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Tagungsbericht: Historische Beneluxforschung und Digital History

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Auf H-Soz-Kult ist ein Tagungsbericht von Lina Schröder über den Workshop „Historische Beneluxforschung und Digital History“ erschienen, der am 25. und 26. September 2020 digital stattgefunden hat. Veranstalter waren der Arbeitskreis Deutsch-Niederländische Geschichte (ADNG), der Arbeitskreises Historische Belgienforschung (AHB) und der FID Benelux.

Hier geht’s zum Tagungsbericht …

Tagungsgrafik

Bildnachweis: Die Karte „Descriptio Germaniae Inferioris“ von Abraham Ortelius (Antwerpen, 1570) entstammt der digitalisierten Kartensammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Das Digitalisat ist mit der Public Domain Mark 1.0 versehen.

 

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Deutsch-Niederländischer Dialog zur Zukunft der Bibliotheken: UX-Design

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Nachdem die digitale Seminarreihe Deutsch-Niederländischer Dialog zur Zukunft der Bibliotheken | German-Dutch dialogue on the future of libraries am 16. November mit weit über 200 internationalen Teilnehmenden einen sehr erfolgreichen Start hinlegte, freuen wir uns, nun das nächste Online-Seminar ankündigen zu können:

Montag, 14. Dezember 2020; 11:00 – 12:00 Uhr (MEZ)

Thema:
UX-Design – Der Einsatz von User Experience Design in Universitätsbibliotheken

Wie kann User Experience-Design (UX-Design) den unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen der Bibliotheksnutzenden in wissenschaftlichen Bibliotheken gerecht werden? UX-Design umfasst häufig die Gestaltung von Websites und Anwendungen. Aber auch die Erfahrung von Bibliotheksbenutzenden kann mit UX-Design abgebildet werden, um Bibliotheksangebote zu verbessern.

Referentinnen:
Nicole Clasen, ZBW Hamburg und Kiel
Larissa Tijsterman, Universität Amsterdam

Moderatorin:
Tecla ten Berge, Haagse Hogeschool

Das Online-Seminar ist kostenlos und in englischer Sprache. Das Seminar wird nicht aufgezeichnet. Eine Anmeldung ist erforderlich:
https://eur-nl.libcal.com/calendar/BID-FOBID-webinars   

Die Serie wird fortgesetzt. Informationen zu weiteren Themen und Terminen finden Sie ebenfalls unter dem oben angegebenen Link.

Der Deutsch-Niederländische Dialog zur Zukunft der Bibliotheken ist eine Veranstaltung der Bibliotheksverbände BID und FOBID im Rahmen der Partnerland-Initiative Deutschland-Niederlande 2019-2022.

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Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Niederlande

Haus der Niederlande (Ausschnitt)

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ist zum 01.09.2021 eine W3-Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Niederlande zu besetzen.

Die Inhaberin/der Inhaber der Professur soll die Neuere und Neueste Geschichte der Niederlande in Forschung und Lehre in ganzer Breite vertreten. Forschungsschwerpunkte auf der Zeit vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und auf der Geschichte der deutsch-niederländischen Beziehungen sind erwünscht.

Mit der Professur ist die Leitung des Zentrums für Niederlande-Studien (ZNS) verbunden.

Bewerbungsschluss ist der 08.01.2021.

» zur vollständigen Stellenausschreibung

Haus der Niederlande (Ausschnitt)

Das Haus der Niederlande im historischen Krameramtshaus in Münster: Sitz des Zentrums für Niederlande-Studien | Bildnachweis: B. Liemann/FID Benelux

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Online-Vortragsreihe „Lichtpuntjes van het Nederlands“

Grafik Veranstaltungstipp

Die Taalunie feiert ihr 40-jähriges Bestehen mit einer kostenlosen Online-Vortragsreihe. Unter dem Titel „Lichtpuntjes van het Nederlands“ werden zwischen dem 1. und 17. Dezember 2020 zehn Niederlandist*innen aus sprach- und literaturwissenschaftlicher Perspektive die volle Bandbreite ihres Faches präsentieren:

