“ Menschen, über die beide Autoren schreiben, wirken sich auch sprachlich und stilistisch aus. Das stellte die Übersetzerinnen vor besondere Anforderungen.“

Die Veranstaltung wird ausgerichtet vom Institut für Niederländische Philologie der Universität Münster und beginnt um 19:00 Uhr in der Bibliothek im Haus der Niederlande (Alter Steinweg 6/7, 48143 Münster). Der Eintritt beträgt 5,00 € (Studierende 2,50 €).

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Cover Wieringa Santa Rita

Quellenachweis: Coverabdruck mit freundlicher Genehmigung des Carl Hanser Verlags

 

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Aktuelle Rezensionen aus Hémecht

Grafik Rezension

Die Buchbesprechungen der neuesten Ausgabe der luxemburgischen Zeitschrift Hémecht. Zeitschrift für Luxemburger Geschichte wurden auf Recensio.net, der Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft, veröffentlicht.

In der Ausgabe 71 (2019), 3 von Hémecht finden Sie die folgenden Rezensionen mit Benelux-Bezug:

Hans-Werner Goetz: Rezension über: Michel Margue / Hérold Pettiau (eds.), La Lotharingie en question. Identité, oppositions, intégration. Actes des 14es Journées Lotharingiennes 10–13 octobre 2006, Université du Luxembourg / Lotharingische Identitäten im Spannungsfeld zwischen integrativen und partikularen Kräften, Luxembourg: Section historique de l’Institut Grand-Ducal , 2018, in: Hémecht, 2019, 3, p. 360-364, DOI: 10.15463/rec.846054819

Michel Pauly: Rezension über: Emmanuel Bodart, Société et espace urbains au bas Moyen Âge et au début de l’époque moderne. Morphologie et sociotopographie de Namur du XIIIe au XVIe siècle, Namur: Société archéologique de Namur, 2017, in: Hémecht, 2019, 3, p. 367-369, DOI: 10.15463/rec.846054821

Edmond Thill: Rezension über: Luciano Pagliarini / Laura Caregari, Eugène Mousset. Le maître d’Esch, 1877–1941 / Eugène Mousset. Der Escher Meister, 1877–1941, Esch-sur-Alzette: Editions Schortgen, 2017, in: Hémecht, 2019, 3, p. 370-373, DOI: 10.15463/rec.846054823

Franck Colotte: Rezension über: Cornel Meder (ed.): Aline Mayrisch de Saint-Hubert, Toute la noblesse de sa nature. Recueil des écrits publiés, Ehlerange: Cercle des Amis de Colpach, 2014, in: Hémecht, 2019, 3, p. 373-376, DOI: 10.15463/rec.846054824

Estelle Evrard: Rezension über: Thomas Vercruysse (ed.), Luxembourg – Ville créative, Luxembourg: Capybarabooks, 2015, in: Hémecht, 2019, 3, p. 378-380, DOI: 10.15463/rec.846054826

Fabio Spirinelli: Rezension über: Romain Meyer, François Bausch – der Un-Geduldige. Skizzen eines politischen Lebens, Luxemburg: Éditions Guy Binsfeld, 2018, in: Hémecht, 2019, 3, p. 380-382, DOI: 10.15463/rec.846054827

Grafik Rezension

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Militärische Zusammenarbeit zwischen Belgien und der BRD

Foto Universität Potsdam, Blick auf den Versammlungshof (Aula) und den größten Hörsaal (Audimax)

Am 29. November stellt Jonas Krüning auf dem Nachwuchskolloquium zur Militärgeschichte in Potsdam sein Dissertationsprojekt unter dem Titel „Wandel der militärischen Zusammenarbeit zwischen den belgischen Streitkräften in Deutschland (BSD) und der Bundeswehr bis 1990“ vor.

Das Kolloquium wird veranstaltet vom Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt der Universität Potsdam in Kooperation mit dem Arbeitskreis Militärgeschichte, dem Arbeitskreis Militär und Gesellschaft der Frühen Neuzeit, dem ZMSBw Potsdam und dem wissenschaftlichen Beirat des Förderpreises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte.

Veranstaltungsort ist die Universität Potsdam, Raum 0.58, Haus 8, Am Neuen Palais 10 in 14469 Potsdam.

Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Der Veranstaltungsort an der Universität Potsdam

Bildnachweis: Duempel [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

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