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Belgische Totenzettel in der Sammlung der Universitätsbibliothek Köln

Totenzettel kamen gegen Ende des 17. Jahrhundert auf und waren im katholischen Europa weit verbreitet. Zunächst wurden sie nur im Rahmen der Totenmesse an die Trauergäste verteilt, später dann auch als Todesanzeigen verschickt. Ursprünglich in schlichter Form mit Gebeten für das Seelenheil des Verstorbenen, wurden die Totenzettel im Lauf der Zeit immer aufwändiger. Sie liefern damit nicht nur wertvolle Informationen für Genealogen, sondern spiegeln eindruckvoll auch den jeweiligen Zeitgeist wider.

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln verfügt über eine umfangreiche, inzwischen beinahe vollständig digitalisierte  Sammlung von über 5.000 Totenzetteln vorrangig aus dem rheinischen Raum. Es befinden sich aber auch Totenzettel aus Belgien in der Sammlung, insbesondere aus dem Grenzgebiet und aus der deutschsprachigen Region. Sie sind zu finden, wenn man mit geographischen Stichwörtern in der Datenbank der Totenzettelsammlung recherchiert:

Link zur Datenbank der Totenzettel-Sammlung sowie weitere Informationen zum Projekt.

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