  • Kila van der Starre (Universiteit Utrecht): Poëzie buiten het boek (01.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Jan Rock (Universiteit van Amsterdam): Lezen is geen erfgoed (02.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Orsolya Réthelyi (Eötvös-Loránd-Universität Budapest): Riskante relaties in de Koude Oorlog: Nederlandse literatuur van buitenaf bekeken (03.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Wyke Stommel (Radboud Universiteit Nijmegen): “Zijn de wondjes goed genezen?” Communicatie in de spreekkamer versus een videoverbinding (08.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Anne-Sophie Ghyselen (Universiteit Gent): Het einde nabij? Over de toekomst van het Standaardnederlands in Vlaanderen (09.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Freek Van de Velde (KU Leuven): Mannentaal en vrouwentaal: een evolutionaire blik (10.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Sita Doerga Misier (Anton de Kom Universiteit, Paramaribo): Wint het Nederlands steeds meer terrein bij jongeren in Suriname? (15.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Jelica Novakovic (IVN / Belgrad): De sexappeal van het Nederlands (16.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Ninke Stukker (Rijksuniversiteit Groningen): Verhalen in stijl (17.12.2020, 12:30 Uhr)
  • Mike Kestemont (Universiteit Antwerpen): De verloren boeken. Een schatting van de verloren Middelnederlandse ridderromans met methodes uit de ecodiversiteit (17.12.2020, 14:00 Uhr)

Die Vorträge werden live auf diesem Link via Youtube übertragen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden sie auf der Homepage der Taalunie öffentlich zugänglich gemacht.

Hier finden Sie mehr Informationen zur Online-Vortragsreihe „Lichtpuntjes van het Nederlands“.

Grafik Veranstaltungstipp

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Kennen Sie schon Mosa?

Mosa ist die Hochschulbibliografie für Belgien und Luxemburg. Im Frühjahr 2019 von der ULiège Library lanciert, um sämtliche Publikationen der Open-Access-Repositorien beider Länder zentral auf einer Plattform zu präsentieren, wurde Mosa seit Frühjahr 2020 erweitert auf alle Publikationstypen belgischer und luxemburgischer Hochschulen – sowohl mit Open-Access- als auch mit eingeschränktem Zugang.

Nach aktuellem Stand enthält Mosa über 600.000 Publikationen, davon ungefähr die Hälfte in Open Access. Folgende Hochschulen in Belgien und Luxemburg übermitteln tagesaktuell die Daten ihrer eigenen Hochschulbibliografien:

Mosa verfügt über eine intuitive Benutzerführung in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch). Neben der einfachen Volltextsuche über die Gesamtheit der Inhalte über einen zentralen Suchschlitz können Sie auch eine erweiterte Suche zu genauen Titeln, Verfassern/Autoren, Institutionen, Publikationstypen, Erscheinungsjahren, Schlagwörtern und Sprachen durchführen.

Über eine Ergebnisliste kommen Sie zur Detailansicht einzelner Treffer. Wenn eine Publikation Open Access verfügbar ist, wird aus Mosa heraus in das Open-Access-Repositorium der betreffenden Hochschule verlinkt. Ebenfalls haben Sie die Möglichkeit, die Treffer in einem Format ihrer Wahl zu exportieren (Bibtext, RIS, Mendeley, Endnote, Refworks, Drucken, Permalink, E-Mail). Eine Merkliste und eine Suchhistorie runden das Angebot ab.

Hier geht es zur Suchoberfläche von Mosa: mosa-research.be

Bildnachweis: ULiège Library / Mosa

 

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NS Publieksprijs 2020 für Rutger Bregman

Rutger Bregman erhält für De meeste mensen deugen. Een nieuwe geschiedenis van de mens (de Correspondent, 2019) den diesjährigen NS Publieksprijs. Der niederländische Autor kann die Abstimmung mit 26 Prozent für sich entscheiden und gewinnt den mit 7.500 Euro dotierten Publikumspreis. Die deutsche Übersetzung trägt den Titel Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit (Rowohlt, 2020).

Die anderen Nominierten waren Edwin Schoon mit BASTA (Lebowski, 2019), Herman Finkers mit De cursus ‘Omgaan met teleurstellingen’ gaat wederom niet door (Neuauflage, Thomas Rap, 2019), Astrid Holleeder mit Familiegeheimen (Lebowski, 2019), Geert Mak mit Grote verwachtingen (Atlas Contact, 2019) und Roxane van Iperen mit ′t Hooge Nest (Lebowski, 2019).

Mehr Informationen bei der Stichting Collectieve Propaganda van het Nederlandse Boek.

Rutger Bregman (2017)

Bildnachweis: Steve Jurvetson, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

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Nationallizenz für Book Sales Catalogues Online

Logo FID-Lizenzen

Der FID Benelux freut sich, in Kooperation mit dem Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaft und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel eine neue Nationallizenz anbieten zu können:

Book Sales Catalogues Online (BSCO)

Die Volltextdatenbank Book Sales Catalogues Online ist eine umfassende Bibliografie von Buchverkaufskatalogen, die vor dem Jahr 1801 in der Niederländischen Republik gedruckt wurden. Sie bietet über ein Suchmenü Zugang zu etwa 3.750 digitalen Faksimiles aus ca. 50 Bibliotheken in ganz Europa, darunter bedeutende Sammlungen in den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Russland. Diese Kataloge sind eine wichtige Primärquelle für Forschungen zur Buch- und Bibliotheksgeschichte, zur Ideengeschichte, zur Sammlungsgeschichte, zur Literaturgeschichte und zur Kunstgeschichte.

Mehr Details zu BSCO sind auf den Seiten des Verlags Brill nachzulesen.

Wissenschaftliche Bibliotheken in ganz Deutschland können sich unter www.nationallizenzen.de kostenfrei für die Datenbank registrieren lassen und das Angebot so für ihre Nutzerinnen und Nutzer zugreifbar machen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihre jeweilige Heimatbibliothek, falls dort noch kein Zugriff auf BSCO besteht.

Falls ihnen der Zugang über ein Universitätsnetz bzw. über ihre wissenschaftliche Bibliothek nicht zur Verfügung steht, können sich Privatpersonen mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland ebenfalls für einen kostenlosen Zugriff registrieren lassen. Hier geht es zur Anmeldung für Einzelpersonen.

Für Privatpersonen stehen folgende Anleitungen zur Nutzung der Nationallizenzen zur Verfügung:

BSCO ist in der Angebotsübersicht der Nationallizenzen für Einzelnutzer:innen und wissenschaftliche Institutionen in der Rubrik „Bibliographische Datenbanken“ zu finden.

Für Fragen bezüglich des Zugangs zu der Datenbank oder zu anderen FID-Lizenzangeboten stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Mehr Informationen über das aktuelle Gesamtangebot des FID Benelux im Bereich FID- und Nationallizenzen erhalten Sie hier.

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Kongress: Kino, Krieg und Tulpen. Deutsch-Niederländische Filmbeziehungen

Grafik Filmrolle

Vom 20. bis 22. November 2020 findet der 33. Internationale Filmhistorische Kongress statt. Unter dem Titel „Kino, Krieg und Tulpen“ steht die Veranstaltung in diesem Jahr ganz im Zeichen der deutsch-niederländischen Filmbeziehungen.

Coronabedingt kann der Kongress nicht im Metropolis Kino Hamburg durchgeführt werden. Stattdessen wird ein Live-Stream via Zoom angeboten. Für die Teilnahme ist eine kostenpflichtige Akkreditierung erforderlich. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte über dieses Akkreditierungsformular an. Sie bekommen nach der Anmeldung zeitnah zur Veranstaltung eine Registrierungsmail mit den Zugangsdaten zum Live-Stream. Sie können sich für alle Tage zusammen akkreditieren oder für einzelne Tage.

Freitag, 20.11.2020

  • 09:30–09:45 Uhr: Begrüßung
  • 09:45–10:15 Uhr: Ivo Blom (Vrije Universiteit Amsterdam): Key Note
  • 10:45–11:30 Uhr: Thomas Tode (Hamburg): Das Licht Hollands. Von Landschaftsmalern, Naturdokumentaristen und geborenen Internationalisten. Austauschprozesse zwischen niederländischer und deutscher Filmavantgarde
  • 12:00–12:45 Uhr: Rommy Albers (Eye Filmmuseum Amsterdam): Haro van Peski – Zwischen Berlin und Amsterdam
  • 14:00–14:45 Uhr: Annette Schulz (Eye Filmmuseum, Amsterdam): Rudi Meyer – eine Bank!?
  • 15:15–16:00 Uhr: André van der Velden (Universiteit Utrecht): Luxor, Rembrandt und Asta: drei Ufa-Kinopaläste in den Niederlanden, 1918–1944

Samstag, 21.11.2020

  • 09:30–10:15 Uhr: Evelyn Hampicke (Berlin): Drehte für Deutschland – Frits van Dongen, ein Niederländer in Harlans Filmen VERWEHTE SPUREN und DIE REISE NACH TILSIT
  • 10:35–11.20 Uhr: Timur Sijaric (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien): Appropriating a Dutch Myth, Germanizing History. Film music and Genius’ Cult in REMBRANDT (1941/1942)
  • 11:40–12:25 Uhr: Kathinka Dittrich van Weringh (Köln): Der niederländische Spielfilm der dreißiger Jahre und die deutsche Filmemigration
  • 12:35–13:00 Uhr: Rommy Albers (Eye Filmmuseum Amsterdam): Präsentation Eye Filmmuseum
  • 14:00–14:45 Uhr: Tobias Temming (Münster): Selbstbild und Fremdbild im niederländischen Kriegsfilm 1948 bis 1962
  • 15:15–16:00 Uhr: Katja S. Baumgärtner (Humboldt-Unversität Berlin): „Der Film beginnt ohne Musik – auf der Leinwand erscheint das Portraitfoto eines weiblichen Häftlings“ – Joop Huisken, Renate Drescher und der Film über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück

Sonntag, 22.11.2020

  • 09:30–10:15 Uhr: Anke Steinborn (Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)): Maler des Lichts. Bert Haanstra zwischen niederländischer Klassik und deutscher Avantgarde
  • 10:35–11:20 Uhr: Karl Griep (Berlin): Das Bild der Niederlande in den Periodikafilmen der Deutschen Wochenschau GmbH (DW)
  • 12:00–12:45 Uhr: Anna Schober-de Graaf (Universität Klagenfurt): Doubles for everyone: Transit characters as tactics for involving the public in Dutch documentaries since the 1960s.
  • 14:00–14:45 Uhr: Michael Töteberg (Hamburg): Kopf und Bauch. Rob Houwer und Laurens Straub helfen dem Neuen deutschen Film auf die Beine
  • 15:15–16:00 Uhr: Abschlussdiskussion

Noch vor Kongressbeginn halten Karel Margry (Utrecht) und Valentine Kuypers (Beeld en Geluid, Hilversum) am Mittwoch, den 18. November von 17:00 bis 18:45 Uhr einen Online-Vortrag mit dem Titel „Westerbork – Theresienstadt. Zwei filmische Stationen des Holocaust“. Für die Teilnahme können Sie sich hier kostenlos registrieren.

Der 33. Internationale Filmhistorische Kongress ist integraler Teil des cinefest Hamburg – 17. Internationales Festival des deutschen Film-Erbes. Für die Onlineausgabe wurde in Kooperation mit dem Eye Filmmuseum Amsterdam ein Programm mit Filmen deutscher Exilanten in den Niederlanden der 1930er Jahre zusammengestellt. Ergänzt wird das Programm durch einige Specials und Online-Veranstaltungen. Die Filme sind ohne Anmeldung zugänglich und kostenfrei (Spenden willkommen).

 

Grafik Filmrolle

Bildnachweis: Public Domain

 

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